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Der Forschungs­news­letter zum Mittel­stand

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ein kostenloser Service des Instituts für Mittel­stands­forschung (IfM) Bonn

Ausgabe 3/2015 / 28. September 2015

Inhalt

  ➜ Editorial
  ➜ Gründungsgeschehen im Kontext betrachten
  ➜ Wachstumsschwellen überwinden – mehr Umsatz generieren
  ➜ Anfangs wachsen etablierte Gründungen überdurchschnittlich
  ➜ Erfolgreiche Mittelständler praktizieren Diversity Management
  ➜ Aktuelles aus dem IfM Bonn

Editorial

Vom Gründer zum er­folgrei­chen Mit­telständ­ler

Foto Prof. Dr. WelterLiebe Newslet­ter-Abonnenten,

Grün­dungen und jun­ge Un­terneh­men gel­ten als die "Hoff­nungs­träger" in jeder Volks­wirt­schaft: Von ihnen wird er­wartet, dass sie Innovati­onen hervor­bringen und so­mit für Wettbe­werb sorgen. Von ihnen wird aber auch er­wartet, dass sie neue Ar­beitsplät­ze schaf­fen.

Das Grün­dungs­gesche­hen in Deutsch­land ist aktuell zweige­teilt: Die Zahl der gewerbli­chen Grün­dungen sinkt, während die im Bereich der Freien Berufe steigt. Die Gründe hierfür sind viel­fältig – unab­hängig von der generel­len Tat­sache, dass sich auch die anhal­tend gute Arbeits­marktla­ge auf das Grün­dungs­gesche­hen aus­wirkt.

Da stellt sich na­türlich schon die Frage, ob die Ent­wicklung des Grün­dungs­gesche­hens nicht vorher­sehbar gewesen ist? Wel­chen Bei­trag leis­tet hier eigentlich die Grün­dungs­for­schung? Das ha­ben wir jüngst im Rahmen unseres aktuellen Projektes zu den Heraus­forderun­gen der Mittel­stands­politik un­tersucht. Zugleich ist aber auch in­teressant zu erfah­ren, wel­che Fak­toren das Wachs­tum von jungen Unter­nehmen beein­flussen und wodurch sich er­folgrei­che Mit­telständ­ler aus­zeichnen. Interes­sant – auch vor dem Hin­tergrund der aktu­ellen De­batte um die In­tegration von Flüchtlin­gen in Deutsch­land – ist sicherlich der hohe Stellen­wert, den Diversi­ty-Management bei die­sen er­folgrei­chen Mit­tel­ständlern ein­nimmt. Die wich­tigsten Ergeb­nisse zu diesen For­schungs­feldern finden Sie in der vorlie­genden Newslet­teraus­gabe zu­sam­menge­fasst.

Viele neue in­teressan­te Infor­mationen über das Grün­dungs­gesche­hen und den deut­schen Mittel­stand wünscht Ihnen

Prof. Dr. Friederike Welter
Präsidentin des IfM Bonn


Grün­dungs­gesche­hen im Kontext betrach­ten

Die Wirt­schafts­politik profitiert nur dann von der Grün­dungs­for­schung, wenn sie bei der Formulie­rung von Unter­stüt­zungs­maß­nahmen auch die Band­breite der mögli­chen Ein­flussfak­toren sowie die kausalen Zusam­menhän­ge be­rücksich­tigt. Dies zeigt eine Analyse der aktu­ellen Grün­dungs­for­schungs­literatur. So kön­nen z. B. grün­dungs­fördernde Maß­nahmen in ländli­chen Re­gionen eine an­dere Wir­kung als in städti­schen haben. Daher muss das Grün­dungs­gesche­hen von der Wirt­schafts­politik immer kontext­bezogen betrach­tet wer­den.

Berück­sichtigt man das breite Themen­spektrum der Grün­dungs­for­schung, das nicht nur wirt­schaftli­che, sondern beispiel­weise auch techno­logische, psycho­logische, soziolo­gische und geo­grafische Themen einbe­zieht, stellt sich die Fra­ge, ob nicht auch die Zustän­digkeiten der un­ter­schiedli­chen Ressorts (Wirt­schafts­politik, Bil­dungspo­litik, For­schungs­politik etc.) stärker koopera­tiv gestal­tet wer­den kön­nen.

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Wachs­tums­schwel­len überwin­den – mehr Umsatz generie­ren

Vielen Unter­nehmen mit ei­nem Um­satz zwi­schen 40.000 Euro und 1,5 Milli­onen Eu­ro gelingt es nicht, ihren Umsatz weiter zu steigern, weil ihnen häufig die erfor­derlichen unter­nehmens­internen Ressour­cen hier­für feh­len. Be­sonders ausge­prägt ist dies in den kapi­talinten­siven Bran­chen, dem Produzie­renden Gewerbe und in der Dis­tribution. Für die Studie "Um­satz­wachs­tum und Wachs­tums­schwel­len deut­scher Unter­nehmen" hatten die Wis­sen­schaftler des IfM Bonn das Umsatz­steuer­panel zwischen 2001 und 2010 ausge­wertet.

Gezielte Ent­schei­dungen zahlen sich aus

Ein Vier­tel der am schnells­ten wach­senden Unter­nehmen konnte seinen Umsatz im Jah­res­durch­schnitt um min­destens 15,6 % steigern. Dies deu­tet darauf hin, dass die lei­tenden Füh­rungs­kräfte of­fenkun­dig früh­zeitig die organisa­torischen und stra­tegischen Weichen für ent­spre­chende Maß­nahmen gestellt hatten.

Die Stu­die "Um­satz­wachs­tum und Wachs­tums­schwel­len deut­scher Unter­nehmen" finden Sie hier.

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Anfangs wachsen etablierte Grün­dungen über­durch­schnitt­lich

In den ersten Jahren nach ih­rer Grün­dung wachsen etablierte junge Unter­nehmen dreimal stärker als ältere Unter­nehmen: Ihre durch­schnittli­che Wachs­tumsrate liegt bei 7,4 % pro Jahr – auch wenn die jungen Unter­nehmen temporä­re Rück­schläge verkraf­ten mussten. Nach vier Jahren sind da­gegen kaum mehr Un­terschie­de zu den älte­ren Un­terneh­men festzu­stellen. Dies ergab ei­ne Längs­schnittanalyse auf der Basis des Um­satzsteu­erpanels.

Unter­schiedli­ches Wachs­tumsver­halten

Die Un­tersu­chung zeigte al­lerdings auch, dass ein kleiner Teil der Neu­gründun­gen im Untersu­chungs­zeitraum konstant auf sei­nem ur­sprüngli­chen Umsatz­niveau verharrte. Ursache hierfür sind aber offenbar nicht feh­lende Wachs­tumspo­tenziale – vielmehr scheinen diese Jungun­terneh­mer nicht wachsen zu wol­len. Häu­fig han­delt es sich hier­bei um Solo­selbst­ständige, die ande­ren Un­terneh­men zu­arbeiten und sich selbst nicht als Unter­nehmer wahr­nehmen.

Aber auch wenn der Umsatz einer Neu­gründung in den ersten sieben Jahren stetig schrumpft, muss dies nicht zwangs­läufig zum Markt­austritt führen. Offen­kundig haben einzelne Gründer in ihrem Finanz­plan vo­raus­schau­end län­gere Produkt­entwick­lungs­phasen einge­plant und verfügen über aus­reichen­de Re­serven.

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Er­folgrei­che Mittel­ständler prak­tizieren Diversity Ma­nage­ment

Diversity Ma­nage­ment wirkt sich nicht nur generell positiv auf die Produkti­vität, das Unter­nehmen­simage und die Mitarbei­terzufrie­denheit eines Un­terneh­mens aus, sondern ist auch beson­ders häu­fig bei denjeni­gen Mit­telständ­lern zu finden, die jähr­lich ein Umsatz­wachs­tum von mindes­tens zehn Prozent erzielen. Dies geht aus der diesjähri­gen Stu­die von GE Capi­tal „Trieb­werk des Erfolgs – der deut­sche Mit­telstand im Fo­kus" her­vor, für die das IfM Bonn die Be­fragung von über 4.000 Mittel­ständlern mit ei­nem Um­satz zwi­schen 20 Millionen Euro und einer Mil­liarde Eu­ro im Früh­sommer 2015 ausge­wertet hat.

Auch für die Rek­rutierung von Fach- und Nach­wuchs­kräften ist die Förde­rung der Vielfalt in der Be­legschaft laut Stu­die ein erfolgs­entschei­dender Faktor. Ange­sichts des zu­nehmen­den Fachkräf­teman­gels stellt es neben den übli­chen Maß­nahmen wie Employer Branding ein zu­nehmend wichtiger werden­des In­strument dar. In­folgedes­sen ver­fügen auch 93 % der befragten Unter­nehmen auf min­destens einer Hierar­chieebe­ne über zuständi­ge Mitar­beiter. Bei 77 % ist die Zustän­digkeit in der Ge­schäfts­führung angesie­delt.

Neue in­ternatio­nale Märkte im Fokus

Acht von zehn der größeren mittel­ständi­schen Unter­nehmen in Deutsch­land er­wirtschaf­ten schon heute ei­nen we­sentli­chen Teil ihres Umsat­zes im Ausland – vorran­gig je­doch in der Eu­rozone. Vier von zehn die­ser Un­terneh­men pla­nen zu­dem in den kom­menden fünf Jah­ren, neue internati­onale Märkte zu er­schlie­ßen.

Die eige­nen Mit­arbeiter als Inno­vations­quelle

Um sich dauerhaft gegen­über der internati­onalen Konkur­renz be­haupten zu kön­nen, in­vestieren die grö­ßeren Mittel­ständler im Durch­schnitt 9 % ihres Jahres­umsatzes in For­schung und Ent­wicklung. 70 % der befragten Füh­rungs­kräfte halten daher auch ihr Unter­nehmen für „(hoch)innovativ“. Realisiert werden die Inno­vationen zumeist im Rah­men ab­teilungs­übergrei­fender Projekt­arbeit (58 %) oder von der eigenen For­schungs- und Entwick­lungsab­teilung (41 %). Jeweils ein Vier­tel der befragten Unter­nehmen gab an, For­schungs­aufträge nach au­ßen zu vergeben oder mit externen Partnern zu ko­operie­ren, um Innovati­onen zu generie­ren.

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Vorschau:

Im For­schungs-Newsletter 4/2015 können Sie u. a. lesen,

wie die größ­ten deut­schen Fami­lienun­terneh­men ak­tuell ihre eigene wirt­schaftli­che Situ­ation be­urteilen und wie der in­dustrielle Mittel­stand das Thema "Mindest­lohn" ein Jahr nach der Einfüh­rung be­wertet,
was junge Unter­nehmen für Fach­kräfte at­traktiv macht und
ob Crowd­funding tatsäch­lich eine Finanzie­rungs­quelle für mittel­ständi­sche Un­terneh­men dar­stellt.

Der Newslet­ter wird am 11. Januar 2016 versandt.


Aktuelles aus dem IfM Bonn

US-amerikani­scher Ökonom zu Gast
Nach Ansicht von Prof. Dr. David Aud­retsch (Indiana Universi­ty/USA) gibt es zwar weltweit ein gro­ßes Inte­resse am Erfolgs­geheim­nis "Deut­scher Mittel­stand" – in der Entre­preneur­shipfor­schung wird der Mittel­stand je­doch bis­lang noch stiefmüt­terlich behan­delt. Bei seinem Besuch im IfM Bonn An­fang Septem­ber stell­te er die Gründe hierfür dar: Der Mittel­stand lässt sich nur schwer greifen und nicht in die ge­läufigen Katego­rien der Entre­preneur­shipfor­schung einord­nen. Sei­ner An­sicht nach kann sich dies je­doch in Zukunft ändern, da seit geraumer Zeit die Erfor­schung des un­terneh­meri­schen Umfelds unter dem Stichwort "Entre­preneuri­al Eco­system" verstärk­te Beach­tung fin­det.

IfM-Präsidentin internati­onal aktiv
Prof. Dr. Friederi­ke Welter hat in den ver­gange­nen Mo­naten im Exper­tengre­mium für das weltweite Ranking "2015 Global Women Entre­preneur Leaders Score­card" mitge­wirkt. Die Rangliste zeigt all­jährlich auf, in welchen Ländern Unter­nehme­rinnen die bes­ten staat­lichen Rah­menbe­dingun­gen fin­den. Deutsch­land liegt demnach auf dem siebten Platz. Die vorderen Ränge nehmen USA, Kanada, Australi­en und Schwe­den ein.

IfM-Wissen­schaftler über­nimmt Lehrstuhl
PD Dr. Arndt Werner ist zum Professor an der Universi­tät Sie­gen er­nannt worden. Er über­nimmt zum 1. Oktober 2015 an der Fakultät Wirt­schafts­wissen­schaften, Wirt­schaftsin­formatik und Wirt­schafts­recht den neu ein­gerichte­ten Lehr­stuhl All­gemeine Be­triebs­wirt­schafts­lehre, insbe­sondere Ma­nage­ment klei­ner und mitt­lerer Unter­nehmen und Entre­pre­neur­ship.

Über 10 Jahre war Prof. Dr. Arndt Werner am IfM Bonn tä­tig, zu­letzt als Projekt­koordina­tor. In dieser Zeit hat er nicht nur zahl­reiche Instituts­studien geleitet und ver­öffent­licht, sondern ist auch durch di­verse Vorträge und Auf­sätze in der For­schung hervorge­treten.

Als For­schungs­koordina­torin im IfM Bonn folgt ihm zum 1. Oktober 2015 Dr. Si­mone Chlosta nach.

"Working Pa­pers"-Reihe findet zuneh­mende Beach­tung
Im April 2014 hat das IfM Bonn die Publika­tionsrei­he "Working Papers" für exter­ne natio­nale und internati­onale Wissen­schaftler geöffnet, die zu den Themen Grün­dungen und Ent­repre­neurship, Fami­lienun­terneh­men und KMU for­schen. Seither werden die Bei­träge auch in Englisch publiziert. Dies hat dazu ge­führt, dass die Beiträge deutlich mehr Beach­tung fin­den. Für die Quali­tät der Reihe spricht zudem, dass mehrere Working Pa­pers-Beiträge inzwi­schen auch in Fachzeit­schriften und Buchrei­hen mit Peer-Re­view-Verfahren erschie­nen sind.

Neu im IfM Bonn
Seit 1. Juli forscht Jonas Löher im IfM Bonn zu den Gebieten "Finan­zierung, insbe­sondere Grün­dungsfi­nanzie­rung" sowie "Grün­dung" und "Selbst­ständig­keit". Zu­vor war er wis­sen­schaftli­cher Mit­arbeiter am Lehr­stuhl für allgemei­ne Be­triebs­wirt­schafts­lehre, insbe­sondere Unter­neh­mens­nachfol­ge, an der Uni­versität Siegen.

Externe Veröf­fentli­chungen von IfM-Wissen­schaft­lern
Unter­nehmer mit sozia­ler und gesell­schaftli­cher Verant­wortung können zugleich ökonomi­sche Er­folge er­zielen. Zu die­sem Er­gebnis kommt Dr. An­nette Icks in ihrem Beitrag "CSR: Chancen und Risi­ken". Gleich­zeitig vermittelt sie, wie Füh­rungs­kräfte sich vor Green­washing schützen können. Der Bei­trag ist in der "Zeit­schrift für sozialisti­sche Po­litik und Wirt­schaft" (Ausgabe 4) er­schienen.

In kleinen und mitt­leren Un­terneh­men werden Mitarbei­ter häufi­ger in wichtige Ent­schei­dungen einge­bunden als in Großun­terneh­men. Außer­dem er­halten sie dort sel­tener be­fristete Arbeits­verträge, sind we­niger dem Ri­siko von Unfällen bzw. be­lasten­den Um­weltein­flüssen ausge­setzt und legen kürzere Wege zu ihrer Ar­beitsstät­te zu­rück. Dennoch fällt es den KMU im Ver­gleich mit Großun­terneh­men schwe­rer, ge­eignete Bewerber auf sich aufmerk­sam zu machen. Prof. Dr. Arndt Werner stellt in seinem Beitrag "Arbeits­bedin­gungen in kleinen und jun­gen Un­terneh­men und Personal­rekrutie­rung" für die jüngste Ausgabe der Zeit­schrift "PER­SONAL­quarterly – Wis­sen­schafts­journal für die Perso­nalpra­xis" die Gründe hierfür dar.

Die For­schungs­ergeb­nisse des IfM Bonn – (in­ter-)national präsent
Gemein­sam mit der stell­vertre­tenden Minister­präsiden­tin des Landes Nord­rhein-Westfa­len Sylvia Löhr­mann, der Poli­zeipräsi­dentin von Bonn Ursula Brohl-Sowa und der Per­sonaldi­rektorin der Siegwerk Druck­farben AG Ulrike Lüneburg diskutier­te Prof. Dr. Frie­derike Welter am 23. Septem­ber im Rahmen des Bon­ner Wirt­schafts­talks über das Thema "Weibli­che Füh­rungs­persön­lichkei­ten". Vor dem Par­laments­kreis Mit­telstand der CDU-CSU Frak­tion im Bundes­tag stellte sie am 22. Sep­tember gemein­sam mit CEO Joachim Secker (GE Ca­pital) die Ergeb­nisse der Früh­jahrsbe­fragung "Trieb­werke des Er­folgs" vor. Im Rah­men des internati­onalen Sympo­siums "Econo­mics Reconsi­dered: Towards New Econo­mic Thin­king" zeigte die IfM-Präsidentin Anfang Septem­ber in Siegen anhand ihrer ei­genen Studien­ergeb­nisse auf, warum die For­schung über Un­terneh­mertum auch die Rah­menbe­dingun­gen be­trachten sollte. Anfang August leitete sie auf der Konfe­renz der Academy of Ma­nage­ment in Vancou­ver/Kanada einen Work­shop zum Thema „Entre­preneur­ship and/in Context“ und gab Nach­wuchs­wissen­schaft­lern Feed­back zu deren geplan­ten Ver­öffentli­chungen. Zudem hielt sie gemein­sam mit Dr. Magda­lena Mar­kowska (Jön­köping Internati­onal Bu­siness School) den Vor­trag "From Dishwasher to Celebrity Restau­rateur".

Über die For­schungs­ergeb­nisse des IfM Bonn hinsicht­lich der "Ein­kom­menssi­tuation von Selbst­ständi­gen und die Inan­spruch­nahme staatli­cher Leistun­gen auf Basis des SGB II" sprach Eva May-Strobl Anfang Septem­ber vor dem Ar­beitskreis der Selbst­ständi­genbera­ter in Wupper­tal. Die Studie hierzu finden Sie hier.

Auf der Sitzung der En­quete­kommis­sion zur "Zukunft von Hand­werk und Mittel­stand in NRW" legte Susanne Schlepphorst Mitte August im Düs­seldorfer Landtag dar, wa­rum die zuneh­mende Ausdiffe­renzie­rung des Mittel­stands die ge­zielte Anspra­che von Unter­nehmen er­schwert. Außer­dem ging sie da­rauf ein, weshalb sich mit­telständi­sche Un­terneh­men nicht vor­rangig mit der Wirt­schaft 4.0 aus­einan­derset­zen, sondern alle Maß­nahmen prüfen, die ihrer Wettbe­werbs- und In­novati­onsfähig­keit die­nen. Mehr hierzu finden sie im "Zu­kunftspanel Mit­telstand – Her­ausforde­rungen aus Un­terneh­mersicht" und im BDI-PwC-Mittel­standspanel.

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