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Working Papers | 2014
The Economic Contribution of Start-Up Firms in Germany

Dieses Papier verwendet deutsche Steuerdaten, um Beweise über die direkten und indirekten Auswirkungen von Firmenneugründungen zu präsentieren. Die Kohortenanalyse wird angewandt, um das Überleben, den Umsatz, die Inputs und die Wertschöpfung von neu gegründeten Unternehmen zu untersuchen. Die meisten Ausfälle treten in den ersten Jahren auf. Wir zeigen, dass neu gegründete Mikrounternehmen die wirtschaftliche Vitalität direkt erhöhen. Umsatz und Wertschöpfung stehen in einem ungefähren Verhältnis von 3:1. In Bezug auf die indirekten Auswirkungen neuer Unternehmen stellen wir fest, dass ein Euro Umsatz erhebliche indirekte Effekte induziert, da 66 Cent für den Kauf von Produkten und Dienstleistungen von etablierten Unternehmen verwendet werden. Aus diesem Grund fördern neue Firmen den wirtschaftlichen Wohlstand der etablierten Unternehmen erheblich. Es gibt auch sektorale Unterschiede, wobei die verarbeitende Industrie den höchsten Umsatz erzielt und in der Anfangsphase auf die meisten Inputs angewiesen ist.

Veröffentlicht auch unter: Schneck, S.; May-Strobl, E. (2015): The Economic Contribution of Start-Up Firms in Germany, in: Andrew Corbett, Jerome Katz, Alexander McKelvie (Hrsg.): Advances in Entrepreneurship, Firm Emergence, and Growth. Entrepreneurial Growth, Band 17, S. 231-263.

Schneck, S.; May-Strobl, E. (2014): The Economic Contribution of Start-Up Firms in Germany, IfM Bonn: Working Paper 02/14, Bonn.

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Ansprechpartner

Dr. Stefan Schneck
Tel. +49 228 7299736
schneck(at)ifm-bonn.org

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