Times are a Changin'? The Emergence of New Firms and Rank Persistence

Es ist bekannt, dass junge Unternehmen höhere Wachstumsraten aufweisen als etablierte. In diesem Beitrag wird mit Hilfe administrativer Daten dargelegt, dass die höheren Wachstumsraten auch zu Veränderungen in der Unternehmensgrößenverteilung führen: Die Umsätze junger Unternehmen nähern sich nicht nur von unten denen von bestehenden Unternehmen an, sondern mitunter überholen die jungen Unternehmen auch die Etablierten. So wachsen aufsteigende Unternehmen sehr stark, während Absteiger deutliche Umsatzeinbußen erleiden. Dies deutet auf einen Schumpeterschen Wachstumsprozess hin, bei dem junge Unternehmen die Bestandsunternehmen herausfordern. Diese Ergebnisse bestätigen sich auch mit Hilfe von multivariaten Schätzungen. Junge Unternehmen führen folglich zu einem Wandel, von dem nicht alle Unternehmen profitieren. Mitunter schrumpfen Bestandsunternehmen, weil neue Unternehmen den Markt betreten.

Schneck, S. (2018): Times are a Changin'? The Emergence of New Firms and Rank Persistence, in: IfM Bonn: Working Paper 01/18, Bonn.

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