IKT-Unternehmen wachsen in NRW überproportional

16.01.2014

Kleine und mittlere Unternehmen, die im Informations- und Kommunikationstechnologie Sektor (IKT) aktiv sind, bieten nicht nur spezialisierte Produkte und Dienstleistungen an, sondern sie sind auch überaus entwicklungs- und forschungsfreudig. Infolgedessen ist der Anteil der innovativen Unternehmen unter den IKT-Unternehmen mit rund 90% nahezu doppelt so hoch wie der Durchschnitt der wissensintensiven Dienstleistungsanbieter im Bundesgebiet. Zudem verzeichneten die meisten IKT-Unternehmen in den Jahren 2011 und 2012 ein deutliches Umsatz- oder Beschäftigtenplus.

Für die Studie "Kleine und mittlere Unternehmen der Informations- und Kommunikationswirtschaft in Nordrhein-Westfalen" hatten die IfM-Wissenschaftler Hans-Jürgen Wolter, Dr. Frank Maaß und Dr. Christian Schröder statistische Daten (2000 und 2010) ausgewertet sowie 523 Unternehmen zur Eignung des IKT-Standorts NRW und zu ihren Strategien befragt. Zukünftig ist demnach mit einer wachsenden ökonomischen Bedeutung der IKT-Hersteller zu rechnen, da sie sowohl auf den Auslandsmärkten gut positioniert sind und – entgegen dem allgemeinen Trend im verarbeitenden Gewerbe – in den vergangenen Jahren deutlich Beschäftigung aufbauen konnten.

zur Publikation