Internationale Kooperationen kleiner und mittlerer Unternehmen - Unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesländer

Der Eintritt in ausländische Märkte stellt für Unternehmen eine Herausforderung sowohl in finanzieller als auch in personeller Hinsicht dar. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bestehen größenbedingte Markteintrittshürden. Die vorliegende Studie untersucht die Rolle von grenzüberschreitenden Kooperationen im Mittelstand zur Überwindung dieser Hürden. Hierzu wird nicht nur auf vorhandene amtliche Statistiken zurückgegriffen, sondern auch Ergebnisse mehrerer umfangreicher Stichprobenerhebungen herangezogen bzw. Einzelfallanalysen für Detailbetrachtungen genutzt.  Es zeigt sich, daß vor allem KMU, die über besonderes technologisches Know-how verfügen, Auslandspartner für eine Zusammenarbeit gewinnen können. Kooperationen dienen ihnen zur Erweiterung technologischer Kompetenzen und zur Erschließung neuer Kundenkreise. KMU bevorzugen  vertragsgebundene Kooperationsformen niedrigen Bindungsgrades. Internationale strategische Allianzen mit ausländischen Partnern sind nur vereinzelt im Mittelstand anzutreffen.

Maaß, F.; Wallau, F. (2003): Internationale Kooperationen kleiner und mittlerer Unternehmen - Unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesländer, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 158, Bonn.

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