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Der Forschungsnewsletter zum Mittelstand

– ein kostenloser Service des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Ausgabe 3/2018 / 21. September 2018

Inhalt

  ➜ Editorial
  ➜ Gründungsförderung führt nicht unbedingt zu Wirtschaftswachstum
  ➜ Selbstständig sein – ohne Existenzsicherung
  ➜ KMU im Zeichen des demografischen Wandels
  ➜ Weniger Auszubildende in den Kleinstbetrieben
  ➜ Große Familienunternehmen kooperieren gezielt mit Startups
  ➜ Neu auf Youtube
  ➜ Aktualisierte IfM-Statistiken
  ➜ Aktuelles aus dem IfM Bonn

Editorial

Foto Prof. Dr. Welter Liebe Newsletter-Abonnenten,

im August ist in zahlreichen Bundesländern das neue Ausbildungsjahr gestartet – und wieder hat sich gezeigt, dass gerade die Kleinstbetriebe Probleme haben, Auszubildende zu finden. Dabei sind sie sich – ebenso wie die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – durchaus der Herausforderungen bewusst, die der demografische Wandel mit sich bringt. Mit welchen Maßnahmen die KMU darauf sowohl im Personalbereich als auch im Zuge ihrer Absatzpolitik reagieren, können Sie im Beitrag "KMU im Zeichen des demografischen Wandels" lesen.

Viele interessante Einblicke in unsere aktuelle Forschungstätigkeit wünscht Ihnen

Prof. Dr. Friederike Welter
Präsidentin des IfM Bonn

Gründungsförderung führt nicht unbedingt zu Wirtschaftswachstum

Unternehmensneugründungen wird eine wichtige Funktion sowohl für den Erhalt eines funktionierenden Wettbewerbs als auch für den Vollzug notwendiger struktureller Umwälzungen zugesprochen. Entsprechend sehen die wirtschaftspolitischen Entschei­dungsträger eine ihrer Aufgaben darin, Gründungen zu fördern.

Tatsächlich trifft jedoch die landläufige Vorstellung, nach der ein Mehr an Gründungen per se gut für die wirtschaftliche Entwicklung ist, nicht grundsätzlich zu: So gibt es zahlreiche Regionen, in denen trotz regen Gründungsgeschehens das Wachstum unterdurchschnittlich ist oder die trotz geringer Startup-Raten wirtschaftlich sehr gut dastehen. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie "Neugründungen, Strukturwandel und Wettbewerb – eine regionale Betrachtung" finden Sie hier.

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Selbstständig sein – ohne Existenzsicherung

Wie entwickeln sich junge Unternehmen in der Nachgründungsphase? Von den 238 Neugründungen, die die Wissenschaftler des IfM Bonn untersucht haben, gaben im Verlauf der ersten vier Jahre etwas mehr als ein Viertel wieder auf – die meisten bereits im ersten Geschäftsjahr.

Ausreichendes Einkommen nicht immer wichtig

Die Hälfte der Gründer, die am Markt verblieben, konnten auch vier Jahre nach der Gründung nicht hiervon leben. Dies ist überraschend, wäre doch anzunehmen, dass eine fehlende Deckung des Lebensunterhalts mittel- bis langfristig zur Aufgabe führt. Ein auskömmliches Einkommen muss also nicht unbedingt das Hauptziel einer Selbstständigkeit sein – insbesondere, wenn es ein weiteres Haushaltseinkommen gibt oder diese Unternehmer und Unternehmerinnen einer zweiten Erwerbstätigkeit nachgehen. Dies lässt vermuten, dass für diese Gründergruppe Selbstbestimmung und flexible Arbeitszeiten wichtiger sind.

Überwiegend soloselbstständig

Die andere Hälfte der am Markt verbleibenden Neugründungen konnte im vierten Jahr nach der Gründung von ihrer Selbstständigkeit leben. Jedoch beschäftigte nur ein kleiner Teil von ihnen zu diesem Zeitpunkt Mitarbeiter – so das Ergebnis der Studie "Neugegründete Unternehmen und ihre Entwicklung: Eine empirische Analyse anhand verschiedener Erfolgsdimensionen".

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KMU im Zeichen des demografischen Wandels

Sechs von 10 Unternehmen mit maximal 499 Beschäftigten rechnen damit, dass es aufgrund des demografischen Wandels zukünftig zu einem Mangel an Fach- und Führungskräften kommen wird. Infolgedessen haben in den vergangenen Jahren unternehmensinterne Aktivitäten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Belegschaft an Bedeutung gewonnen. So bietet unter anderem jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) inzwischen Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Mitarbeiter an. Das sind mehr als doppelt so viele wie 2007, wie jüngst die Studie "Der Umgang kleiner und mittlerer Unternehmen mit den demografischen Herausforderungen – eine Trendstudie" gezeigt hat. Aber auch gesundheitsfördernde Maßnahmen und eine Arbeitszeitgestaltung, die die Arbeitnehmer­interessen stärker berücksichtigt (z. B. Homeoffice, Arbeitszeitkonten, Freistellungen zur Pflege), finden sich heute sehr viel häufiger in den KMU als noch vor 10 Jahren.

Mittelfristig- und langfristig erwartete personalpolitische Folgen des demografischen Wandels (2007/2017)

Mittelfristig- und langfristig erwartete personalpolitische Folgen des demografischen Wandels (2007/2017)

Absatz-Chancen sind erkannt

Doch nicht nur im Personalbereich haben sich die KMU bereits auf die Veränderungen der Bevölkerungsstruktur eingestellt, sondern auch bei der Absatzpolitik: So hat mehr als jedes zweite Unternehmen im Business-to-Consumer-Bereich (B2C) inzwischen seine Produkte und Dienstleistungen auf die Bedürfnisse älterer Kunden abgestimmt. Jedes dritte Unternehmen hat völlig neue Produkte und Dienstleistungen speziell für diese entwickelt. Rund 16 % planen solche Aktivitäten für die Zukunft. Zugleich rechnet aber auch mehr als jedes zweite KMU im B2C-Bereich, das vorrangig Produkte und Dienstleistungen für Kinder und Jugendliche anbietet, mit einer steigenden Nachfrage. Schließlich zählt nicht nur die junge Generation zu ihren Kunden, sondern auch deren Eltern und Großeltern.

Maßnahmen zur Gewinnung älterer Kunden (B2C-Bereich)

Maßnahmen zur Gewinnung älterer Kunden (B2C-Bereich)
1) Anpassung jeweils in einem der Bereiche der Produkt- bzw. Vermarktungspolitik
2) Lieferservice, Hausbesuche, Mobile Verkaufseinrichtungen etc.

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Weniger Auszubildende in den Kleinstbetrieben

Sowohl die Anzahl der auszubildenden Betriebe (+ 821) als auch der Auszubildenden (+ 8.300) ist im vergangenen Jahr laut Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) deutschlandweit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Davon profitieren jedoch nicht die Kleinstbetriebe: Nur 16,9 % aller Auszubildenden werden in Betriebe mit höchstens 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ausgebildet – zum Vergleich: in 2016 waren es noch 17,3 %. Damit hat sich für die Kleinstbetriebe der negative Trend fortgesetzt, der seit 2003 zu beobachten ist. Vorrangig sind die Auszubildenden in kleinen (27,8 %) und mittleren Betrieben (37,2 %) zu finden.

Betrachtet man die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre, so stellt man fest, dass die Kleinstbetriebe eine immer geringere Rolle spielen: Wurde 2003 noch jeder 4. Ausbildungsvertrag in einem solchen Betrieb geschlossen, so beginnt hier nur noch jeder 6. Auszubildende sein Berufsleben. Frühere Studien des IfM Bonn haben in diesem Zusammenhang gezeigt, dass der Grund hierfür nicht in einem mangelnden Ausbildungsengagement der Kleinstbetriebe liegt, sondern dass sie vielfach keine geeigneten Bewerber finden.

Verteilung der Auszubildenden auf die einzelnen Betriebsgrößenklassen

Verteilung der Auszubildenden auf die einzelnen Betriebsgrößenklassen

Statistische Zahlen zur Ausbildungssituation im Mittelstand finden Sie hier.

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Große Familienunternehmen kooperieren gezielt mit Startups

Nahezu die Hälfte der großen Familienunternehmen in Deutschland kooperiert mit Startups. Dies hat die Frühjahrsbefragung "Die größten Familienunternehmen in Deutschland" ergeben, die das IfM Bonn im Auftrag von Deutscher Bank und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ausgewertet hat. An der Umfrage hatten rund 250 der 4.700 größten Familienunternehmen in Deutschland teilgenommen, die mindestens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen.

Unterschiedliche Unternehmenskultur als Problem

Als größtes Problem bei der Zusammenarbeit sehen rund die Hälfte der großen Familienunternehmen mit Kooperationserfahrung und knapp ein Drittel ohne Kooperationserfahrung die unterschiedliche Unternehmenskultur an. Dennoch zeigten sich rund 70 Prozent der befragten Unternehmen, die bereits mit einem Startup zusammenarbeiten, insgesamt (sehr) zufrieden mit einer solchen Zusammenarbeit. Jedes zweite große Unternehmen plant in den kommenden drei Jahren sogar, mit weiteren Startups zusammenzuarbeiten.

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Neu auf Youtube

Neu auf Youtube

Auf dem Rencontres de St-Gall Anfang September erläuterte die IfM-Präsidentin in einem Youtube Interview, warum das Unternehmertum im Silicon Valley nicht mit dem in Deutschland oder der Schweiz vergleichbar ist.

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Aktualisierte IfM-Statistiken

In den vergangenen Wochen wurde folgende Statistik auf der Internetseite des IfM Bonn aktualisiert:

Selbstständige

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Vorschau:

Im Forschungs-Newsletter 4/2018 können Sie u. a. lesen,

welche digitalen Kompetenzen zukünftig auf Führungsebene notwendig sind,
in welchen Kreisen und Städten die Neigung in 2017 am höchsten war, ein Gewerbe zu gründen und
wie viele weibliche Fachkräfte im MINT-Bereich tätig sind.

Der Newsletter wird am 14. Dezember 2018 versandt.

Aktuelles aus dem IfM Bonn

IfM-Präsidentin unter den 25 TOP-Ökonomen
Laut aktuellem F.A.Z.-Ranking zählt Prof. Dr. Friederike Welter auch in diesem Jahr zu den 25 einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Mit Platz 21 steht sie zugleich an der Spitze der Wissenschaftlerinnen: Auf Rang 29 folgt Prof. Dr. Isabel Schnabel (Universität Bonn) und auf Platz 36 Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW Berlin). Das Ranking "Deutschlands einflussreichste Ökonomen" berücksichtigt nur Wirtschaftswissenschaftler, die im jeweils zurückliegenden Jahr sowohl in besonderem Maße wissenschaftlich in Erscheinung getreten sind als auch in den Medien ihre Forschungsergebnisse präsentiert haben. Zudem müssen ihre Publikationen und ihr Rat bei den Verantwortlichen in der Politik geschätzt werden.

Wieder Mitglied im BMWi-Mittelstandsbeirat
Prof. Dr. Friederike Welter gehört auch in dieser Legislaturperiode dem Beirat für Fragen des gewerblichen Mittelstands und der freien Berufe – kurz Mittelstandsbeirat – an. Als weitere Mitglieder wurden zahlreiche Unternehmer aus der mittelständischen Wirtschaft, Prof. Dr. Michael Hüther (DIW Köln), Prof. Dr. Martin Henssler (Universität Köln) sowie eine Vertreterin der KfW Bank berufen.

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Zu Gast im IfM Bonn
Mitte September besuchten Alfredo Bonet, Generalsekretär des spanischen Unternehmerverbandes, und Jesus Prieto, Direktor des Mittelstand-Projekts im spanischen Unternehmerverband, das IfM Bonn, um sich über den Mittelstand in Deutschland zu informieren. Michael Holz gab ihnen einen breiten Überblick – von den Merkmalen mittelständischer Unternehmen bis hin zu den aktuellen Herausforderungen.

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Im Rahmen des wissenschaftlichen Forums stellten Ende Juli Prof. Dr. Laura Black (Jake Jabs College of Business and Entrepreneurship, Montana State University/USA) und Jun.-Prof. Dr. Kerstin Ettl (Universität Siegen) die Ergebnisse ihrer qualitativen Vergleichsstudie vor. Sie hatten untersucht, was in Deutschland und in den USA unternehmerischen Erfolg ausmacht. Prof. Dr. Erik Stam (Utrecht University School of Economics/Niederlande) zeigte ebenfalls Ende Juli im Wissenschaftsforum Merkmale auf, mit deren Hilfe ein regionaler Wirtschaftsraum bewertet und Handlungsoptionen erkannt werden können.
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Beim Besuch der beiden südkoreanischen Wissenschaftler Prof. Dr. Woontaek Lim (Keimyung University) und Dr. Seri No (Korean Labor Institute) gaben Dr. Annette Icks und Dr. Christian Schröder Ende Juni einen umfassenden Überblick über den Mittelstand in Deutschland und die Forschungsergebnisse des IfM Bonn.

"Mittelstand aktuell" – Fundierte Forschungsergebnisse zu aktuellen Themen
Häufig wird kritisiert, dass mittelständische Unternehmen zu wenig in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren. Im Policy Brief "Innovation ist mehr als Forschung und Entwicklung" legen Dr. Siegrun Brink, Dr. Sebastian Nielen und Eva May-Strobl dar, warum FuE nur einer von mehreren Innovationstreibern im Mittelstand ist.

Neue Beiträge in der Working Paper-Reihe
In ihrem Beitrag "The Impact of Firm Performance on the Business Transfer Mode" zeigen Dr. Rosemarie Kay, Dr. André Pahnke und Dr. Susanne Schlepphorst auf, wie sich die Unternehmensperformance auf wesentliche Entscheidungen im Übergabeprozess auswirken, wie beispielsweise den Zeitpunkt und die Art der Übergabe.

Externe Veröffentlichungen von IfM-Wissenschaftlern
Das Kontextthema innerhalb der Entrepreneurshipforschung hat sich stetig weiterentwickelt. In ihrem Einleitungskapitel "Three waves and counting: the rising tide of contextualization in entrepreneurship research" für die Sonderausgabe von Small Business Economics erläutern Prof. Dr. Friederike Welter, Prof. Dr. Ted Baker (Rutgers University/USA) und Katharine Wirsching (Universität Augsburg), in welchen Wellen die Forschungstätigkeit in der Vergangenheit vorangeschritten ist. Zugleich geben sie einen Forschungsausblick. In einem weiteren Beitrag legen Dr. André Pahnke und Prof. Dr. Friederike Welter, die zugleich Mitherausgeberin des Special Issues ist, dar, was die mittelständischen Unternehmen in Deutschland auszeichnet. Zugleich gehen sie in "The German Mittelstand: antithesis to Silicon Valley entrepreneurship?" der Frage nach, inwieweit sich der Mittelstand in Deutschland tatsächlich vom Unternehmertum im Silicon Valley unterscheidet.

In den vergangenen Jahren hat das Kontextthema innerhalb der Entrepreneurshipforschung an Bedeutung gewonnen, vor allem in Bezug auf neue Erklärungen bezüglich der Unternehmensentwicklung. Aber auch andere wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich mit Kontexten. In ihrer Monografie "Contextual Entrepreneurship: An Interdisciplinary Perspective" geben Prof. Dr. Friederike Welter und Ted Baker (Rutgers University/USA) nicht nur einen aktuellen umfassenden Überblick aus interdisziplinärer Sicht, sondern zeigen auch Wege auf, wie sich Wissenschaftler weiterhin systematisch und kritisch diesem Thema annähern sollten.

Eine Zahlungsunfähigkeit muss seit einigen Jahren nicht mehr automatisch in die Insolvenz führen. In der "Zeitschrift für das gesamte Insolvenz- und Sanierungsrecht" zeigt Peter Kranzusch die Vor- und Nachteile des eigenverwalteten Insolvenzverfahrens auf. Demnach hat diese Sanierungsform in den vergangenen zehn Jahren an Bedeutung gewonnen – vorrangig jedoch bei Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern.

Die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der langwierigen Brexit-Verhandlungen beeinflusst Unternehmen auf dem europäischen Festland, die nach Großbritannien exportieren. Dies kann sich langfristig und nicht revidierbar auf die Handelsbeziehungen auswirken. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Ansgar Belke (Universität Duisburg-Essen) und Sebastian Ptok in ihrer Veröffentlichung "British-European Trade Relations and Brexit: An Empirical Analysis of the Impact of Economic and Financial Uncertainty on Exports".

Die Forschungsergebnisse des IfM Bonn – (inter-)national präsent
In ihrer Keynote auf dem Rencontres de St-Gall erläuterten Prof. Dr. Friederike Welter und Prof. Dr. Ted Baker (Rutgers Business School Newark and New Brunswick/USA) Anfang September, warum die Betrachtung von Kontexten ein wichtiges Fundament innerhalb der Entrepreneurship-Forschung darstellt. Über die jüngsten Entwicklungen im Bereich des "Contextualizing Entrepreneurship" berichtete die IfM-Präsidentin auch auf der Technology-led Emergence and Transformation of Markets Conference in Edinburgh (Großbritannien).

Über die Frage, wie Zuwanderung Unternehmertum beeinflusst, diskutierten Anfang September auf dem OECD-Workshop on Transnational Entrepreneurship in Paris Dr. Teita Bijedić, Sibylle Heibrunn (Kinneret College on the Sea of Galilee/Israel), Biga Diambeidou Mahamadou (ICN Business School ARTEM-Cerefige/Frankreich), Aki Harima (Universität Bremen) und Federico Bonaglia (OECD).

Dr. Christian Dienes stellte auf dem Bund-Länder-Ausschuss Mittelstand Mitte September in Erfurt die Ergebnisse der Studie "Der Einfluss des Gründungsgeschehen auf das regionale Wirtschaftswachstum" vor. Marina Hoffmann zeigte auf, dass sich die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Hinblick auf den demografischen Wandel deutlich sensibilisierter zeigen als noch vor 10 Jahren.

Im Rahmen des Projekttreffens "Neue Technologien und Digitalisierung in der Arbeitswelt", zu der die Initiative Gesundheit und Arbeit Anfang September nach Berlin eingeladen hatte, stellte Dr. Annette Icks das Verbundprojekt "Prävention 4.0" vor. Einen Tag zuvor berichtete sie in Bielefeld beim Erfahrungsaustausch der Berater der Offensive Mittelstand über die aktuelle Entwicklung in der bundesweiten Mittelstandsinitiative. Im Rahmen des Round Table "Mensch Maschine" in Stuttgart diskutierte sie Mitte Juni gemeinsam mit Vertretern aus der Politik, Wirtschaft und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation über Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt 4.0.

Mit einem Impulsvortrag über die aktuellen Herausforderungen für die Familienunternehmen leitete Dr. Susanne Schlepphorst Anfang September eine Diskussion im Rahmen eines Seminars der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bad Honnef ein.

Bei ihrer Anhörung als Sachverständige im Wirtschaftsausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung im nordrhein-westfälischen Landtag erläuterte Dr. Nadine Schlömer-Laufen Anfang Juli, warum Unternehmensübernahmen durch Mitarbeiter vermutlich auch in Zukunft nur selten erfolgen werden.

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