UNO: Mit nachhaltigem Unternehmertum gegen die Armut

01.07.2013

IfM-Präsidentin zeigte Einfluss der Bildungsinhalte auf

Je früher die Schüler im Bildungssystem die positiven Seiten des Unternehmertums kennenlernen, desto eher sind sie später bereit, eigene unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Daher gäbe es in Europa bereits Initiativen, Lehrer verschiedener Schulformen und -stufen entsprechend auszubilden: "Dabei geht es nicht nur darum, die Schüler für die Gründungen eigener Existenzen zu sensibilisieren, sondern generell auch Kompetenzen zu vermitteln, die mit dem Unternehmertum verbunden sind: Hierzu gehören mit Sicherheit die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung und ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein für das Agieren auf den Märkten", erklärte IfM-Präsidentin Professor Dr. Friederike Welter, die um eine Beurteilung der bestehenden unternehmerischen Ausbildung gebeten worden war. Zugleich konstatierte sie, dass mittlerweile an den Hochschulen "die Studenten nicht mehr nur über die Formen des Unternehmertums unterrichtet, sondern auch auf eine eigene unternehmerische Betätigung vorbereitet würden".

Die IfM-Präsidentin hatte auf Einladung des Präsidenten der UNO-Vollversammlung Vuk Jeremić am vergangenen Mittwoch an der Debatte über die Resolution "Entrepreneurship for Development" in New York teilgenommen. Damit stand zum ersten Mal in der Geschichte der UNO an diesem Tag das Unternehmertum im Mittelpunkt.

UNO: Mit nachhaltigem Unternehmertum gegen die Armut

Gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern, Parlamentariern, Unternehmern und Vertretern von NGOs diskutierte Professor Dr. Friederike Welter  darüber, wie auf regionaler und nationaler Ebene sowie seitens der UNO ein nachhaltiges Umfeld für Existenzgründer geschaffen werden kann, um so auch weltweit die Armut weiter zu bekämpfen. 

Diese interaktive Debatte, bei der weltweit interessierte Wissenschaftler, Repräsentanten von Regierungen und anderen Institutionen Fragen stellen konnten, war auf Initiative Israels zustandegekommen. Daher begrüßte neben Un-Generalsekretär Ban Ki-moon auch Israels Präsident Shimon Peres per Videobotschaft die Teilnehmer.

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