Warum nun auch Migranten weniger gründen

27.10.2015

Seitdem auch die Bürger Rumäniens und Bulgariens die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit besitzen, lässt ihre Gründungsneigung erheblich nach. Dies zeigt die Analyse der statistischen Daten zum gewerblichen Gründungsgeschehen, die das IfM Bonn jährlich auswertet.

In einem öffentlichen Fachgespräch der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag stellte Dr. Rosemarie Kay nun die Entwicklung bei den Existenzgründungen von Migranten umfassend dar: Zwischen 2004 und 2013 stieg allein die Anzahl der gewerblichen Existenzgründungen von Bürgern aus den osteuropäischen EU-Beitrittsländern. Die Gründungsaktivitäten der übrigen Ausländer gingen hingegen im betrachteten Zeitraum zurück, wenngleich auch nicht so stark wie die der deutschen Bürger.

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