The Economic Contribution of Start-Up Firms in Germany

Dieser Beitrag stellt direkte und indirekte Effekte des Gründungsgeschehens in Deutschland dar. Mit Hilfe des Umsatzsteuerpanels werden Kohortenanalysen angestellt, um die Bestandsfestigkeit, den Umsatz und die Wertschöpfung von Existenzgründungen zu beschreiben. Es wird gezeigt, dass viele Unternehmen in frühen Jahren ausscheiden. Umsatz und Wertschöpfung stehen in einem Verhältnis von etwa 3:1. Neben diesen direkten ökonomischen Effekten gehen auch indirekte Effekte von neuen Unternehmen aus. Der Vorleistungsbezug von Existenzgründungen zeigt, dass rund 66 Cent eines umgesetzten Euros für Waren und Dienstleistungen von Bestandsunternehmen eingesetzt werden. Aus diesem Grund tragen Existenzgründungen auch in beachtlichem Maße zur Prosperität von bereits bestehenden Unternehmen bei.

Schneck, S.; May-Strobl, E. (2014): The Economic Contribution of Start-Up Firms in Germany, in: Andrew Corbett, Jerome Katz, Alexander McKelvie (Hrsg.): Advances in Entrepreneurship, Firm Emergence, and Growth. Entrepreneurial Growth, Band 17, Emerald.

Ansprechpartner