Industrieller Mittelstand investiert verstärkt in digitale Technologien

13.07.2015

Cloud Computing, Industrie 4.0, Big Data: Die Digitalisierung schreitet voran und hat auch den industriellen Mittelstand erreicht: Jedes dritte Unternehmen setzt neue Technologien weitreichend für Absatz und Vertrieb ein. Im Jahr 2014 nutzten mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland durchschnittlich über vier Prozent ihres Investitionsvolumens für den Ausbau digitaler Techniken. Das zeigt das aktuelle BDI/PwC-Mittelstandspanel. Allerdings verfügt nur jedes fünfte Unternehmen über einen digitalisierten Produktionsbereich – darunter vor allem größere, exportorientierte Unternehmen.

Zudem sind deutliche regionale Unterschiede erkennbar: So ist im Westen der Anteil der Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad am größten (37 %). In Ostdeutschland ist hingegen nur rund jedes vierte Industrieunternehmen (23 %) stark digitalisiert. Auch im Süden der Republik gibt es Nachholbedarf: In Bayern und Baden-Württemberg weisen lediglich 21 % der Unternehmen einen hohen Digitalisierungsgrad auf.

Das BDI/PwC-Mittelstandspanel wird im Auftrag des BDI und PwC durch das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn erstellt. An der 21. Erhebungswelle der Online-Befragung haben sich in der Zeit vom 17. März bis zum 15. Juni dieses Jahres 914 Unternehmen beteiligt.

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