Investor Relations Finanzwirtschaftliche Informationspolitik mittelständischer Unternehmen

Zusammenfassung

Kapitaleinwerbende mittelständische Unternehmen müssen ihre Anleger durch eine offene, transparente, kontinuierliche Informations- und Kommunikationspolitik überzeugen. Ziel der Untersuchung ist es, ein Bild über Investor Relations von mittelständischen Unternehmen zu zeichnen. Probleme in der ungewohnten Finanzkommunikation werden identifiziert und die Hypothese untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Qualität der Investor Relations und der Unternehmensgröße besteht. Die empirische Erhebung des IfM Bonn beschränkt sich auf die finanzwirtschaftliche Informations- und Kommunikationspolitik junger, am Neuen Markt notierter Wachstumsunternehmen. Hierzu wurden Finanzanalysten von 22 Kreditinstituten, sowie 50 Unternehmen, von denen 10 im NEMAX 50 vertreten sein sind, befragt.

Mittelständische Unternehmen haben die Notwendigkeit von Investor Relations für die Inanspruchnahme des Kapitalmarkts auf breiter Front erkannt. In der Umsetzung dieser Erkenntnisse besteht aber noch Verbesserungsbedarf. Das Potenzial von Investor Relations und insbesondere der diesbezüglichen Nutzung des Internet zur Verringerung der asymmetrischen Informationsverteilung bzw. zur Erhöhung der Informationseffizienz des Marktes wird bislang nur unzureichend ausgeschöpft.

Kokalj, L; Paffenholz, G. (2001): Investor Relations  Finanzwirtschaftliche Informationspolitik mittelständischer Unternehmen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 147, Bonn.

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