Welche Zukunft haben freie Märkte in der Sozialen Marktwirtschaft? Über diese Frage diskutierten Mitte Juli Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen) und Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik in Bonn.
Die IfM-Präsidentin zeigte dabei auf, dass die Soziale Marktwirtschaft die ökonomischen Stärken freier Märkte mit sozialer und ordnungspolitischer Einhegung kombiniert: "Freie Märkte benötigen einen starken Ordnungsrahmen und soziale Korrektive. Die Soziale Marktwirtschaft stellt prinzipiell ein Zusammenspiel von Wettbewerbspolitik, Sozialpolitik, Arbeitsmarktinstitutionen, Geldwertstabilität und verlässlichem Rechtsrahmen dar. Durch die dezentrale Verarbeitung von Informationen ist sie daher dirigistischen Systemen überlegen."