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Denkpapiere | 2015 Auf dem Weg zur vernetzten Wertschöpfung

Für die internationale Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen in Deutschland ist es von hoher Bedeutung den Trend einer zunehmenden Vernetzung von Wertschöpfungsprozessen nicht zu verpassen. Die Verwirklichung der Vernetzung ist ein schrittweiser Prozess, der auf vorhandene Technologien bzw. Kompetenzen in den jeweiligen Unternehmen aufsetzt. Daher wird in der vorliegenden Studie, anhand eines Vergleichs mit anderen europäischen Ländern untersucht, wie es um die Voraussetzungen für eine zukünftig vernetzte Produktion im Mittelstand bestellt ist. Es zeigt sich, dass die Digitalisierung der Wertschöpfungskette im deutschen Mittelstand vergleichsweise weit vorangeschritten ist. Gleichwohl deutet sich mit Blick auf die europäischen Spitzenländer an, dass es noch Verbesserungspotenzial für die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse und der Nutzung von RFID Technologie in der Produktions- und Dienstleistungsabwicklung gibt. Die eigentliche Digitalisierungslücke im deutschen Mittelstand besteht jedoch eindeutig in der geringen Nutzung von Cloud-Computing-Diensten.

Schröder, C. (2015): Auf dem Weg zur vernetzten Wertschöpfung - Existiert eine Digitalisierungslücke im deutschen Mittelstand?, IfM Bonn: Denkpapier 02/15, Bonn.

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Dr. Christian Schröder
Tel. +49 228 7299743
schroeder(at)ifm-bonn.org

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