Vergleiche mit anderen beeinflussen die Jobzufriedenheit

03.06.2013

Personen in mittleren relativen Lohnpositionen sind am zufriedensten, während Menschen in besonders hohen bzw. besonders niedrigen relativen Lohnpositionen unzufriedener sind. Begründet wird dies damit, dass die Personen in den niedrigsten relativen Lohnpositionen kaum Nutzen aus Vergleichen nach unten (Status) ziehen können und diejenigen in den höchsten relativen Lohnpositionen nicht mehr weiter aufsteigen können.

Genau die etwas unzufriedeneren Gruppen ziehen auch in besonderem Maße einen Jobwechsel bzw. den Schritt in die Selbstständigkeit in Erwägung. Zu diesem Ergebnis kommt IfM-Wissenschaftler Dr. Stefan Schneck in seinem Aufsatz "Nonlinear Evaluation of Status and Signal Effects", der in der Fachzeitschrift "Evidence Based HRM" erscheinen wird.

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