Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft

Der Mittelstand gilt als innovativ und anpassungsfähig, jedoch wird eine zunehmende Innovationslücke konstatiert. Für diese Studie wurde die Innovationsbeteiligung des Mittelstands/ der KMU unter besonderer Berücksichtigung der nicht-technologischen Neuerungen auf Basis der Community Innovation Surveys analysiert. Dabei wurde deutlich, dass nicht-technologische Innovationen weiter verbreitet sind als technologische Innovationen. Folglich gibt die Einschränkung auf technologische Innovationen ein unvollständiges Bild vom Innovationsgeschehen im Mittelstand. Nicht-technologische Innovationen dienen der Vorbereitung technologischer Innovationen, vor allem aber begleiten sie diese. Sie zielen insbesondere auf eine Steigerung der Unternehmenseffizienz. Allerdings belegt diese Studie auch, dass nicht-technologische Innovationen abhängig von der Unternehmensgröße, der Branche und auch der Gruppenzugehörigkeit sind: So sind eigenständige KMU seltener innovativ als solche die zu einer Unternehmensgruppe gehören. Dagegen unterscheiden sich große mittelständische Unternehmen in dieser Hinsicht nicht von anderen Großunternehmen.

Maaß, F.; May-Strobl, E. (2016): Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 250, Bonn.

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