Neue Ergebnisse der Existenzgründungsforschung

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Entstehen und der Entwicklung junger Unternehmen ist, da nach wie vor weiße Flecken auf der Forschungslandkarte bestehen, notwendig und spannend. Auf der Basis mehrmaliger Befragungen zweier Jahrgänge von Gründungsunternehmen schließen die Autoren zwei dieser weißen Flecken.

Die Längsschnittuntersuchung zur Entwicklung der jungen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, der erste Beitrag des vorliegenden Bandes, fand vor dem Hintergrund der 1995 initiierten Gründungs-Offensive „GO!“ NRW statt. In Folge dieser Landesinitiative hat sich das Gründungsgeschehen in Nordrhein-Westfalen dynamisiert. Die steigenden Meldezahlen waren Anlass, der Frage nachzugehen, ob sich Kampagnen zur Verbesserung des Gründungsklimas auch in einer gesteigerten Überlebensfähigkeit junger Unternehmen und stärkeren Beschäftigungswirkungen bemerkbar machen.

Die Begleitforschung zur „GO!“ NRW hat zudem nachgewiesen, dass eine zunehmende Zahl von Existenzgründern eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnimmt, ohne die vorige abhängige Beschäftigung aufzugeben. Der zweite Beitrag des vorliegenden Bandes beleuchtet die Hintergründe, die Entwicklungsfähigkeit und die wirtschaftliche Bedeutung dieser besonderen Form des Unternehmertums.

Kay, R.; May-Strobl, E.; Maaß, F. (2001): Neue Ergebnisse der Existenzgründungsforschung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 89 NF, Wiesbaden.

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