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Forschung

Die Forschungstätigkeit des IfM Bonn liegt schwerpunktmäßig auf der Erstellung von wissenschaftlichen Studien zum Mittelstand sowie Gutachten zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Neben institutionell geförderten Projekten werden - häufig in Kooperation mit anderen Instituten - auch Drittmittelprojekte bearbeitet. Die Studien lassen sich thematisch den vier Programmbereichen "Laufende Wirtschaftsbeobachtung", "Mittelstand, Gesellschaft und Staat", "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" sowie "Strategische Unternehmensführung" zuordnen.

Im Programmbereich "Laufende Wirtschaftsbeobachtung" stehen die allgemeine Lage, Entwicklung und gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Mittelstands im Vordergrund. Dagegen liegt im Bereich "Mittelstand, Gesellschaft und Staat" der Fokus auf dem Zusammenspiel dieser drei Gruppen. Die Studien im Programmbereich "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" setzen sich mit den verschiedenen Phasen im Lebenszyklus eines Unternehmens (z. B. Gründung, Wachstumsschwellen einschließlich Insolvenzen/Sanierungen und Übertragung) auseinander. Im Programmbereich "Strategische Unternehmensführung" stehen unterschiedliche Managementaspekte sowie einzelbetriebliche Fragestellungen im Zentrum der Studien.

139 Ergebnisse

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2016 Wirtschaftspolitische Implikationen der Gründungsforschung

Die Gründungsforschung hat national und international in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Neuere, in der Forschung vielbeachtete Arbeiten untersuchen beispielsweise Handlungsmuster von Gründern, Prozesse der Chancenerkennung oder die Rolle von Kultur, Sektor und Region für die Entwicklung und den gesamtwirtschaftlichen Beitrag von Gründungen. Die Ergebnisse können zukunftsweisende Anregungen für die Wirtschaftspolitik und Gründungsförderung liefern.

Strategische Unternehmensführung | 2016 Digitalisierungsprozesse im industriellen Mittelstand

Industrie 4.0, also die (internetbasierte) Vernetzung aller am Wertschöpfungsprozess beteiligten Instanzen, soll eine höhere Flexibilisierung der Produktion bei gleichzeitig steigender Produktivität und Produktqualität ermöglichen. Jedoch stehen insbesondere mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung vor großen Herausforderungen.

Strategische Unternehmensführung | 2016 Internationalisierung im mittelständischen Dienstleistungssektor

Dienstleistungsexporte machen nach den Angaben der Deutschen Bundesbank gegenwärtig nur 16% des deutschen Gesamtexports aus. Wenngleich der deutsche Dienstleistungsexport in den letzten fünfzehn Jahren stärker gestiegen ist (+132 %) als der Warenexport (+90%), kommt ersterem im internationalen Vergleich – gemessen als Anteil am Bruttoinlandsinlandprodukt – immer noch eine relativ geringe volkswirtschaftliche Bedeutung zu.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2016 Gründungserfolg von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die ersten Schritte hin zur Realisierung eines Gründungsprojektes von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen von den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen, der gründungsfördernden Infrastruktur, den Netzwerken innerhalb und außerhalb der Hochschulen und berufsbiografischen und demografischen Faktoren abhängen (Bijedic et al. 2014). Ob bzw. wie stark diese Faktoren auch die weitere Entwicklung bzw. den frühen Erfolg der neugegründeten Unternehmen beeinflussen, ist bislang kaum untersucht worden.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Unternehmensnachfolge | 2016 Unternehmerisches Verhalten im Zuge der Unternehmensnachfolge

Das Thema Unternehmensnachfolge genießt seit Jahren hohe Aufmerksamkeit, auch weil mit dem Scheitern einer Unternehmensnachfolge die Vermutung eines volkswirtschaftlichen Schadens, vor allem der Verlust von Arbeitsplätzen, verbunden wird. Wie groß dieser Schaden ist, ist nicht bekannt und auch nicht ohne weiteres zu bestimmen.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2016 Familienunternehmen von Migranten: Besonderheiten, Entwicklungsmöglichkeiten und Beiträge

Eine bislang weitestgehend unerforschte Gruppe stellen die Familienunternehmen von Migranten dar. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl dieser Familienunternehmen stetig angestiegen und auch zukünftig ist mit einer Fortsetzung dieses Trends zu rechnen. Eine genauere Betrachtung dieser Teilgruppe erscheint deshalb sinnvoll.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2016 Die volkswirtschaftliche Bedeutung der eigentümer- und familiengeführten Unternehmen

2001 entwickelte das IfM Bonn ein Schätzverfahren zur Bestimmung der Anzahl der eigentümer- und familiengeführten Unternehmen. Dies setzte an den verschiedenen Rechtsformen an. Nach nunmehr 15 Jahren soll die Basisberechnung modifiziert werden. Denn: Der zugrunde gelegte Unternehmensbegriff war damals – wie in der amtlichen Statistik üblich – die kleinste rechtliche Einheit.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2016 Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft

Die Innovationsforschung richtete ihr Augenmerk bisher in erster Linie auf Produkt- und Prozessinnovationen. Nicht-technologische Neuerungen wie neuartige Dienstleistungen, Führungsstrategien, Aus- und Weiterbildungskonzepte sowie innovative Ansätze des Vertriebs, der Kommunikation und der Stakeholderbindung (Stichwort: Social Innovation) blieben außen vor.

Strategische Unternehmensführung | 2015 Finanzierungsstrukturen und -strategien mittelständischer Unternehmen

Seit der Einführung von Basel II im Jahr 2007 haben sich die Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe an deutsche Mittelständler deutlich verändert. Die gestiegenen Anforderungen an die Kreditinstitute zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten schlagen sich auch in den Finanzierungskosten für Unternehmen nieder.

Strategische Unternehmensführung | 2015 Verwertung der Innovationen von an Hochschulen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Innovationen sind in wissensbasierten Gesellschaften für ein langfristiges Wirtschaftswachstum unabdingbar. Sie gelten als Motoren für den wirtschaftlichen Strukturwandel und die Generierung von Arbeitsplätzen. Aus diesem Grund gelten die Unterstützung des Wissenstransfers und die Verwertung marktfähiger Erfindungen aus der Hochschulforschung als bedeutende Säulen der Innovationspolitik.

Strategische Unternehmensführung | 2015 Attraktivität junger Unternehmen für Fachkräfte

Unternehmensgründungen gelten als wichtige Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und damit als Quelle für mehr volkswirtschaftliches Wachstum. Dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmern steht jedoch ein zunehmend geringeres Angebot gegenüber.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2015 Determinanten der Entwicklungsverläufe in schnell wachsenden Familienunternehmen

Hat ein Unternehmen die Gründungsphase überstanden, gilt das Unternehmenswachstum als ein zentrales (werterhöhendes) Unternehmensziel, das erheblich zur Beschäftigung beiträgt. Jedoch ist Unternehmenswachstum ein offener Prozess mit unsicherem Ergebnis, der durch unternehmensbezogene, umfeldspezifische und personengebundene Faktoren beeinflusst wird. Zudem sind es – vor allem in Deutschland – oftmals unbekannte kleine und mittlere Unternehmen (sogenannte Hidden Champions), die als (Welt-)Marktführer überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten generieren.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Mittelstand international | 2015 Globale Vernetzung, Kooperation und Wertschöpfung im Mittelstand

Die zunehmende Virtualisierung und (globale) Vernetzung in Verbindung mit dem technologischen Fortschritt tragen dazu bei, dass sich die herkömmlichen Unternehmensstrukturen auflösen und die Leistungserstellung weniger an einen Standort gebunden ist.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2015 Einmal Unternehmer, immer Unternehmer? Selbstständigkeit im Erwerbsverlauf

Sogenannte Normalbiografien mit langjähriger sozialversicherungspflichtiger Vollbeschäftigung wurden seltener. An ihre Stelle traten zunehmend diskontinuierliche Erwerbsverläufe, die durch den häufigeren Wechsel zwischen Phasen von Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, Bildung oder Hausarbeit gekennzeichnet sind.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2015 Mittelstandspolitik angesichts eines sich wandelnden Mittelstands

Der Mittelstand differenziert sich zunehmend aus: Global tätige mittelständische Großunternehmen stehen neben mittelstandsähnlichen, aber lediglich rechtlich selbstständigen Organisationseinheiten. Soloselbstständigkeit, hybrides Unternehmertum bzw. Selbstständigkeit als vorübergehende berufliche Episode werden selbstverständlicher.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2015 Existenzgründungen durch ausländische Staatsbürger

Das gewerbliche Gründungsgeschehen wurde in den letzten Jahren in zunehmendem Maße durch ausländische Gründer geprägt. Vor allem Gründer aus den osteuropäischen EU-Beitrittsländern sind dabei hervorgetreten. Darüber hinausgehende Informationen zu Existenzgründungen durch ausländische Staatsbürger liegen kaum vor.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2015 Dynamik der Unternehmensentwicklung – Eine Längsschnittanalyse auf der Basis des Umsatzsteuerpanels

Die Unternehmensgrößenverteilung in Deutschland verändert sich über die Jahre kaum. Diese scheinbar statische Größenstruktur verstellt den Blick auf die dynamischen unternehmensindividuellen Entwicklungen. Einige Unternehmen wachsen, andere schrumpfen. Es treten neue Akteure in die Unternehmenspopulation ein, andere verschwinden.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2014 Die größeren Mittelständler in Deutschland

Die Bedeutung der größeren Mittelständler mit einem jährlichen Umsatz von 20 Millionen bis eine Milliarde Euro ist für die Gesamtwirtschaft Deutschlands sehr hoch. Aus diesem Grund wertete das IfM Bonn erstmals im Jahr 2013 im Auftrag des Finanzdienstleistungsunternehmens GE Capital die Befragung von größeren Mittelständlern in Deutschland aus. Ziel der Studie ist es, die Charakteristika und Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen sowie deren Herausforderungen besser zu verstehen.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013 BDI-A.T. Kearney-Mittelstandspanel

Die Industrieunternehmen bilden das Fundament der deutschen Volkswirtschaft – knapp ein Viertel der hiesigen Bruttowertschöpfung wird in den industriellen Wirtschaftszweigen erzielt. Deshalb sind aktuelle Informationen über Probleme und Herausforderungen im industriellen Mittelstand zur gesamtwirtschaftlichen Lagebestimmung und wirtschaftspolitischen Orientierung wichtig. Das IfM Bonn erstellt im Auftrag des Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und seit 2016 mit A.T. Kearney das BDI-A.T. Kearney-Mittelstandspanel.

Strategische Unternehmensführung | 2013 Chancen und Risiken von CSR im Mittelstand

Eine wachsende Anzahl an Unternehmen setzt auf Konzepte wie Corporate Social Responsibility (CSR) im Sinne einer Strategie verantwortungsvollen Unternehmertums, darunter auch immer mehr KMU. Sie erhoffen sich davon u. a. einen Goodwill bei Kunden und Lieferanten und möglicherweise langfristige Wettbewerbsvorteile.