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Externe Veröffentlichungen | 2016
Women’s innovation in Germany – empirical facts and conceptual explanations

Die vorhandenen Daten zu Geschlecht und Innovation zeigen, dass Frauen seltener technologiebasierte Produkt- und Prozessinnovationen durchführen als Männer. Wir präsentieren einige empirische Belege für Deutschland und schlagen mehrere konzeptionelle Erklärungen für diese Befunde vor. Damit tragen wir dazu bei, geschlechtsabhängige Unterschiede im Innovationsverhalten aus den verschiedenen Kontextfaktoren zu erklären, die z.B. traditionelle Rollenerwartungen begünstigen und perpetuieren. Diese Rollenerwartungen haben - neben anderen Aspekten des institutionellen Rahmens (insbesondere in Bezug auf Steuer- und Familienpolitik) - einen Einfluss auf die Entwicklung verschiedener individueller Präferenzen hinsichtlich der Bildungs- und Berufswahl und umgekehrt. Auf der Grundlage unserer explorativen Erkenntnisse kommen wir zu dem Schluss, dass Frauen nicht per se weniger innovativ sind, sondern dass eine Kombination aus institutionellen Zwängen und traditionellen Rollenbildern dazu beiträgt, dass sie sich selbst in frauentypische Berufe und Arbeitsstrukturen, wie z. B. Teilzeitarbeit, selektieren.

Bijedić, T.; Brink, S.; Ettl, K.; Kriwoluzky, S.; Welter, F. (2016): Women’s innovation in Germany – empirical facts and conceptual explanations, in: Alsos, G.A.; Hytti, U.; Ljunggren, E. (Hrsg.): Research Handbook on Gender and Innovation, Cheltenham et al., S. 51-71.

Ansprechpartner

Dr. Teita Bijedić
Tel. +49 228 7299742
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Dr. Siegrun Brink
Tel. +49 228 7299746
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Prof. Dr. Friederike Welter
Tel. +49 228 729970
praesidentin(at)ifm-bonn.org

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