Migranten gründen wieder weniger

10.03.2016

Seit Januar 2014 können auch Bulgaren und Rumänen  eine abhängige Beschäftigung in Deutschland aufnehmen. Zuvor war ihnen dies - ebenso wie schon den Bürgern aus den ost- und mitteleuropäischen EU-Beitrittsstaaten von 2004 - in den ersten sieben Jahren nach dem EU-Beitritt verwehrt. Viele Rumänen und Bulgaren wichen daher in die Selbstständigkeit aus, was sich auch in der gewerblichen Gründungsstatistik deutlich zeigte.

Seit Anfang 2014 gleicht sich die Gründungsneigung der Rumänen und Bulgaren schrittweise wieder dem anderer Nationalitäten an. Auf dem 4. Fachforum Migrantenökonomie in Weimar stellte Dr. Rosemarie Kay diese und andere Entwicklungen sowie die Hintergründe ausführlich vor.

zur Publikation