Innovationsketten: Ein (neuer) Weg zur Innovation für mittelständische Unternehmen?!

Laufendes Forschungsvorhaben

Ausgangslage/Problemstellung

Aktuelle Studien des IfM Bonn zeigen, dass mittelständische Unternehmen auf ganz unterschiedliche Art und Weise Innovationen generieren, dabei z.B. auch mit Start-ups kooperieren, und zunehmend Teil globaler Wertschöpfungsketten sind. Deutlich wird auch, dass Innovationsprozesse nicht auf ein Unternehmen begrenzt sein müssen, sondern sich in sog. Innovationsketten über unterschiedliche Akteure spannen können. Mögliche Akteure sind zum Beispiel direkt am Wertschöpfungsprozess Beteiligte, Endverbraucher oder FuE-Koope-rationspartner. Unklar ist jedoch, unter welchen Bedingungen es zu solchen Innovationsketten kommt und wie sie im Einzelnen funktionieren.

Forschungsziel/Vorgehensweise

Ziel des Projekts ist es zu klären, auf welche Weise mittelständische Unternehmen im Austausch mit Dritten zu Innovationen gelangen. Hierfür sollen der Aufbau und die Funktionsweise verschiedener Formen dieser sog. Innovationsketten untersucht werden. Dies geschieht mittels einer systematischen Analyse der Literatur zum Innovationsverhalten von mittelständischen Unternehmen in unterschiedlichen Kontexten und mit unterschiedlichen Partnern. Darauf aufbauend sollen zwei ausgewählte Innovationsketten näher untersucht werden. Dafür sollen Tiefeninterviews mit zentralen Akteuren in der jeweiligen Innovationskette und ergänzende Experteninterviews geführt werden.