Mittelstand im Einzelnen

Das IfM Bonn weist jährlich aktualisierte Daten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen im Hinblick auf deren Umsätze, Beschäftigte (inkl. Auszubildende in kleinen und mittleren Betrieben) Eigenkapitalquote,  Forschungsaktivitäten (FuE), Innovations- sowie zu ihren Auslandsaktivitäten aus. Daneben stellt das IfM Bonn seit 2016 auch Daten zu den KMU im EU-Vergleich zur Verfügung.

Akkordeon

  • KMU und Großunternehmen

    KMU und Großunternehmen

    Unternehmen 2004, 2009 und 2014 in Deutschland nach UnternehmensgrößeIm Jahr 2014 gab es laut Unternehmensregister in Deutschland rund 3,647 Mio. Unternehmen. Im Laufe der vorangegangenen zehn Jahre entwickelte sich der Unternehmensbestand diskontinuierlich. Gegenüber dem Jahr 2004 lag die Zahl der Unternehmen mit steuerbarem Umsatz und/oder mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt um rund 221.000 höher (+6,4%).

    Mit einem Anteil von 99,6% bildeten in 2014 die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) das Gros des Unternehmensbestands in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt waren nach Definition des IfM Bonn rund 3,632 Mio. KMU in Deutschland aktiv. Hinzu kamen rund 15.100 Großunternehmen. Gegenüber dem Jahr 2004 ist die Zahl der KMU bis 2014 um rund 216.000 (+6,3%) und die der Großunternehmen um rund 4.300 (+40,4%) gestiegen. Die Größenstruktur der Unternehmenspopulation in Deutschland hat sich insgesamt hierdurch allerdings – bedingt durch die zahlenmäßige Dominanz der KMU – nur marginal verändert.

    Wirtschaftsbereichsstruktur 2014 in DeutschlandRund ein Fünftel (19,5%) aller KMU in Deutschland (ohne Land- und Forstwirtschaft; Fischerei) waren in 2014 im Produzierenden Gewerbe angesiedelt. Der weitaus größere Teil von 80,5% entfiel auf den Dienstleistungssektor. Großunternehmen waren mit 38,5% nahezu doppelt so stark im Produzierenden Gewerbe vertreten wie KMU, und dabei insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe (31,1%).

    KMU-Dichte 2014 in den BundesländernIm Jahr 2014 betrug die KMU-Dichte in Deutschland im Durchschnitt 4.475 je 100.000 Einwohner. Hamburg erreichte unter den Stadtstaaten und Bayern unter den Flächenländern die höchsten Anteilswerte im Vergleich aller Bundesländer Deutschlands.

    KMU und Großunternehmen - Kontext

    KMU und Großunternehmen - Tabellen

    Tabellen zu KMU und Großunternehmen laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Unternehmen KMU WZ RF BL
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der Unternehmen  GrKl BR-STR RF-STR REG-STR

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform; BL = Bundesländer; GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur; REG-STR = Regionalstruktur

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2015 voraussichtlich im September 2017.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

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  • Umsätze

    Umsätze

    Umsatz der Unternehmen 2004, 2009 und 2014 in Deutschland nach UnternehmensgrößeIm Jahr 2014 tätigten die Unternehmen in Deutschland insgesamt Umsätze in Höhe von rd. 6.235,8 Mrd. €. Die Unternehmensumsätze unterlagen in den Jahren 2004 bis 2014 – vor allem aber während der Finanzkrise – Schwankungen. Im Vergleich zum Jahr 2004 lag der Gesamtumsatz der Unternehmen zehn Jahre später um 2.012,9 Mrd. € höher (+47,7%).

    Der Anteil der KMU nach Definition des IfM Bonn an den von Unternehmen in Deutschland erzielten Umsätzen lag in 2014 bei 35,3%. KMU vereinten Umsätze in Höhe von insgesamt 2.203,9 Mrd. € auf sich. Die Großunternehmen kamen insgesamt auf einen Umsatzanteil von 64,7% im Wert von 4.031,8 Mrd. €. Im Vergleich der KMU des Jahres 2014 mit den KMU des Jahres 2004 ist der Gesamtumsatz der KMU um 441,2 Mrd. € gestiegen (+25,0%). Die Großunternehmen des Jahres 2014 machten 1.571,7 Mrd. € mehr Umsatz als die Großunternehmen des Jahres 2004 (+63,9%). Diese Entwicklungen führten über die Jahre hinweg zu leichten Verschiebungen in der Anteilsstruktur der KMU und Großunternehmen am Umsatzvolumen.

    Wirtschaftsbereichsstruktur der Unternehmen bezogen auf Umsatz 2014 in DeutschlanddDie Wirtschaftsbereiche, in denen die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2014 mit Abstand die höchsten Umsätze erzielten, waren mit 2.030,6 Mrd. € das Verarbeitende Gewerbe (32,6% des Gesamtumsatzes) und mit 1.854,8 Mrd. € der Handel (29,7%). Auf Großunternehmen des Produzierenden Gewerbes entfiel allein ein Anteil von 39,0% am Gesamtumsatz dieser Unternehmensgruppe. KMU erzielten demgegenüber in den Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors vergleichsweise höhere Umsatzanteile.

     

     

    Umsätze - Kontext

    Umsätze - Tabellen

    Tabellen zu Umsätzen der Unternehmen laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Umsätze KMU WZ RF
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der Umsätze GrKl BR-STR RF-STR

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform;  GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2015 voraussichtlich im September 2017.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

    KMU und Großunternehmen - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Beschäftigte

    Beschäftigte

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der Unternehmen 2004, 2009 und 2014 in Deutschland nach UnternehmensgrößeIm Jahr 2014 waren in Deutschland im Unternehmenssektor rund 28,1 Mio. Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2004 lag die Zahl der Beschäftigten in 2014 um rund 4,2 Mio. höher (+17,4%).

    58,5% aller im Unternehmenssektor in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – rd. 16,4 Mio. an der Zahl – waren im Jahr 2014 in KMU nach Definition des IfM Bonn tätig. Die Großunternehmen beschäftigten im gleichen Jahr insgesamt rd. 11,7 Mio. SV-Beschäftigte (Anteil an allen Unternehmen von 41,5%). Es sind also in erster Linie die KMU, die für Beschäftigung in Deutschland sorgen. Die Großunternehmen des Jahres 2014 wiesen rund 2,4 Mio. SV-Beschäftigte mehr auf als die Großunternehmen im Jahr 2004 (+26,5%). Die Zahl der SV-Beschäftigten in den KMU des Jahres 2014 ist um rund 1,7 Mio. höher als die Zahl der SV-Beschäftigten der KMU des Jahres 2004 (+11,7%).

    Wirtschaftsbereichsstruktur der Unternehmen bezogen auf SV-Beschäftigte 2014 in DeutschlandMit 24,4% ist das Verarbeitende Gewerbe der Wirtschaftszweig mit den meisten Beschäftigten in Deutschland, gefolgt vom Handel (15,3%) und dem Gesundheits- und Sozialwesen (15,2%). Im Verarbeitenden Gewerbe sind vergleichsweise viele SV-Beschäftigte in Großunternehmen tätig. In den KMU des Baugewerbes haben hingegen Beschäftigte häufiger einen Arbeitsplatz als in Großunternehmen.

    Beschäftigte - Kontext

    Beschäftigte - Tabellen

    Tabellen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Zahl der SV-Beschäftigten KMU WZ RF
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der SV-Beschäftigten GrKl BR-STR RF-STR

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform; GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2015 voraussichtlich im September 2017.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

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  • Auszubildende

    Auszubildende

    Betriebe mit Auszubildenden in 2009 und 2015 nach BetriebsgrößeEine Sonderauswertung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit durch das IfM Bonn zeigt, dass die Anzahl der Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und den Freien Berufen zwischen Ende 2009 und Ende 2015 kontinuierlich von 1,70 Millionen auf 1,51 Millionen Personen gesunken ist.

    Auszubildende mit Ausbildungsvertrag in 2009 und 2015 nach BetriebsgrößeEnde 2015 fanden sich 81,8% aller Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und den Freien Berufen in Betrieben mit weniger als 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Allerdings ist nach Berechnungen des IfM Bonn zwischen 2009 und 2015 die Zahl der Auszubildenden in diesen Betrieben um rund 174.000 Personen gesunken. Dieser Gesamtrückgang ging dabei hauptsächlich zu Lasten der Kleinstbetriebe: Waren zu Jahresende 2009 noch 21,7% aller Auszubildenden in Kleinstbetrieben tätig, fanden sich im Dezember 2015 hier nur noch 17,7% von ihnen. In den größeren Ausbildungsbetrieben stieg dieser Anteilswert dagegen im gleichen Zeitraum leicht an. Gleichzeitig ist die Anzahl der Kleinstbetriebe, die zum Jahresende mindestens einen Auszubildenden beschäftigten, von 265.000 auf 200.000 gesunken (-24,7%).

    Der Grund für diese Entwicklung liegt allerdings nicht darin, dass die Kleinstbetriebe weniger bereit sind, Ausbildungsplätze anzubieten. Sie haben vielmehr Probleme, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen: Allein zwischen 2011 und 2013 blieb jeder zweite Ausbildungsplatz unbesetzt, bei den Großbetrieben war es nur jede 5. Stelle.

    Auszubildende - Kontext

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    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im August 2017.

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    Auszubildende - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben

    Pahnke, A.; Große, J.; Kay, R.; Brink, S. (2014): Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 231, Bonn.

    Pahnke, A.; Icks, A.; Kay, R. (2013): Übernahme von Auszubildenden – betriebsgrößenspezifische Analysen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 221, Bonn.

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  • Eigenkapitalquote

    Eigenkapitalquote

    Durchschnittliche Eigenkapitalquoten der KMU und Großunternehmen 2004 bis 2014Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote in Deutschland von 25,8% im Jahr 2009 auf 29,9% im Jahr 2014 gestiegen. Nach einer vorläufigen Schätzung liegt die durchschnittliche Eigenkapitalquote im Jahre 2015 bei 30%. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch große Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen weisen trotz des starken Anstiegs der Eigenkapitalausstattung im vergangenen Jahrzehnt eine deutlich niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. In 2014 lag sie bei 26,6% - die der Großunternehmen bei 31,4%.

     

     

    Eigenkapitalquote - Kontext

    Eigenkapitalquote - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2015 voraussichtlich im Januar 2018.

    Weitere Informationen

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    Eigenkapitalquote - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen

    Pahnke, A. (2016): Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen, IfM Bonn: Daten und Fakten Nr. 16, Bonn.

    Pahnke, A.; Schröder, C.; Leonhardt, F.; Wiedemann, A. (2015): Finanzierungsstrukturen und -strategien kleiner und mittlerer Unternehmen: Eine Bestandsaufnahme, IfM Bonn: IfM Materialien Nr. 242, Bonn.

    Adenäuer, C.; Haunschild, L. (2008): Anmerkungen zur Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand - ein Arbeitspapier, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Working Paper 02/08, Bonn.

    Eigenkapitalquote - Ansprechpartner

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  • Forschung und Entwicklung (FuE)

    Forschung und Entwicklung (FuE)

    Die deutsche Wirtschaft hat – einer Vorveröffentlichung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zufolge – im Jahr 2015 insgesamt rund 79,9 Mrd. € für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben. 17,4 Mrd. € davon wurden zur Vergabe von Forschungsaufträgen eingesetzt. Der größere Teil der aufgewendeten Mittel in Höhe von 62,4 Mrd. € floss in die interne FuE. Insgesamt setzte die Wirtschaft einen Anteil von 2,9% des Bruttoinlandsprodukts in FuE ein. Der Personalbestand der Wirtschaft im FuE-Bereich belief sich in 2015 insgesamt auf rund 416.000 Personen.

    FuE der Wirtschaft 2015 in DeutschlandKleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten hielten im Jahr 2015 einen Anteil von 9,0% an den gesamten FuE-Aufwendungen und einen Anteil von 17,0% am FuE-Personalbestand. Mittlere Unternehmen mit 250 bis 499 Beschäftigten vereinten einen Anteil von 4,2% der FuE-Aufwendungen und von 6,2% des FuE-Personals auf sich. Gemessen am Beitrag dieser beiden Unternehmensgruppen zur Nettowertschöpfung und zur Gesamtbeschäftigung (55,0% bzw. 58,5% in 2014) fiel deren FuE-Beteiligung im Vergleich zu den Großunternehmen (mind. 500 Beschäftigte) gering aus.

    FuE - Kontext

    FuE - Weitere Informationen

    Tabellen zu FuE-Aktivitäten der Unternehmen in Deutschland

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    FuE-Aufwendungen KMUWZKMU/
    Int
    WZ/
    Int
    KMU/
    Ext
    WZ/
    Ext
    FuE-Personal KMUWZ
    Aktuelles Jahr
    Interne FuE-Aufwendungen KMU/
    WZ
    KMU/
    Art
    WZ/
    Art

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; Int = intern; Ext = extern; Art = Art des Merkmals

    Aktualisierung

    Daten zu den FuE-Aktivitäten der deutschen Wirtschaft für 2015 voraussichtlich Mitte 2017

    Weitere Informationen

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    FuE - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    FuE - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Innovationen

    Innovationen

    Angaben zur Einführung von Innovationen durch Unternehmen können den sogenannten Community Innovation Surveys (CIS) entnommen werden (ohne Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten). Diese Statistik liefert Daten zu ausgewählten Wirtschaftsbereichen (Produzierendes Gewerbe und vornehmlich wissensintensive Dienstleistungen). Laut CIS führten 62,8% der erfassten Unternehmen in 2012 bis 2014 Innovationen ein. Mit zunehmender Beschäftigtenanzahl ist ein Anstieg der Anteile der Innovatoren (Unternehmen mit Innovationen) festzustellen. Kleinere Unternehmen (bis zu 49 Beschäftigte) kommen auf einen Innovatorenanteil von 58,1%. Unter den mittleren Unternehmen (bis zu 249 Beschäftigte) liegt der Anteil der Innovatoren bei 72,8%. Obwohl nur ein geringer Teil der gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf KMU entfällt, können diese Unternehmen mehrheitlich auf eigene Innovationen verweisen. Eigene FuE ist offenbar keine notwendige Voraussetzung für eine Innovationsbeteiligung. Unter den mittleren und großen Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten ist der Anteil der Innovatoren mit 92,5% am höchsten.

    Anteil der Unternehmen mit technologischen und nicht-technologischen Innovationen in Deutschland in 2014Die Innovationsleistung der Wirtschaft schließt neben den technologischen Innovationen auch die nicht-technologischen Neuerungen ein. Unter den Innovativen setzt der größere Teil zumindest auch auf technologische Innovationen. Dies gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern ebenso auch für die KMU. Bei den technologischen Innovationen handelt es sich um Produkt- und/oder Prozessinnovationen. Auf nicht-technologische Innovationen beschränkt sich hingegen nur der kleinere Teil der KMU. Die nicht-technologischen Innovationen stellen organisationsbezogene Neuerungen und/oder Marketinginnovationen dar.

    Anteil der Produktinnovatoren in Deutschland 2014Technologische Produktinnovationen haben unmittelbar Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens, da durch sie eine Differenzierung gegenüber Konkurrenten am Markt möglich ist. Insgesamt 34,4% aller in den CIS erfassten Unternehmen erneuerten in 2012 bis 2014 zumindest Teile ihres Produkt- und Dienstleistungsangebots. 13,3% aller Unternehmen konnten mit völlig neuartigen Produkten auf dem Markt aufwarten. Andere Produktinnovatoren, die lediglich bestehende Produkte weiterentwickeln oder die schon bestehenden Neuerungen ihrer Wettbewerber imitieren, machten einen Anteil von 21,1% aus. Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt der Anteil der Pioniere unter den Produktinnovatoren sukzessive an.

     

     

    Innovationen - Kontext

    Innovationen - Weitere Informationen

    Tabellen zu den Innovatoren unter den Unternehmen in Deutschland

    MerkmalDifferenzierung
    Aktuelles Jahr (2014)
    InnovationsaktivitätKMU/
    WZ
    KMU/
    eigUnt
    KMU/
    FuE
    KMU/
    Koop
    InnovatorenKMU/
    WZ
    KMU/
    tech
    KMU/
    n-tech
    KMU/
    Art
    WZ
    Art
    KMU/
    Strat
    WZ/
    Strat
    KMU/
    Pionier

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; eigUnt = eigenständige Unternehmen (Mittelstand); FuE = Forschung und Entwicklung; Koop = Kooperierende; tech = technologisch; n-tech = nicht-technologisch; Art = Art des Merkmals; Strat = Strategie; Pionier = Innovationspioniere

    Aktualisierung

    Daten zum Innovationsgeschehen voraussichtlich Ende 2018.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Innovationen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft

    Maaß, F.; May-Strobl, E. (2016): Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 250, Bonn.

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Icks, A.; Suprinovič, O. unter Mitarbeit von Clemens, R. (2007): Der Einfluss von Patenten auf Gründungen in technologieorientierten Branchen - eine theoretische und empirische Analyse, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 176, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    Innovationen - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Auslandsaktivitäten

    Auslandsaktivitäten

    Knapp ein Fünftel aller Exportumsätze von mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet

    Anzahl der Exportunternehmen 2014 in Deutschland nach UmsatzgrößenklassenZu den Auslandsaktivitäten mittelständischer Unternehmen liegen keine spezifischen Angaben vor. Lediglich für Teilgruppen können Angaben aus den amtlichen Statistiken gewonnen werden.

    Nach Angaben der Umsatzsteuerstatistik haben im Jahr 2014 etwa 347.000 exportierende KMU einen Umsatz von 201 Mrd. € im Ausland erzielt. Insgesamt zählen damit zwar rund 97,4 % der exportierenden Unternehmen zu den KMU, sie vereinen aber nur knapp ein Fünftel aller Exportumsätze auf sich. Allerdings wird die Bedeutung der Exportaktivitäten von KMU auf Basis dieser Datenquelle erheblich unterschätzt, da z. B. bezogen auf den EU-Raum Exporte mit geringem Warenwert oder Lieferungen an Privatpersonen nicht erfasst werden. Auch werden Dienstleistungsexporteure nicht berücksichtigt - Ausnahme: Dienstleistungsexporte im Verkehrssektor.

    Exportunternehmen 2005 bis 2014 in Deutschland nach UnternehmensgrößeInsgesamt erzielen die kleinen und mittleren Unternehmen 9,3 % ihrer Umsätze im Ausland. Dabei steigt der Anteil der Exporte mit zunehmender Unternehmensgröße an.

    Die Anzahl der exportierenden KMU hat sich im vergangenen Jahrzehnt nur leicht verändert, auch wenn die konkrete Anzahl jährlich schwankt. Im 2005 exportierten 341.000 KMU, im Jahr 2014 waren es 347.000 KMU. Damit liegt die Zahl der exportierenden KMU immer noch unter dem Höchststand von 2007 und 2008, den Jahren vor der weltweiten Wirtschaftskrise. Die Zahl exportierender Großunternehmen stieg im 10-Jahreszeitraum um 30 %: von 7.000 auf über 9.000 Unternehmen.

    Offiziell exportierten im Jahr 2014 mit 347.000 KMU rund 11 % aller KMU. Damit hat sich die jährliche Exporteurquote im vergangenen Jahrzehnt kaum verändert. Tatsächlich liegt der Anteil der exporterfahrenen KMU jedoch höher, da aufgrund der relativ hohen Fluktuation im Exportgeschäft zu dieser Gruppe weit mehr kleine und mittlere Unternehmen gehören. Bezogen auf einen Drei-Jahres-Zeitraum haben folglich rund 18 % aller KMU Exporterfahrungen.

    Auch wenn die jährliche Anzahl der Exporteure in den letzten Jahren leicht gesunken ist, hat die Höhe der jeweils von den KMU erwirtschafteten Auslandsumsätze im Jahr 2014 ein neues Hoch erreicht: Im Vergleich zum Jahr 2005 wuchs der Exportumsatz um 16 %.

    Exportumsatz 2014 von deutschen Unternehmen nach UmsatzgrößenklassenWeitere Hochrechnungsergebnisse für die Nutzung von Auslandsaktivitäten (Im-/Export, Auslandsniederlassungen, Kooperationen, Dienstleistungsverträge sowie indirekte Aktivitäten) durch deutsche KMU – untergliedert nach Unternehmensgrößenklassen, Wirtschaftsbereichen und Zielregionen – sind in den Veröffentlichungen des im Jahr 2013 beendeten Projekts "Internationalisierungsgrad von KMU" zu finden.

    Angaben zu den Auslandsaktivitäten und -plänen mittelständischer Industrieunternehmen bzw. zu den großen Familienunternehmen werden zudem regelmäßig im Rahmen des BDI/A.T. Kearney-Mittelstandspanel bzw. für die Studienreihe "Die größten Familienunternehmen in Deutschland" erhoben.

    Auslandsaktivitäten - Kontext

    Auslandsaktivitäten - Tabellen

    Tabellen zu Warenexporten von Unternehmen aus Deutschland laut Umsatzsteuerstatistik

    Wählen Sie ein Merkmal und die gewünschte Differenzierung aus! Die entsprechende Tabelle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

    Merkmal Differenzierung
    Aktuelle Kennzahlen zu
    Auslandsaktivitäten
    KMU GrKl WZ
    Zeitreihen
    Kennzahlen KMU
    Exportunternehmen KMU GrKl WZ
    Exportumsatz KMU GrKl WZ
    Exporteurquote KMU GrKl
    Exportquote KMU GrKl
    Exportquote der Exporteure KMU GrKl

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; GrKl = Größenklassen; WZ = Wirtschaftszweige

    Auslandsaktivitäten - weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2015 voraussichtlich im Juni 2017.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Auslandsaktivitäten - Aktuelle Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Internationalisierungsgrad von KMU. Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

    Kranzusch, P.; Holz, M. (2013): Internationalisierungsgrad von KMU. Ergebnisse einer Unternehmensbefragung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 222, Bonn.

    Holz, M.; Kranzusch, P.; Hoffmann, M. (2013): Außenwirtschaftliche Aktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen: Informationsmöglichkeiten der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 8, Bonn.

    Brink, S.; Wallau, F.; Bijedić, T. (2013): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2013, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Hoffmann, M.; Holz, M.; Kranzusch, P. (2013): Außenwirtschaftsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen im Lichte der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 9, Bonn.

    Kranzusch, P. (2013): Auslandsumsätze von freiberuflich geprägten Wirtschaftszweigen am Beispiel der Architekten - ein Vergleich verschiedener Datenquellen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg): Daten und Fakten Nr. 6, Bonn.

    Brink, S.; Hoffmann, M.; Wallau, F. (2012): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2012, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Leick, B.; Leßmann, G.; Nussbaum, J. (2012): - Internationalisierungspfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa - Internationalisierungsprozess und Standorteffekte am Beispiel niedersächsischer KMU, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 218, Bonn.

    Haunschild, L.; Hauser, C.; Günterberg, B.; Müller, K.; Sölter, A. (2007): Die Bedeutung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten für den deutschen Mittelstand. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 171, Bonn.

    Kokalj, L.; Wolff, K. (2001): Die internationale Wirschaftstätigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Lichte der amtlichen und nicht-amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 153, Bonn.

    Auslandsaktivitäten - Ansprechpartner

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  • KMU im EU-Vergleich

    KMU im EU-Vergleich

    Deutschland ist im Vergleich zu den EU-28-Mitgliedsstaaten weniger stark durch Kleinstunternehmen geprägt

    Kennzahlenvergleich zwischen Deutschland und der Europäischen UnionIn Deutschland zählen im Jahr 2016 mit 99,5% der Unternehmen etwas weniger Unternehmen zu den kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als in den 28 EU-Staaten insgesamt (99,8%).

    Die Größenunterschiede im Unternehmensbestand spiegeln sich noch deutlicher in den KMU-Anteilen an den Beschäftigten und der Wertschöpfung wider: Neuen Schätzungen Eurostat zufolge, sind im Jahr 2016 in Deutschland  lediglich 63,1% der Beschäftigten (EU-28: 66,8%) in KMU tätig gewesen. Und lediglich 53,5% der Wertschöpfung entfielen in Deutschland auf die KMU (EU-28: 57,5%).

    Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten je KMU in ausgewählten Ländern der EU-28Die deutschen KMU sind demnach im Durchschnitt größer als die KMU in der EU insgesamt. Dies zeigt sich beispielsweise in der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten je KMU. Mehr noch: Mit durchschnittlich 7,7 haben die deutschen KMU mit einigem Abstand die meisten Beschäftigten unter allen EU-28-Staaten (EU-28: 4,0).

      

    KMU-Dichte 2016 in den EU-28-LändernDie KMU-Dichte ist in Deutschland sehr viel niedriger als in den anderen EU-Mitgliedsländern. Während hierzulande 2.791 KMU je 100.000 Einwohner zu finden sind, liegt der EU-Durchschnitt bei 4543 KMU. Besonders hoch ist die KMU-Dichte in der Tschechischen Republik (9.454 KMU), Portugal (7.637 KMU) und Schweden (7.138 KMU).

    Ein KMU-Vergleich der EU-28-Länder ist nur auf Basis (weitestgehend) harmonisierter Statistiken wie der Strukturellen Unternehmensstatistik (SUS) möglich.

    Allerdings ist bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen, dass die KMU nur anhand der Beschäftigtenschwellenwerte der KMU-Definition der EU-Kommission abgegrenzt werden. Die hier vorgestellten Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf den nichtfinanziellen Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Nicht enthalten sind die Land- und Forstwirtschaft, die öffentliche Verwaltung, sonstige nichtmarktbestimmte Dienstleistungen sowie Kreditinstitute und Versicherungen.

    Damit unterscheiden sich diese Ergebnisse grundlegend von der deutschen KMU-Statistik, die das IfM Bonn auf Basis des Unternehmensregisters erstellt (siehe Exkurs).

     

     

    KMU im EU-Vergleich - Kontext

    KMU im EU-Vergleich - Tabellen

    Tabellen zu den KMU in den Ländern der EU-28

    Wählen Sie ein Merkmal und die gewünschte Differenzierung aus! Die entsprechende Tabelle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

    Merkmal Differenzierung
    Unternehmen GrKl WB ZR
    Beschäftigte GrKl WB ZR
    Wertschöpfung GrKl WB ZR

    GrKl= Größenklassen; WB = Wirtschaftsbereiche; ZR = Zeitreihe;

    Aktualisierung

    Nächste Aktualisierung noch offen.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Exkurs: Unterschiede zwischen der deutschen KMU-Statistik des IfM Bonn und der KMU-Statistik von Eurostat

    KMU im EU-Vergleich - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Die Digitalisierung der KMU in Deutschland ist im EU-Vergleich überdurchschnitlich fortgeschritten

    Unternehmen, die ERP-Softwarepakete verwendet haben, um Informationen innerhalb der Sachabteilungen auszutauschenIm Jahr 2015 nutzten 55% der KMU in Deutschland Enterprise Resource Planning (ERP)-Softwarepakete, um Informationen innerhalb der Sachabteilungen auszutauschen. Damit sind die KMU hierzulande innerhalb der Europäischen Union führend und liegen sechs bzw. zehn Prozentpunkte vor Belgien bzw. Dänemark. Zum Vergleich: Im selben Jahr verwendeten 34% der KMU aller Mitgliedsländer der Europäischen Union ERP-Softwarepakete, um unternehmensinterne Informationsprozesse abzuwickeln. Während die Entwicklung in Deutschland und innerhalb der Europäischen Union bis 2014 ähnlich verlief, gab es insbesondere 2015 deutliche Zuwächse bei den KMU in Deutschland.

    Unternehmen, deren Geschäftsprozesse automatisch mit denen ihrer Zulieferer und/oder Kunden verbunden sindWeniger dynamisch als die interne Integration in den Unternehmen verläuft die digitale Vernetzung mit den Zulieferern und Kunden. Dies betrifft sowohl die  KMU in Deutschland als auch die in der Europäischen Union. Im Jahr 2015 waren bei rund 24 % der KMU in Deutschland die Geschäftsprozesse mit denen der Zulieferer und/oder Kunden verbunden. Gegenüber 2010 sank dieser Anteil um einen Prozentpunkt. Trotz allem liegen die KMU in Deutschland im internationalen Vergleich acht Prozentpunkte über dem Durchschnitt innerhalb der Europäischen Union und an zweiter Stelle hinter den KMU in Dänemark.

    Unternehmen, die Software-Lösungen wie Customer Relationship Management (CRM) verwendenAuf höherem Niveau befindet sich der Unternehmensanteil, der Software-Lösungen wie Customer-Relationship-Management (CRM) verwendet, um Kundendaten zu sammeln und zu katalogisieren. Der KMU-Anteil in Deutschland steigerte sich zwischen 2010 und 2015 zwar lediglich um zwei Prozentpunkte, lag 2015 aber aufgrund des hohen Niveaus von 2010 noch immer zwölf Prozentpunkte über dem Durchschnitt in der Europäischen Union. Auch hier gehören die KMU in Deutschland zu der Spitzengruppe der Europäischen Union und werden lediglich von den KMU in den Niederlanden um zwei Prozentpunkte übertroffen.

    Digitalisierung - Kontext

    Digitalisierung - Weitere Informationen

    Tabellen zur Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Einsatz von Enterprise-Resource-Planning (ERP)

    Integration mit Zulieferern/Kunden und Lieferkettenmanagement

    Einsatz von Customer Relationship Management (CRM)

    Einsatz von Radio frequency Identification (RFID)

    Beschäftigung von IKT/IT-Fachleuten in Unternehmen

    Fortbildungen von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)- Fachleuten in Unternehmen

    IKT-Fortbildungen für das Personal in Unternehmen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im Juni 2017.

    Weitere Informationen

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    Digitalisierung - Ansprechpartner

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