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Unternehmensübertragungen/Nachfolgen

Bereits seit 1995 schätzen die IfM-Wissenschaftler auf der Basis der Umsatzsteuerstatistik, des Mikrozensus und eigenen Erhebungsdaten in regelmäßigen Abständen die Zahl der zu erwartenden Unternehmensübertragungen. Im Jahre 2010 wurde die bisherige Berechnungsmethode überarbeitet, um die Zahl der Unternehmensübertragungen – unabhängig von Befragungen – regelmäßig bestimmen zu können.

Daneben errechnen die IfM-Wissenschaftler gesonderte Daten zu den Nachfolgen von Eigentümer geführten Unternehmen.

Unternehmensübertragungen

Das IfM Bonn schätzt seit Beginn der 1990er Jahre in regelmäßigen Abständen die Anzahl der anstehenden Unternehmensübertragungen in Deutschland. Nach aktuellen Schätzungen steht  im Zeitraum von 2018 bis 2022 in rund 150.000 Familienunternehmen die Übergabe an. Dies entspricht 30.000 Übergaben pro Jahr.

Von den Übertragungen werden im Fünf-Jahres-Zeitraum etwa 2,4 Mio. Beschäftigte oder fast 490.000 Beschäftigte pro Jahr berührt sein. Die meisten Übernahmen stehen im Dienstleistungssektor an, gefolgt vom Produzierenden Gewerbe und dem Handel.

In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland mit dem größten Unternehmensbestand, sind im Prognosezeitraum die meisten Übertragungen zu erwarten, die wenigsten im Stadtstaat Bremen. Auf Westdeutschland entfallen 83,6% und auf Ostdeutschland (einschließlich Berlin) 16,4% der anstehenden Übergaben.

Aktualisierung

Voraussichtlich Ende 2022

Weitere Informationen

Zur Datenquelle

IfM-Hintergrundinformation zur Unternehmensnachfolge

Veröffentlichungen

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Stellvertretende Geschäftsführerin Dr. Rosemarie Kay

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