Disruptiven Trends proaktiv begegnen

11.12.2018

Nur eine Minderheit an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) versucht bislang, disruptiven Innovationen und Geschäftsmodellen proaktiv zu begegnen. In ihrem Working Paper "SME´ Responses to Potentially Disruptive Innovations: Does Strategic Entrepreneurship Provide an Explanation" analysieren Dr. Rosemarie Kay, Dr. Sebastian Nielen und Dr. Christian Schröder, was proaktive Unternehmen im Vergleich zu den nicht proaktiven charakterisiert. Demnach beobachten die KMU zwar ihre Umwelt, sie sind aber noch nicht für Möglichkeiten sensibilisiert, die die digitalen Technologien bieten. "Dies bietet einerseits Marktchancen für junge Unternehmen. Auf der anderen Seite gefährden die etablierten KMU eventuell ihre eigene Existenz", erläutert Dr. Sebastian Nielen. Er empfiehlt den bestehenden Unternehmen daher, die Kooperation mit Startups oder Forschungsinstituten zu suchen, um der Gefahr von disruptiven Bedrohungen proaktiv zu begegnen.

Für ihre Analyse hatten die drei Autoren die Strategien von 268 KMU im Großraum Düsseldorf befragt. Ihr Beitrag ist in der Working Paper-Reihe des IfM Bonn erschienen.

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