Die expansive Wirtschaftspolitik Chinas, die transatlantischen Schwierigkeiten mit den USA und die (potenzielle) Blockade wichtiger Wasserstraßen stellen sowohl die deutschen als auch die europäischen Unternehmen aktuell vor große Herausforderungen. In ihrem Vortrag im Forum des IfM Bonn Anfang November zeigte Prof. Dr. Lisandra Flach (ifo Zentrum für Außenwirtschaft/Ludwig-Maximilians-Universität München) zunächst die wirtschaftlichen Folgen dieser Belastungen auf.
Zugleich wies sie auf konkrete Handlungsoptionen hin: So sei es gut und richtig, in dieser Situation Freihandelsabkommen mit Staaten zu schließen, die weiterhin einen offenen globalen Handel befürworteten. Dagegen würden pau-schale Zölle beispielsweise zum Schutz der heimischen Autoindustrie gegenüber China die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen in Drittmärkten.