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Denkpapiere | 2017
Nutzung von Cloud-Computing im Verarbeitenden Gewerbe

Die zunehmende digitale Vernetzung verändert den Wertschöpfungsprozess im Verarbeitenden Gewerbe grundlegend. Für KMU sind die Herausforderungen nochmal größer als für große Unternehmen, da sie vergleichsweise weniger auf eigene IT-Ressourcen zurückgreifen können. Eine wichtige Technologie, um die Vernetzung zu organisieren ist das Cloud-Computing. Daher untersucht die vorliegende Studie, inwieweit Cloud-Computing in Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes Einzug gehalten hat. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass es insbesondere die großen Unternehmen sind, die Cloud-Computing deutlich häufiger nutzen als KMU. Cloud-Dienste werden noch selten für Industrie 4.0 Anwendungen genutzt, wie bspw. für die Auswertung großer Datenmengen. Und von den Unternehmen, die solche höheren Cloud-Dienste nutzen, sind es vor allem diejenigen, die eine Digitalisierungsstrategie implementiert haben, smarte bzw. internetfähige Produkte herstellen und international aktiv sind. Zu den meistgenannten Hemmnissen, die Unternehmen davon abhalten Cloud-Computing zu verwenden zählen die Daten- und Rechtsunsicherheit. Allerdings können solche Bedenken abgeschwächt werden, indem vor allem die Unternehmensführung in den KMU stärker für die Lösungen sicherer Cloud-Anbieter sensibilisiert werden (z.B. durch die Initiative Trusted Cloud).

Brink, S.; Dienes, C.; Icks, A.; Schröder, C. (2017): Nutzung von Cloud-Computing im Verarbeitenden Gewerbe, IfM Bonn: Denkpapier 01/17, Bonn.

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