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Mittelstandsforschung
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NUI-Regionenranking des IfM Bonn

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Neue Unternehmerische Initiative in den Regionen Deutschlands

Das IfM Bonn präsentiert jährlich das sogenannte NUI Regionenranking. NUI bezeichnet die Neue Unternehmerische Initiative (NUI) in einer Region. Der NUI-Indikator setzt die Zahl der Gewerbeanmeldungen (Existenz- und Betriebsgründungen sowie Zuzüge und Übernahmen von Gewerbebetrieben) eines Jahres der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland ins Verhältnis zur erwerbsfähigen Bevölkerung am 31.12. des Vorjahres.2  Der Indikatorwert gibt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region in einem Jahr neu angemeldet wurden. Durch die Bildung einer Rangordnung vom höchsten NUI-Indikatorwert (Rang 1) zum niedrigsten (Rang 413) ergibt sich das NUI Regionenranking.

Zur Verortung des NUI-Indikators auf der Landkarte werden Klassen gebildet, die sich an den Quartilen orientieren (Gruppen mit jeweils 25 % der Regionen). Das oberste und das unterste Quartil wird nochmals in drei Klassen unterteilt, um besonders hohe und besonders niedrige Werte deutlicher hervorzuheben. Insgesamt werden somit acht Klassen gebildet. Die Klasseneinteilung im Detail: Die Spitzengruppe umfasst die Ränge 1-20, zur nächsthöchsten Klasse gehören die Ränge 21-41, Klasse drei fasst die Ränge 42-103 zusammen. Die nächste Klasse stellt das obere Mittelfeld dar und umfasst die Ränge 104-207. Die unteren Ränge werden spiegelbildlich zusammengefasst: Unteres Mittelfeld von Rang 208-310, gefolgt von drei Klassen, die die Ränge 311-372, 373-393 sowie 394-413 enthalten. Während die Rangplätze, die zu einer Klasse zusammengefasst werden, über die Jahre konstant gehalten werden, können die zugehörigen NUI-Indikatorwerte variieren.   

Verfügbar sind die NUI Regionenrankings auf der Basis von 439 Kreisen und kreisfreien Städten für die Jahre 1998 bis 2006. Für die Jahre 2006, 2007 und 2008 wird das NUI Regionenranking auf der Basis von 413 Kreisen und kreisfreien Städten berechnet. Durch den Ausweis des Regionenrankings 2006 in beiden regionalen Gliederungen ist es möglich, die kurz-, mittel- und langfristige Entwicklung der unternehmerischen Initiative (Gründungsneigung) und damit des Klimas für Selbständigkeit regional differenziert nachzuvollziehen.

1 Die Zahl der Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland hat sich nach den Gebietsreformen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Sachsen auf nunmehr 413 von ursprünglich 439 reduziert.

2 Zur erwerbsfähigen Bevölkerung gehören alle Personen im Alter zwischen 18 und unter 65 Jahren mit Hauptwohnsitz in der entsprechenden Region.

Die Ergebnisse des aktuellen NUI-Regionenranking 2008

Ansprechpartner

Eva May-Strobl
Tel.: 0228 - 72 99 7 - 23
E-Mail: may@ifm-bonn.org