Zum Einfluss von Berufsorientierungsmaßnahmen an Schulen auf das Berufswahlverhalten von Jugendlichen

Die Berufswahl der Jugendlichen ist ein viel diskutiertes Thema, sowohl in der schulischen und betrieblichen Praxis als auch im Rahmen der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik. Nicht zuletzt ist sie ein beliebter Untersuchungsgegenstand in der pädagogisch-didaktischen Forschung. Angesichts der hohen Bedeutung dieser Entscheidung einerseits für das Individuum, die je nach Bildungsgrad bereits früh feststeht, und andererseits der künftig immer höheren Knappheit der Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt (EFI 2012) ist es umso bedeutsamer, Jugendlichen eine möglichst informierte, mündige und reflektierte Wahl zu ermöglichen.

Im Rahmen der vorliegenden Studie wird in einer ganzheitlichen Weise der Einfluss von schulischen berufsorientierenden Maßnahmen auf das individuelle Berufswahlverhalten von Schülerinnen und Schülern analysiert. Berücksichtigt werden zum einen demographische Variablen, von denen literaturbasiert angenommen wird, dass sie Einfluss auf die Berufswahl ausüben. Dazu gehören u.a. der Bildungsstand sowie der Beruf der Eltern, Geschlecht, Migrationshintergrund. Zum anderen werden soziale Einflussvariablen sowie schulische Maßnahmen zur Berufsorientierung in die Analyse einbezogen. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage der Daten des Nationalen Bildungspanels der Kohorte der Jugendlichen ab dem neunten Schuljahr (vgl. NEPS). Dabei wird das Berufswahlverhalten von Schülerinnen und Schülern unter Einbezug schulischer Berufsorientierungsangebote, der Einflüsse aus dem Elternhaus sowie institutioneller analysiert.

Bijedic, T.; Pahnke, A. (2017): Zum Einfluss von Berufsorientierungsmaßnahmen an Schulen auf das Berufswahlverhalten von Jugendlichen. In: Arndt, H. (Hrsg.): Perspektiven der Ökonomischen Bildung: Disziplinäre und fachübergreifende Konzepte, Zielsetzungen und Projekte, Schwalbach/Ts, S. 49-67.

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