Wie Industrie 4.0 den Arbeitsalltag verändern wird

09.02.2016

Industrie 4.0 stellt die mittelständischen Industrieunternehmen vor neue Herausforderungen, die weit über die Digitalisierung der Arbeitsprozesse hinausreichen: Auch die Art der Führung und der Umgang der Beschäftigten untereinander werden hierdurch beispielsweise beeinflusst. Wie sich dies konkret im Alltag auswirkt und worauf bei der Gestaltung geachtet werden sollte, dies wird aktuell im Verbundprojekt praevVierNull untersucht. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie in den mittelständischen Unternehmen die Arbeitsbedingungen gesundheitsgerecht und produktiv gestaltet werden können.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des Programms "Arbeiten - Lernen - Kompetenzen entwickeln" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Neben dem IfM Bonn sind hieran auch das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V., das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung, das Institut für Technik der Betriebsführung im Deutschen Handwerksinstitut, die Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, die BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft und der Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit beteiligt. Das Wissenschaftlerteam des IfM Bonn wird von Dr. Annette Icks geleitet, die zugleich stellvertretende Vorsitzende der Offensive Mittelstand ist.

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