Online: IfM-Präsidentin stellt Forschungsgebiet vor

17.01.2019

Warum kann das Mittelstands-Modell nicht problemlos in anderen Staaten kopiert werden? Ein wesentlicher Grund hierfür liegt in den jeweiligen gesellschaftlichen, institutionellen oder sozialen Rahmenbedingungen, die das Unternehmertum innerhalb eines Landes prägen. Auch die historische und politische Entwicklung eines Landes sowie Traditionen haben einen Einfluss auf die heutigen Ausprägungen von Unternehmertum.

Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen) erläutert im Open Access Video Journal "Latest Thinking", warum es daher innerhalb der Entrepreneurshipforschung wichtig ist, die jeweiligen Kontexte zu berücksichtigen. Zugleich legt sie dar, warum bei der wissenschaftlichen Analyse auch von der Kontextforschung anderer Wissenschaftsdisziplinen profitiert werden kann. Einen umfassenden Überblick über die Kontextforschung und deren Bedeutung geben die IfM-Präsidentin und Ted Baker (Rutgers University/USA) in ihrem Artikel "Contextual Entrepreneurship: An Interdisciplinary Perspective", der im vergangenen Jahr erschienen ist.

Die unabhängige Open Access-Plattform "Latest Thinking" stellt die aktuelle Forschungstätigkeit von Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen – von den Wirtschaftswissenschaften und Jura über die Naturwissenschaften bis hin zu Medizin und den Politikwissenschaften – vor.

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