Die Minijob-Reform im deutschen Mittelstand: Eine empirische Analyse mit den Daten der Studie "MIND 04"

Zum 1. April 2003 wurden geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midijobs) neu geregelt und Arbeitseinkommen unterhalb bestimmter Schwellen von Steuern und Sozialabgaben befreit. Im Oktober 2003 wies die Statistik der Minijobzentrale bereits 930.000 zusätzliche geringfügige Beschäftigungsverhältnisse aus, was häufig als Erfolg der Reform interpretiert wurde. Unter Verwendung deskriptiver und multivariater Analysen der MIND-Studie 2004 –  einer repräsentativen Befragung mittelständischer Unternehmen in Deutschland – untersucht die Studie, welche unternehmensspezifischen und umfeldbezogenen Faktoren für die Schaffung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse oder aber ggfs. die Zerlegung sozialversicherungspflichtiger Normalarbeitsverhältnisse im deutschen Mittelstand verantwortlich sind.

Werner, A. (2006): Die Minijob-Reform im deutschen Mittelstand: Eine empirische Analyse mit den Daten der Studie "MIND 04", in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Jahrbuch zur Mittelstandsforschung 1/2006, Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 112 NF, Wiesbaden, S. 69-92.

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