Regionale Gründungsumfelder am Beispiel ausgewählter Hot-Spots

Abgeschlossenes Forschungsvorhaben

Ausgangslage/Problemstellung

Das Gründungsgeschehen hat sich in den zurückliegenden Jahren weiter ausdifferenziert. So sind die Gründungen im gewerblichen Bereich stark rückläufig, wohingegen die Gründungen in den Freien Berufen stetig zugenommen haben. Zwar war stets schon eine höhere Gründungsdynamik in Metropolregionen als in ländlichen Räumen zu beobachten. Zuletzt mehren sich aber die Hinweise, dass sich einige Regionen als sogenannte Hot Spots des Gründungsgeschehens entwickelt haben, nicht nur wegen der Anzahl, sondern auch der Art der dort stattfindenden Gründungen. Zu nennen wären beispielsweise Berlin, Hamburg oder Köln, wo derzeit vergleichsweise viele innovative, häufig internet-basierte Gründungen zu beobachten sind.

Forschungsziel/Vorgehensweise

Ziel des Projektes ist es, einen Überblick über das Gründungsgeschehen in den Regionen und zugleich Hinweise auf förderliche Gründungsumfelder zu gewinnen. Die quantitativen Analysen basieren auf der Gewerbeanzeigenstatistik und Daten der Finanzverwaltungen (freiberufliche Gründungen) sowie dem IfM-Indikator NUI. Analyseeinheiten werden Kreise und kreisfreie Städte bzw. Raumordnungsregionen sein. In einigen ausgewählten Regionen wird überdies das lokale Gründungsumfeld genauer betrachtet (mittels Internetrecherche und ergänzender Experteninterviews), um auch sogenannte weiche Faktoren (Gründungsinfrastruktur, Gründungsklima, Gründungsbereitschaft u.ä.) erfassen zu können. Ein besonderes Augenmerk wird auf Nordrhein-Westfalen liegen.

  • Aktuelle Veröffentlichung
Regionale Gründungsumfelder am Beispiel ausgewählter Hotspots

Bijedić, T.; unter Mitarbeit von Haase, I.; Müller, A. (2018): Regionale Gründungsumfelder am Beispiel ausgewählter Hotspots, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 265, Bonn.

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