Start-up-Mitarbeiter zwischen Eigennutz und Leistungsbereitschaft

28.11.2014

Je mehr Mitarbeiter in einem Start-up-Unternehmen beschäftigt sind, desto mehr finden sich die negativen Effekte des sogenannten "unternehmerischen Trittbrettfahrens" als auch die Tendenz zu einer höheren Leistungsbereitschaft. Letztere entwickelt sich dabei aufgrund des Gruppenzwangs Gleichdenkender. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Effort Provision in Entrepreneurial Teams - Effects of Team size, Free-Riding and Peer Pressure" von Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner (Universität Zürich), PD Dr. Arndt Werner und Prof. Dr. Alwine Mohnen (TU München). Das Wissenschaftlerteam hatte die Daten von 214 deutschen Start-up-Unternehmen ausgewertet. Mit Hilfe dieser Ergebnisse lassen sich nun auch Forschungsaussagen erläutern, die bisher gegensätzlich erschienen. Die Studienergebnisse erscheinen in Kürze im Journal of Business Economics (ZfB).