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Forschung

Die Forschungstätigkeit des IfM Bonn liegt schwerpunktmäßig auf der Erstellung von wissenschaftlichen Studien zum Mittelstand sowie Gutachten zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Neben institutionell geförderten Projekten werden - häufig in Kooperation mit anderen Instituten - auch Drittmittelprojekte bearbeitet. Die Studien lassen sich thematisch den vier Programmbereichen "Laufende Wirtschaftsbeobachtung", "Mittelstand, Gesellschaft und Staat", "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" sowie "Strategische Unternehmensführung" zuordnen.

Im Programmbereich "Laufende Wirtschaftsbeobachtung" stehen die allgemeine Lage, Entwicklung und gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Mittelstands im Vordergrund. Dagegen liegt im Bereich "Mittelstand, Gesellschaft und Staat" der Fokus auf dem Zusammenspiel dieser drei Gruppen. Die Studien im Programmbereich "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" setzen sich mit den verschiedenen Phasen im Lebenszyklus eines Unternehmens (z. B. Gründung, Wachstumsschwellen einschließlich Insolvenzen/Sanierungen und Übertragung) auseinander. Im Programmbereich "Strategische Unternehmensführung" stehen unterschiedliche Managementaspekte sowie einzelbetriebliche Fragestellungen im Zentrum der Studien.

Treffer: 131
Strategische Unternehmensführung | 2015
Finanzierungsstrukturen und -strategien mittelständischer Unternehmen

Seit der Einführung von Basel II im Jahr 2007 haben sich die Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe an deutsche Mittelständler deutlich verändert. Die gestiegenen Anforderungen an die Kreditinstitute zur Eigenkapitalunterlegung von Krediten schlagen sich auch in den Finanzierungskosten für Unternehmen nieder.

Strategische Unternehmensführung | 2015
Verwertung der Innovationen von an Hochschulen tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Innovationen sind in wissensbasierten Gesellschaften für ein langfristiges Wirtschaftswachstum unabdingbar. Sie gelten als Motoren für den wirtschaftlichen Strukturwandel und die Generierung von Arbeitsplätzen. Aus diesem Grund gelten die Unterstützung des Wissenstransfers und die Verwertung marktfähiger Erfindungen aus der Hochschulforschung als bedeutende Säulen der Innovationspolitik.

Strategische Unternehmensführung | 2015
Attraktivität junger Unternehmen für Fachkräfte

Unternehmensgründungen gelten als wichtige Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und damit als Quelle für mehr volkswirtschaftliches Wachstum. Dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitnehmern steht jedoch ein zunehmend geringeres Angebot gegenüber.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2015
Determinanten der Entwicklungsverläufe in schnell wachsenden Familienunternehmen

Hat ein Unternehmen die Gründungsphase überstanden, gilt das Unternehmenswachstum als ein zentrales (werterhöhendes) Unternehmensziel, das erheblich zur Beschäftigung beiträgt. Jedoch ist Unternehmenswachstum ein offener Prozess mit unsicherem Ergebnis, der durch unternehmensbezogene, umfeldspezifische und personengebundene Faktoren beeinflusst wird. Zudem sind es – vor allem in Deutschland – oftmals unbekannte kleine und mittlere Unternehmen (sogenannte Hidden Champions), die als (Welt-)Marktführer überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten generieren.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Mittelstand international | 2015
Globale Vernetzung, Kooperation und Wertschöpfung im Mittelstand

Die zunehmende Virtualisierung und (globale) Vernetzung in Verbindung mit dem technologischen Fortschritt tragen dazu bei, dass sich die herkömmlichen Unternehmensstrukturen auflösen und die Leistungserstellung weniger an einen Standort gebunden ist.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2015
Einmal Unternehmer, immer Unternehmer? Selbstständigkeit im Erwerbsverlauf

Sogenannte Normalbiografien mit langjähriger sozialversicherungspflichtiger Vollbeschäftigung wurden seltener. An ihre Stelle traten zunehmend diskontinuierliche Erwerbsverläufe, die durch den häufigeren Wechsel zwischen Phasen von Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, Bildung oder Hausarbeit gekennzeichnet sind.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2015
Mittelstandspolitik angesichts eines sich wandelnden Mittelstands

Der Mittelstand differenziert sich zunehmend aus: Global tätige mittelständische Großunternehmen stehen neben mittelstandsähnlichen, aber lediglich rechtlich selbstständigen Organisationseinheiten. Soloselbstständigkeit, hybrides Unternehmertum bzw. Selbstständigkeit als vorübergehende berufliche Episode werden selbstverständlicher.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2015
Existenzgründungen durch ausländische Staatsbürger

Das gewerbliche Gründungsgeschehen wurde in den letzten Jahren in zunehmendem Maße durch ausländische Gründer geprägt. Vor allem Gründer aus den osteuropäischen EU-Beitrittsländern sind dabei hervorgetreten. Darüber hinausgehende Informationen zu Existenzgründungen durch ausländische Staatsbürger liegen kaum vor.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2015
Dynamik der Unternehmensentwicklung – Eine Längsschnittanalyse auf der Basis des Umsatzsteuerpanels

Die Unternehmensgrößenverteilung in Deutschland verändert sich über die Jahre kaum. Diese scheinbar statische Größenstruktur verstellt den Blick auf die dynamischen unternehmensindividuellen Entwicklungen. Einige Unternehmen wachsen, andere schrumpfen. Es treten neue Akteure in die Unternehmenspopulation ein, andere verschwinden.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2014
Die größeren Mittelständler in Deutschland

Die Bedeutung der größeren Mittelständler mit einem jährlichen Umsatz von 20 Millionen bis eine Milliarde Euro ist für die Gesamtwirtschaft Deutschlands sehr hoch. Aus diesem Grund wertete das IfM Bonn erstmals im Jahr 2013 im Auftrag des Finanzdienstleistungsunternehmens GE Capital die Befragung von größeren Mittelständlern in Deutschland aus. Ziel der Studie ist es, die Charakteristika und Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen sowie deren Herausforderungen besser zu verstehen.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013
BDI-A.T. Kearney-Mittelstandspanel

Die Industrieunternehmen bilden das Fundament der deutschen Volkswirtschaft – knapp ein Viertel der hiesigen Bruttowertschöpfung wird in den industriellen Wirtschaftszweigen erzielt. Deshalb sind aktuelle Informationen über Probleme und Herausforderungen im industriellen Mittelstand zur gesamtwirtschaftlichen Lagebestimmung und wirtschaftspolitischen Orientierung wichtig. Das IfM Bonn erstellt im Auftrag des Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und seit 2016 mit A.T. Kearney das BDI-A.T. Kearney-Mittelstandspanel.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Chancen und Risiken von CSR im Mittelstand

Eine wachsende Anzahl an Unternehmen setzt auf Konzepte wie Corporate Social Responsibility (CSR) im Sinne einer Strategie verantwortungsvollen Unternehmertums, darunter auch immer mehr KMU. Sie erhoffen sich davon u. a. einen Goodwill bei Kunden und Lieferanten und möglicherweise langfristige Wettbewerbsvorteile.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinbetrieben

Die Anzahl der Auszubildenden ist seit einigen Jahren ebenso rückläufig wie die Anzahl ausbildender Betriebe. Besonders stark ist der Rückgang bei Kleinbetrieben mit bis zu neun Beschäftigten. Die Anzahl ihrer Auszubildenden ist zwischen 1999 und 2011 um 19,0% gesunken, die Anzahl der ausbildenden Betriebe um 16,5%. In den Betrieben mit 10 bis 49 Beschäftigten ist die Entwicklung weniger stark ausgeprägt mit Rückgängen um 8,2% bzw. 3,1%.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2013
Entwicklung großer Familienunternehmen im Vergleich zu großen Nichtfamilienunternehmen

Familienunternehmen sind in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit bzw. der Politik gerückt. Familienunternehmen gelten beispielsweise als ein Grund dafür, dass sich Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern relativ gut und schnell von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt hat.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2013
Unternehmensgründungen und Crowdfunding

In der Gründungs- und Frühentwicklungsphase von Unternehmen gilt der Zugang zu genügend Finanzierungsmitteln als besonders problembehaftet. Mit dem sogenannten Crowdfunding ist eine neue Form der Unternehmensfinanzierung entstanden, welche insbesondere zur Lösung der Finanzierungsprobleme junger Unternehmen beitragen könnte.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Wachstumsschwellen | 2013
Überlebens-, Wettbewerbs- und Entwicklungschancen der KMU in NRW angesichts einer fortschreitenden weltweiten Innovation im Bereich der Informations- und Kommunikationswirtschaft

Aufgrund der Globalisierung der Wirtschaft und der internationalen Aufstellung insbesondere der großen Unternehmen ist die gesamte Wertschöpfungskette auch in der IKT-Wirtschaft zunehmend international organisiert.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Gender, Innovation und Unternehmensentwickung

Innovationen sind ein unabdingbarer Mechanismus für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach möglichen geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Innovationstätigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2013
Das Gründungsverhalten von Frauen und erwerbsbiographische Einflüsse – Eine Längsschnittanalyse

Unternehmensgründungen gelten als wichtige Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und damit als Quelle für mehr Wachstum und Beschäftigung. Deshalb steht seit jeher die Frage nach der individuellen Neigung, ein Unternehmen zu gründen, im Fokus der Forschung. In den letzten Jahren wurden vermehrt genderspezifische Unterschiede im Gründungsverhalten untersucht.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2013
Der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Gründungsneigung von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen

Um in wissensbasierten Gesellschaften langfristiges Wirtschaftswachstum sicher zu stellen, sind Innovationen unabdingbar. So werden in Volkswirtschaften wie Deutschland mittlerweile 70 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums dem technologischen Fortschritt zugeschrieben. Wissensintensive Unternehmensgründungen gelten somit als eine zentrale Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und als wichtige Quelle für Wachstum und Beschäftigung. In diesem Zusammenhang haben der Wissenstransfer aus Hochschulen und die Suche nach Kommerzialisierungsmöglichkeiten für Ergebnisse aus der Hochschulforschung an Bedeutung gewonnen.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
Konzepte und Wirkungen nachhaltigen Unternehmertums

Im Zuge knapper werdenden Ressourcen und der globalen Finanz- wie Wirtschaftskrise richtet sich das Augenmerk von Politik und Forschung in jüngster Zeit vermehrt auf neue Konzepte wirtschaftlichen Handelns.