Die Innovationstätigkeit von Familienunternehmen

Abgeschlossenes Forschungsprojekt

Ausgangslage/Problemstellung

Familienunternehmen ist in den zurückliegenden Jahren wieder ein zunehmendes öffentliches Interesse zuteil geworden. Sie gelten als wesentliche Stütze der deutschen Volkswirtschaft. Die Familienunternehmensforschung hat eine Vielzahl von Fragen der Führung von Familienunternehmen aufgegriffen. Wenig beforscht ist bislang allerdings das Innovationsverhalten von Familienunternehmen. Dabei ist unstrittig, dass nachhaltiges volkswirtschaftliches Wachstum in einer globalisierten Wirtschaft stark von der Fähigkeit der Unternehmen abhängt, Innovationen zu generieren.

Ziel des Projektes

Das vorgeschlagene Forschungsprojekt hat deswegen die Innovationstätigkeit von Familienunternehmen zum Gegenstand. Ziel ist es zum einen zu ermitteln, wie viele Familienunternehmen Produkt- und/oder Prozessinnovationen hervorbringen und welche Bedeutung diese Innovationen für das Unternehmen haben (Stichworte: Umsatzanteil, Kostenreduktion, Qualitätsverbesserung). Zum anderen verfolgt das Projekt das Ziel, die Faktoren und Rahmenbedingungen zu identifizieren, die das Innovationsverhalten von Familienunternehmen beeinflussen.

Das Projekt soll in Kooperation mit der Unternehmensgruppe Creditreform und dem Lehrstuhl für Familienunternehmen der WHU (Prof. Dr. Sabine Klein) durchgeführt werden. Die Unternehmensgruppe Creditreform stellt die empirische Grundlage in Form ihrer Mittelstandsbefragung, die im Herbst 2011 durchgeführt und dem IfM Bonn anschließend zur Verfügung gestellt wird.

  • Aktuelle Veröffentlichung
Innovationstätigkeit von Familienunternehmen

Werner, A.; Schröder, C.; Mohr, B. (2013): Innovationstätigkeit von Familienunternehmen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 225, Bonn.