Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld - Mobilisiert die Ich-AG-Förderung zusätzliche Gründungen

Der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG-Förderung) wurde im Jahr 2003 eingeführt und trat als zweites Förderprogramm für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit neben das seit 1986 praktizierte Überbrückungsgeld. Angesichts des gleichen Adressatenkreises stellt sich die Frage, ob die neue Förderung zusätzliche Gründungen zu mobilisieren vermag oder es zu einer Verdrängung des Überbrückungsgelds gekommen ist. Die vorliegende Studie greift die Frage nach den Mobilisierungseffekten der Ich-AG-Förderung neu auf und versucht, die beobachteten Unterschiede in den personenbezogenen Charakteristika der beiden Gründergruppen im Rahmen eines multivariaten Ansatzes zu erklären. Als Datenbasis dient die gemeinsame Befragung des IfM Bonn und der G.I.B. aus dem Jahr 2004.

Suprinovič, O. (2005): Existenzgründungszuschuss und Überbrückungsgeld - Mobilisiert die Ich-AG-Förderung zusätzliche Gründungen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Jahrbuch zur Mittelstandsforschung 2/2004, Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 107 NF, Wiesbaden, S. 31-59.

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