Große Familienunternehmen suchen die Nähe zu Start-ups

11.07.2018

Nahezu die Hälfte der größten Familienunternehmen in Deutschland kooperiert bereits mit Start-ups, strategische Zukunftsthemen stehen dabei klar im Vordergrund. Das ergibt die aktuelle Befragung "Die größten Familienunternehmen in Deutschland", die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn an diesem Mittwoch veröffentlichen.

So geben 54 Prozent der befragten Unternehmen auf die Frage nach dem Motiv zu einer Kooperation an, neue Technologien erschließen zu wollen. Für rund die Hälfte der Unternehmen sind weitere Gründe, die digitale Transformation zu meistern sowie Produkte und Dienstleistungen weiterzuentwickeln. An der Umfrage nahmen rund 250 der 4700 größten Familienunternehmen in Deutschland teil, die mindestens 50 Millionen Euro im Jahr umsetzen. "Start-ups" wurden bei der Befragung als innovative, schnell wachsende Unternehmen verstanden, die jünger als zehn Jahre sind.

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