Die Entwicklung des Insolvenzgeschehens seit 1995
Institutionelles Forschungsprojekt
Zusammenfassung
Das Insolvenzgeschehen ist seit den 80er Jahren durch steigende Insolvenzzahlen und Forderungsausfälle geprägt. Der Anteil der mangels Masse abgelehnten, d.h. aufgrund einer fehlenden Verfahrenskostendeckung gar nicht erst vom Gericht eröffneten Insolvenzverfahren liegt in Westdeutschland schon seit Jahrzehnten bei über 70 % der beantragten Insolvenzfälle. Um das Insolvenzrecht den neuen Rahmenbedingungen anzupassen und die wirtschaftlichen Schäden von Insolvenzen nach Möglichkeit zu mildern, löste 1999 eine neue Insolvenzordnung (InsO) die drei vorher geltenden Gesetze für zahlungsunfähige und überschuldete Unternehmen, die Konkurs-, Vergleichs- und Gesamtvollstreckungsordnung ab. Im Zuge dessen wurde im Jahre 2000 eine neue Insolvenzstatistik eingeführt.
Die vorliegende Studie befasst sich mit ersten Auswirkungen der neuen Insolvenzordnung. Im ersten Teil werden Änderungen in der Insolvenzstatistik thematisiert, die sich aus der Insolvenzrechtsreform ergeben. Im zweiten Teil wird ein Überblick über die Entwicklung des Insolvenzgeschehens in den 90er Jahren gegeben.
Veröffentlichung
Kranzusch, P.; Günterberg, B. (2001): Die Entwicklung des Insolvenzgeschehens seit 1995, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 148, Bonn.
Ein gedrucktes Exemplar der Studie kann gegen Kostenerstattung in Höhe von 20,50 € per E-Mail beim IfM Bonn angefordert werden.
IfM-Materialien Nr. 148 (213 KB, 41 Seiten)
Ansprechpartner
Peter Kranzusch
Tel.: 0228 - 72 99 7 - 41
E-Mail: kranzusch@ifm-bonn.org
Brigitte Günterberg
Tel.: 0228 - 72 99 7 - 61
E-Mail: guenterberg@ifm-bonn.org




