Wohlstandseffekte des Gründungsgeschehens

Die Studie analysiert die Wohlstandseffekte des Gründungsgeschehens anhand der Daten des Umsatzsteuerpanels. Mittels einer Kohortenanalyse werden die Bestandsfestigkeit von Gründungen, der Umsatz, die Vorleistungsbezüge und Wertschöpfung sowie die Beschäftigung untersucht. Viele Gründungen scheiden nach nur wenigen Jahren wieder aus. Von einem Euro Umsatz verbleiben im Gründungsunternehmen 34 Cent als Einkommen und 66 Cent gehen an vorgelagerte Unternehmen. Das Gründungsgeschehen hat somit eine erhebliche Bedeutung für Bestandsunternehmen. Es zeigen sich branchenspezifische Unterschiede, wobei das Produzierende Gewerbe und hier insbesondere die innovativen Teilbereiche mittelfristig die höchste Wertschöpfung erzeugen und die meisten Vorleistungen nachfragen.

Schneck, S.; May-Strobl, E. (2013): Wohlstandseffekte des Gründungsgeschehens, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 223, Bonn.

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