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Forschung

Die Forschungstätigkeit des IfM Bonn liegt schwerpunktmäßig auf der Erstellung von wissenschaftlichen Studien zum Mittelstand sowie Gutachten zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Neben institutionell geförderten Projekten werden - häufig in Kooperation mit anderen Instituten - auch Drittmittelprojekte bearbeitet. Die Studien lassen sich thematisch den vier Programmbereichen "Laufende Wirtschaftsbeobachtung", "Mittelstand, Gesellschaft und Staat", "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" sowie "Strategische Unternehmensführung" zuordnen.

Im Programmbereich "Laufende Wirtschaftsbeobachtung" stehen die allgemeine Lage, Entwicklung und gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Mittelstands im Vordergrund. Dagegen liegt im Bereich "Mittelstand, Gesellschaft und Staat" der Fokus auf dem Zusammenspiel dieser drei Gruppen. Die Studien im Programmbereich "Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen" setzen sich mit den verschiedenen Phasen im Lebenszyklus eines Unternehmens (z. B. Gründung, Wachstumsschwellen einschließlich Insolvenzen/Sanierungen und Übertragung) auseinander. Im Programmbereich "Strategische Unternehmensführung" stehen unterschiedliche Managementaspekte sowie einzelbetriebliche Fragestellungen im Zentrum der Studien.

Treffer: 135
Strategische Unternehmensführung | 2013
Gender, Innovation und Unternehmensentwickung

Innovationen sind ein unabdingbarer Mechanismus für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach möglichen geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Innovationstätigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2013
Das Gründungsverhalten von Frauen und erwerbsbiographische Einflüsse – Eine Längsschnittanalyse

Unternehmensgründungen gelten als wichtige Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und damit als Quelle für mehr Wachstum und Beschäftigung. Deshalb steht seit jeher die Frage nach der individuellen Neigung, ein Unternehmen zu gründen, im Fokus der Forschung. In den letzten Jahren wurden vermehrt genderspezifische Unterschiede im Gründungsverhalten untersucht.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Gründungsforschung | 2013
Der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen auf die Gründungsneigung von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen

Um in wissensbasierten Gesellschaften langfristiges Wirtschaftswachstum sicher zu stellen, sind Innovationen unabdingbar. So werden in Volkswirtschaften wie Deutschland mittlerweile 70 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums dem technologischen Fortschritt zugeschrieben. Wissensintensive Unternehmensgründungen gelten somit als eine zentrale Triebfeder für den wirtschaftlichen Strukturwandel und als wichtige Quelle für Wachstum und Beschäftigung. In diesem Zusammenhang haben der Wissenstransfer aus Hochschulen und die Suche nach Kommerzialisierungsmöglichkeiten für Ergebnisse aus der Hochschulforschung an Bedeutung gewonnen.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
Konzepte und Wirkungen nachhaltigen Unternehmertums

Im Zuge knapper werdenden Ressourcen und der globalen Finanz- wie Wirtschaftskrise richtet sich das Augenmerk von Politik und Forschung in jüngster Zeit vermehrt auf neue Konzepte wirtschaftlichen Handelns.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
Mittelstand – was ist das eigentlich?

Dem Mittelstand kommt für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland eine herausragende Bedeutung zu. "Flink, hungrig und global", so beschrieb die Businessweek deutsche Mittelständler. Zur Abgrenzung des Mittelstands wird neben quantitativen Definitionen, die sich nach Beschäftigtenzahl und Umsatz richten, primär die enge Verbindung von Unternehmen und Inhaber herangezogen.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
Fortsetzung der Begleitforschung "Dauer und Kosten von administrativen Gründungsverfahren im EU-Vergleich"

Das IfM Bonn führt seit 2007 jährliche Erhebungen zu Dauer und Kosten von administrativen Gründungsverfahren in drei ausgewählten Kommunen (Bremerhaven, Meißen und München) durch.

laufend
Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
European Network for Social and Economic Research

Das European Network for Social and Economic Research (ENSR) ist ein europaweites Netzwerk von renommierten Instituten der angewandten Wirtschafts- und Sozialforschung, dem Partnerinstitute in allen 27 Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) sowie in Island, Norwegen, der Schweiz (Liechtenstein mitbearbeitend) und der Türkei angehören. Das IfM Bonn gehört dem ENSR seit dessen Gründung im Jahr 1991 als einziges deutsches Partnerinstitut an.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Eine Längsschnittsanalyse des Ausbildungsverhaltens von KMU im Umfeld einer alternden und abnehmenden Erwerbsbevölkerung auf Basis verknüpfter Betriebs- und Personendaten

Aktuelle Prognosen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lassen bis 2025 selbst unter Berücksichtigung einer steigenden Frauenerwerbsbeteiligung und Lebensarbeitszeit sowie einer positiven Nettozuwanderung einen Rückgang des Arbeitskräfteangebots um 3,5 Millionen Personen erwarten.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Internationalisierungsgrad von KMU

Zahlreiche Untersuchungen zeigen auf, dass der Internationalisierungsgrad von KMU mit positiven Effekten für das nationale Wirtschaftswachstum, die Beschäftigung und den Wohlstand verbunden ist. Allerdings ist die Datenlage zum Internationalisierungsgrad der KMU sowie zu deren Hemmnissen bei der Erschließung von Auslandsmärkten keineswegs ausreichend, um zielgerichtete Unterstützungsaktivitäten bestmöglich gestalten zu können.

Strategische Unternehmensführung | 2013
Die Innovationstätigkeit von Familienunternehmen

Familienunternehmen ist in den zurückliegenden Jahren wieder ein zunehmendes öffentliches Interesse zuteil geworden. Sie gelten als wesentliche Stütze der deutschen Volkswirtschaft. Die Familienunternehmensforschung hat eine Vielzahl von Fragen der Führung von Familienunternehmen aufgegriffen.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013
Gründerpanel des IfM Bonn

Um die Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer möglichst optimal zu gestalten, ist ein umfassendes, empirisch gestütztes Verständnis der Gründungsentscheidung und des Gründungsprozesses erforderlich.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013
Die Bedeutung der Freien Berufe

Die Freien Berufe mit ihrem vielfältigen Leistungsspektrum bilden einen wichtigen Bestandteil der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Sie verfügen definitionsgemäß über eine besondere berufliche Qualifikation und erbringen persönlich, eigenverantwortlich und fachlich unabhängig geistig-ideelle Dienstleistungen im Interesse ihrer Auftraggeber und der Allgemeinheit.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2013
Die Einkommenssituation von Selbstständigen und die Inanspruchnahme staatlicher Leistungen auf Basis des SGB II

Seit einigen Jahren erregen Berichte über das sog. "working poor" große Aufmerksamkeit. Mit working poor wird eine Einkommenssituation abhängig Beschäftigter unterhalb der Armutsgrenze beschrieben (vgl. z.B. RHEINE 2009, BRUCKMEIER et al. 2008).

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013
Wohlstandseffekte des Gründungsgeschehens

Mit der Zunahme von Gründungsaktivitäten verbinden sich Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche, dass die Arbeitsmarktlage entschärft, die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, die Diffusion moderner Technologien in die einzelnen Wirtschaftssektoren und -strukturen beschleunigt sowie die Produktionsprozesse effizienter gestaltet werden und damit der allgemeine Wohlstand gemehrt wird.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Unternehmensnachfolge | 2013
Die Finanzierung von Unternehmensnachfolgen aus Übernehmersicht

In einem Vorgängerprojekt hat das IfM Bonn zusammen mit der KfW gezeigt, dass viele Alteigentümer während der Suche nach einem Nachfolger ihre Investitionstätigkeiten reduzieren oder sie komplett einstellen.

Laufende Wirtschaftsbeobachtung | 2013
Branchen-, Technologie- und Exporteinfluss auf die Arbeitsplatzdynamik und nachhaltigen Beschäftigungswirkungen in KMU

Das IfM Bonn hat 2008 in seinem Pilotprojekt zur Arbeitsplatzdynamik von KMU auf Basis des Umsatzsteuerpanels 2001 - 2005 mit Bruttorechnungen zum Beschäftigungsaufbau und -abbau in Unternehmen begonnen.

Entwicklungsverläufe von mittelständischen Unternehmen - Unternehmensnachfolge | 2012
Öffentliche Förderung von Unternehmensübernahmen - Notwendigkeit und Ausgestaltung

In Deutschland bieten Bund und Länder eine Vielzahl an öffentlichen Unterstützungsleistungen zur Lösung von Problemen im Nachfolgeprozess an. Diese Förderung soll einem Scheitern von Unternehmensnachfolgen und einem damit einhergehenden Verlust von Arbeitsplätzen entgegenwirken.

Strategische Unternehmensführung | 2012
Internationalisierungspfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa

Für westeuropäische Unternehmen im Allgemeinen und für westeuropäische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Besonderen bildete die politische und wirtschaftliche Marktöffnung in Mittel- und Osteuropa (MOE) zu Beginn der 1990er Jahre und die Integration vieler dieser Transformationsländer in die EU einen wichtigen Anlass, ihre Aktivitäten in der Großregion MOE zu verstärken.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2012
Analyse des deutschen Zuwanderungssystems im Hinblick auf den Fachkräftebedarf im Mittelstand

In Folge des demografischen Wandels sind zunehmend Fachkräfteengpässe zu erwarten. Um hier Entlastung zu schaffen, setzt die Politik u. a. auf eine verstärkte Zuwanderung von Hochqualifizierten aus Drittstaaten.

Mittelstand, Gesellschaft und Staat | 2012
Die Bedeutung des Kurzarbeitergeldes für den Mittelstand

Im Zuge der Wirtschaftskrise 2008/09 wurde die Kurzarbeit nach § 170 SGB III deutlich attraktiver gestaltet und die maximale Bezugsdauer stark ausgeweitet. Hiermit sollte einem Anstieg der Arbeitslosigkeit durch massiven Arbeitsausfall in Folge einer sinkenden Nachfrage entgegen gewirkt werden. Da das Kurzarbeitergeld aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung - und somit von allen Betrieben - finanziert wird, stellt sich die Frage, ob es von den Betrieben in Abhängigkeit von Beschäftigtenzahl und Wirtschaftsbereich unterschiedlich stark in Anspruch genommen wird.