Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl

Die in der jüngsten Vergangenheit zu beobachtenden strukturellen Veränderungen der Unternehmenslandschaft berühren auch und gerade den Mittelstand. Wir untersuchen Mittelstand im Spannungsfeld unserer definitorischen Merkmale, nämlich der Identität von Eigentum und Leitung einerseits und der Einschätzung der Unternehmerschaft zu ihrer Zugehörigkeit zum Mittelstand und ihrer Bewertung der Wesensmerkmale mittelständischer Unternehmen andererseits. Die Befunde unserer empirischen Untersuchung machen deutlich, dass definitorischer Mittelstand und selbst definierter Mittelstand nicht deckungsgleich sind. Um die unterschiedlichen Aspekte des Mittelstands besser (be)greifen zu können, bedienen wir uns des Konstrukts Mittelstandsuniversum. Mit dessen Hilfe ist es uns möglich, die unterschiedlichen Teilpopulationen des Mittelstands zu charakterisieren. Hierdurch erhält die Mittelstandspolitik Hinweise, wie der Mittelstand mit seiner zunehmenden Ausdifferenzierung besser adressiert werden kann.

Welter, F.; May-Strobl, E.; Holz, M.; Pahnke, A.; Schlepphorst, S.; Wolter, H.-J.; unter Mitarbeit von Kranzusch, P. (2015): Mittelstand zwischen Fakten und Gefühl, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 234, Bonn.

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