Mittelstand im Einzelnen

Das IfM Bonn weist jährlich aktualisierte Daten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen im Hinblick auf deren Anzahl, Umsätze, Beschäftigte (inkl. Auszubildende in kleinen und mittleren Betrieben), Eigenkapitalquote,  Forschungsaktivitäten (FuE), Innovations- sowie zu ihren Auslandsaktivitäten aus. Daneben stellt das IfM Bonn seit 2016 auch Daten zu den KMU im EU-Vergleich zur Verfügung.

  • KMU und Großunternehmen

    Im Jahr 2016 gab es laut Unternehmensregister in Deutschland rund 3,476 Mio. Unternehmen. Ein Vergleich zu Werten vor 2015 ist nur eingeschränkt möglich aufgrund von Veränderungen in der Erhebungssystematik seit dem Berichtsjahr 2015. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und daher seit 2015 nicht mehr zahlenmäßig ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    Mit einem Anteil von 99,5% bildeten in 2016 die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) das Gros des Unternehmensbestands in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt waren nach Definition des IfM Bonn rund 3,460 Mio. KMU in Deutschland aktiv. Hinzu kamen rund 15.900 Großunternehmen.

    Ein Fünftel (20,5%) aller Unternehmen in Deutschland (ohne Land- und Forstwirtschaft; Fischerei) waren in 2016 im Produzierenden Gewerbe angesiedelt. Der weitaus größere Teil von 79,5% entfiel auf den Dienstleistungssektor. Während Großunternehmen stärker im Produzierenden Gewerbe vertreten sind (37,5% zu 20,4%), sind die KMU im Dienstleistungssektor zahlreicher (79,6% zu 62,5%).

    Im Jahr 2016 betrug die KMU-Dichte der Unternehmen mit bis zu 249 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland im Durchschnitt 4.195 KMU je 100.000 Einwohner. Hamburg erreichte mit einer KMU-Dichte von 5.658 unter den Stadtstaaten die höchsten Werte im Vergleich aller Bundesländer und Bayern mit einer KMU-Dichte von 5.008 unter den Flächenländern.

    KMU und Großunternehmen - Tabellen

    Tabellen zu KMU und Großunternehmen laut Unternehmensregister

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen          
    Entwicklung der Unternehmen KMU WZ RF BL  
    aktuelles Jahr          
    Strukturelle Verteilung der Unternehmen  GrKl BR-STR RF-STR REG-STR KMU-Dichte

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform; BL = Bundesländer; GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur; REG-STR = Regionalstruktur.

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im Juni 2019.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

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  • Umsätze

    Im Jahr 2016 tätigten die Unternehmen in Deutschland insgesamt Umsätze in Höhe von rd. 6.433 Mrd. €. Ein Vergleich zu Werten vor 2015 ist nur eingeschränkt möglich aufgrund von Veränderungen in der Erhebungssystematik seit 2015. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und ihre Umsätze daher seit 2015 nicht mehr ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    Der Anteil der KMU nach Definition des IfM Bonn an den von Unternehmen in Deutschland erzielten Umsätzen lag in 2016 bei 35,3%. KMU vereinten Umsätze in Höhe von insgesamt 2.273 Mrd. € auf sich. Die Großunternehmen kamen insgesamt auf einen Umsatzanteil von 64,7% im Wert von 4.160 Mrd. €.

    Die Wirtschaftsbereiche, in denen die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2016 mit Abstand die höchsten Umsätze erzielten, waren mit 2.094 Mrd. € das Verarbeitende Gewerbe (32,5% des Gesamtumsatzes) und mit 1.928 Mrd. € der Handel (30,0%). Auf Großunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes entfiel allein ein Anteil von 39,1% am Gesamtumsatz dieser Unternehmensgruppe. KMU erzielten demgegenüber in den Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors vergleichsweise höhere Umsatzanteile.

    Umsätze - Tabellen

    Tabellen zu Umsätzen der Unternehmen laut Unternehmensregister

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    Merkmal Differenzierung  
    Zeitreihen        
    Entwicklung der Umsätze KMU WZ RF  
    aktuelles Jahr        
    Strukturelle Verteilung der Umsätze GrKl BR-STR RF-STR  

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform;  GrKl = Größenklassen, BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur.

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im Juni 2019.

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

    KMU und Großunternehmen - Ansprechpartner

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  • Beschäftigte

    Im Jahr 2016 waren in Deutschland im Unternehmenssektor rund 29,5 Mio. Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Ein Vergleich zu Werten vor 2015 ist nur eingeschränkt möglich aufgrund von Veränderungen in der Erhebungssystematik seit 2015. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und ihre Beschäftigten daher seit 2015 nicht mehr ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    58,3% aller im Unternehmenssektor in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – rd. 17,2 Mio. an der Zahl – waren im Jahr 2016 in KMU nach Definition des IfM Bonn tätig. Die Großunternehmen beschäftigten im gleichen Jahr insgesamt rd. 12,3 Mio. SV-Beschäftigte (Anteil an allen Unternehmen von 41,7%). Es sind also in erster Linie die KMU, die für Beschäftigung in Deutschland sorgen.

    Mit 23,5% ist das Verarbeitende Gewerbe der Wirtschaftszweig mit den meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland, gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen (15,7%) und dem Handel (15,1%). Im Verarbeitenden Gewerbe sind vergleichsweise viele SV-Beschäftigte der Großunternehmen tätig (31,9%). In den Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors haben hingegen Beschäftigte häufiger einen Arbeitsplatz in KMU als in Großunternehmen.

    Beschäftigte - Tabellen

    Tabellen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten laut Unternehmensregister

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen      
    Entwicklung der Zahl der SV-Beschäftigten KMU WZ RF
    aktuelles Jahr      
    Strukturelle Verteilung der SV-Beschäftigten GrKl BR-STR RF-STR

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform; GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur.

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im Juni 2019.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

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  • Auszubildende

    Auszubildende

    Die Anzahl der Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und in den Freien Berufen ist in 2017 erstmals wieder leicht gestiegen: von 1,51 Millionen (2016) auf 1,52 Millionen (2017). Dies zeigt eine Sonderauswertung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit durch das IfM Bonn.

    Die deutliche Mehrheit aller Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und in den Freien Berufen kommt in den Betrieben mit weniger als 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter. Im Jahr 2017 entfielen 81,9% aller Ausbildungsverhältnisse auf Betriebe kleinster, kleiner und mittlerer Größe (KMB). Im 15-Jahre-Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Kleinstbetriebe beim Wettbewerb um den Fachkräfte-Nachwuchs zunehmend ins Hintertreffen geraten: War 2003 noch jeder 4. Auszubildende in diesen Betrieben zu finden, so ist es jetzt nur noch jeder 6. Auszubildende dort beschäftigt. In den Ausbildungsbetrieben kleiner und mittlerer Größe wurden hingegen zuletzt wieder mehr Ausbildungsstellen besetzt.

    In Deutschland beteiligten sich im Jahr 2017 insgesamt rund 419.800 Betriebe an der beruflichen Ausbildung. Zum Vergleich: 2008 waren dies noch rund 485.600 Betriebe bundesweit. Der Rückgang der Ausbildungsbeteiligung zwischen Ende 2008 und Ende 2017 ist in allen Betriebsgrößenklassen zu beobachten. Sie fiel allerdings unter den Kleinstbetrieben besonders stark aus (-32,1%). Angesichts allgemein sinkender Bewerberzahlen sind diese Betriebe in besonderem Maße von Stellenbesetzungsproblemen betroffen. Laut einer Untersuchung des IfM Bonn blieb allein zwischen 2011 und 2013 jeder zweite Ausbildungsplatz unbesetzt. Da Kleinstbetriebe oft nur einen Ausbildungsplatz anbieten, fallen diese auch häufiger aus der Statistik heraus, wenn die Stelle – ggf. auch nur vorrübergehend – vakant bleibt.

    Auszubildende - Weitere Informationen

    Tabellen zu den Auszubildenden in den Betrieben

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen    
    Betriebe mit Auszubildenden KMB WZ
    Auszubildende KMB WZ

    KMB = kleine und mittlere Betriebe; WZ = Wirtschaftszweige

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2018 voraussichtlich im August 2019.

    Weitere Informationen

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    Auszubildende - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben

    Pahnke, A.; Große, J.; Kay, R.; Brink, S. (2014): Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 231, Bonn.

    Pahnke, A.; Icks, A.; Kay, R. (2013): Übernahme von Auszubildenden – betriebsgrößenspezifische Analysen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 221, Bonn.

    Auszubildende - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Eigenkapitalquote

    Eigenkapitalquote

    Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote in Deutschland von 25,1% im Jahr 2008 auf 29,9% im Jahr 2016 gestiegen. Nach einer vorläufigen Schätzung liegt die durchschnittliche Eigenkapitalquote im Jahr 2017 bei 30%. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen wiesen trotz des starken Anstiegs der Eigenkapitalausstattung im vergangenen Jahrzehnt nach wie vor eine niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. In 2016 lag sie bei 28,1% - die der Großunternehmen bei 30,6%.

     

    Eigenkapitalquote - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im Januar 2020.

    Weitere Informationen

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    Eigenkapitalquote - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen

    Pahnke, A. (2016): Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen, IfM Bonn: Daten und Fakten Nr. 16, Bonn.

    Pahnke, A.; Schröder, C.; Leonhardt, F.; Wiedemann, A. (2015): Finanzierungsstrukturen und -strategien kleiner und mittlerer Unternehmen: Eine Bestandsaufnahme, IfM Bonn: IfM Materialien Nr. 242, Bonn.

    Adenäuer, C.; Haunschild, L. (2008): Anmerkungen zur Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand - ein Arbeitspapier, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Working Paper 02/08, Bonn.

    Eigenkapitalquote - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Forschung und Entwicklung (FuE)

    Die deutsche Wirtschaft hat – einer Veröffentlichung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zufolge – im Jahr 2015 insgesamt rund 78,0 Mrd. € für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben. 17,0 Mrd. € davon wurden zur Vergabe von Forschungsaufträgen eingesetzt. Der größere Teil der aufgewendeten Mittel in Höhe von 61,0 Mrd. € floss in die interne FuE. Insgesamt setzte die Wirtschaft einen Anteil von 2,6% des Bruttoinlandsprodukts in FuE ein. Der Personalbestand der Wirtschaft im FuE-Bereich belief sich in 2015 insgesamt auf rund 404.800 Personen.

    Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten hielten im Jahr 2015 einen Anteil von 7,8% an den gesamten FuE-Aufwendungen und einen Anteil von 15,5% am FuE-Personalbestand. Mittlere Unternehmen mit 250 bis 499 Beschäftigten vereinten einen Anteil von 4,0% der FuE-Aufwendungen und von 6,3% des FuE-Personals auf sich. Insgesamt kamen die KMU (kleine und mittlere Unternehmen mit bis 499 Beschäftigten) auf einen Anteil von 11,9% an den FuE-Aufwendungen und einen Anteil von 21,8% des FuE-Personals der Wirtschaft. Gemessen am Beitrag zur Nettowertschöpfung und zur Gesamtbeschäftigung (54,9% bzw. 58,5% in 2015) fiel deren FuE-Beteiligung im Vergleich zu den Großunternehmen (mind. 500 Beschäftigte) eher gering aus.

    FuE - Weitere Informationen

    Tabellen zu FuE-Aktivitäten der Unternehmen in Deutschland

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen      
    FuE-Aufwendungen KMU KMU/Int KMU/Ext
    FuE-Personal KMU    
    Aktuelles Jahr      
    Interne FuE-Aufwendungen KMU/WZ KMU/Art KMU/Intens

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; Int = intern; Ext = extern; Art = Art des Merkmals; Intens = Forschungsintensität

    Aktualisierung

    Daten zu den FuE-Aktivitäten der deutschen Wirtschaft für 2017 voraussichtlich August 2019.

    Weitere Informationen

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    FuE - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    FuE - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Innovationen

    Die Innovationsaktivitäten von Unternehmen (ab 10 Beschäftigten) werden im Community Innovation Survey (CIS) für die gesamte Europäische Union erfasst. Sie werden in technologische und nicht-technologische Neuerungen unterteilt. Bei den technologischen Innovationen handelt es sich um Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen und/oder Prozessen. Sie ermöglichen eine Differenzierung gegenüber Konkurrenten am Markt und wirken sich daher unmittelbar auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens aus. Die nicht-technologischen Innovationen stellen organisationsbezogene Neuerungen und/oder Marketinginnovationen dar.

    Ergebnisse für den Befragungszeitraum 2014/2016

    Insgesamt wiesen 63,7% der im CIS erfassten deutschen Unternehmen Innovationsaktivitäten auf. Ein Großteil dieser Unternehmen (60,8%) führte tatsächlich auch Neuerungen technologischer oder nicht-technologischer Art ein ("innovative Unternehmen/ Innovatoren").

    Mit zunehmender Beschäftigtenzahl steigt der Anteil der innovativen Unternehmen von 54,9% in der Gruppe der kleineren Unternehmen (bis 49 Beschäftigte) auf 74,2% bei den mittleren Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) und 89,6% bei den großen Unternehmen (mehr als 250 Beschäftigte). Während mittlere und große Unternehmen mehrheitlich sowohl technologische als auch nicht-technologische Innovationsaktivitäten aufweisen, konzentrieren sich kleine Unternehmen tendenziell eher auf einen der beiden Aspekte.

    31,9% der Unternehmen gingen mit neuen Produkten oder Dienstleistungen auf den Markt ("Produktinnovatoren"). Bei 21,9% der Unternehmen wurden bestehende Produkte weiterentwickelt oder Neuerungen von Wettbewerbern imitiert. In jedem zehnten Unternehmen handelte es sich um völlig neuartige Produkte ("Produktpioniere"). Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt der Anteil der Produktpioniere deutlich an.

    Vergleich der Befragungszeiträume 2012/2014 und 2014/2016

       

    • Der Anteil der innovationsaktiven Unternehmen ist leicht von 67,0% auf 63,7% zurückgegangen. Kleine Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten haben ihre Innovationsaktivitäten vergleichsweise häufig zurückgefahren, mittlere Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) haben diese ausgeweitet.
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    • KMU betreiben heute häufiger Prozessinnovationen als in der Vorperiode (Anstieg von 22,3% auf 25,7%). Die Häufigkeit mit der Produkt- bzw. Dienstleistungsinnovationen berichtet werden, ist hingegen leicht rückläufig (von 33,0% auf 30,3%). Dieser Befund ist vermutlich Ausdruck der Digitalisierungsbemühungen in KMU, die sich vornehmlich der Optimierung von Abläufen und Prozessen zuordnen lassen. Diese scheinen einen Großteil der Ressourcen zu binden, die KMU für Innovationsaktivitäten aufwenden können.
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    • Nicht-technologische Innovationen (Organisation und Marketing) werden aktuell in Unternehmen aller Größenklassen seltener durchgeführt.
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    Innovationen - Weitere Informationen

    Tabellen zum Innovationsgeschehen

    Merkmal Differenzierung
    Aktuelles Jahr (2016)          
    Innovationsaktive Unternehmen KMU/WZ KMU/FuE      
    Innovative Unternehmen/Innovatoren KMU/WZ KMU/tech KMU/n-tech KMU/Art KMU/Pionier
    Zeitreihen          
    Kennzahlen im Überblick KMU        

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; FuE = Forschung und Entwicklung; tech = technologisch; n-tech = nicht-technologisch; Art = Art des Merkmals; Pionier = Innovationspioniere

    Aktualisierung

    Voraussichtlich Ende 2020.

    Weitere Informationen

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    Innovationen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft

    Maaß, F.; May-Strobl, E. (2016): Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 250, Bonn.

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Icks, A.; Suprinovič, O. unter Mitarbeit von Clemens, R. (2007): Der Einfluss von Patenten auf Gründungen in technologieorientierten Branchen - eine theoretische und empirische Analyse, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 176, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    Innovationen - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Auslandsaktivitäten

    Auslandsaktivitäten

    Rund ein Sechstel aller Exportumsätze wird von kleinen und mittleren Unternehmen erwirtschaftet

    Nach Angaben der Umsatzsteuerstatistik erzielten im Jahr 2016 rund 346.400 KMU Umsätze im Ausland. Insgesamt waren rund 97,3% der Exporteure kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im 10-Jahreszeitraum hat sich die Anzahl der exportierenden KMU nur leicht verändert. Sie liegt immer noch unter dem Höchststand von 2007 und 2008, den Jahren vor der weltweiten Wirtschaftskrise. Demgegenüber stieg die Zahl der exportierenden Großunternehmen im 10-Jahreszeitraum um gut ein Viertel von rund 7.700 auf rund 9.700 Unternehmen.

    Unterschiede zwischen KMU und Großunternehmen bestehen auch hinsichtlich ihrer Exporteurquote: Während in 2016 vier Fünftel (79,2%) aller Großunternehmen exportierten, waren es unter allen kleinen und mittleren Unternehmen gerade einmal 10,6%. Die Wissenschaftler des IfM Bonn gehen jedoch davon aus, dass der Anteil der KMU mit Exporterfahrung höher ist (laut IfM-Schätzung aus dem Jahr 2013 bei ca. 18%), was auf die hohe Fluktuation im Exportgeschäft zurückzuführen ist.

    Die KMU vereinen nur rund ein Sechstel (17,0%) aller Exportumsätze auf sich. Allerdings wird die Bedeutung der Exportaktivitäten von KMU auf Basis dieser Datenquelle erheblich unterschätzt, da z.B. bezogen auf den EU-Raum Exporte mit geringem Warenwert oder Lieferungen an Privatpersonen nicht erfasst werden. Auch werden Dienstleistungsexporteure nicht berücksichtigt – Ausnahme: Dienstleistungsexporte im Verkehrssektor. Insgesamt erzielen die kleinen und mittleren Unternehmen 9,2% ihrer Umsätze im Ausland. Das Exportumsatzvolumen der KMU belief sich 2016 auf 208,2 Mrd. €. Im Vergleich zu den KMU des Jahres 2006 war der Exportumsatz der KMU des Jahres 2016 um 12,3% höher.

    Weitere Hochrechnungsergebnisse zu den Auslandsaktivitäten der KMU (Im-/Export, Auslandsniederlassungen, Kooperationen, Dienstleistungsverträge sowie indirekte Aktivitäten) – untergliedert nach Unternehmensgrößenklassen, Wirtschaftsbereichen und Zielregionen – sind in der Veröffentlichung "Internationalisierungsgrad von KMU" zu finden.

    Angaben zu den Auslandsaktivitäten und -plänen der großen Familienunternehmen werden zudem regelmäßig für die Studienreihe "Die größten Familienunternehmen in Deutschland" erhoben.

     

    Auslandsaktivitäten - Tabellen

    Tabellen zu Warenex- und -importen von Unternehmen aus Deutschland laut Umsatzsteuerstatistik

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    Merkmal Differenzierung
    Aktuelles Jahr (2016)        
    Kennzahlen im Überblick KMU      
    Exportunternehmen, -umsatz, -quote   GrKl WZ VG
    Zeitreihen        
    Kennzahlen im Überblick KMU      
    Exportunternehmen KMU GrKl WZ VG
    Exporteurquote KMU GrKl WZ VG
    Exportumsatz KMU GrKl WZ VG
    Exportquote (alle Unternehmen) KMU GrKl WZ VG
    Exportquote der Exporteure KMU GrKl WZ VG

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; GrKl = Größenklassen; WZ = Wirtschaftszweige; VG = Verarbeitendes Gewerbe

    Auslandsaktivitäten - weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im Juni 2019.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Auslandsaktivitäten - Aktuelle Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor - Formen, Hemmnisse und Unterstützungsbedarfe deutscher KMU

    Hoffmann, M.; Kranzusch, P. (2017): Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor - Formen, Hemmnisse und Unterstützungsbedarfe deutscher KMU, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 263, Bonn.

    Kranzusch, P.; Holz, M. (2013): Internationalisierungsgrad von KMU. Ergebnisse einer Unternehmensbefragung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 222, Bonn.

    Holz, M.; Kranzusch, P.; Hoffmann, M. (2013): Außenwirtschaftliche Aktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen: Informationsmöglichkeiten der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 8, Bonn.

    Brink, S.; Wallau, F.; Bijedić, T. (2013): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2013, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Hoffmann, M.; Holz, M.; Kranzusch, P. (2013): Außenwirtschaftsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen im Lichte der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 9, Bonn.

    Kranzusch, P. (2013): Auslandsumsätze von freiberuflich geprägten Wirtschaftszweigen am Beispiel der Architekten - ein Vergleich verschiedener Datenquellen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg): Daten und Fakten Nr. 6, Bonn.

    Brink, S.; Hoffmann, M.; Wallau, F. (2012): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2012, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Leick, B.; Leßmann, G.; Nussbaum, J. (2012): - Internationalisierungspfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa - Internationalisierungsprozess und Standorteffekte am Beispiel niedersächsischer KMU, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 218, Bonn.

    Haunschild, L.; Hauser, C.; Günterberg, B.; Müller, K.; Sölter, A. (2007): Die Bedeutung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten für den deutschen Mittelstand. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 171, Bonn.

    Kokalj, L.; Wolff, K. (2001): Die internationale Wirschaftstätigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Lichte der amtlichen und nicht-amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 153, Bonn.

    Auslandsaktivitäten - Ansprechpartner

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  • KMU im EU-Vergleich

    Deutschland ist im Vergleich zu den EU-28-Mitgliedsstaaten weniger stark durch Kleinstunternehmen geprägt

    In Deutschland zählen im Jahr 2015 mit 99,5% der Unternehmen etwas weniger Unternehmen zu den kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als in den 28 EU-Staaten insgesamt (99,8%). Die Größenunterschiede im Unternehmensbestand spiegeln sich noch deutlicher in den KMU-Anteilen an den Beschäftigten und der Wertschöpfung wider: Neuen Schätzungen Eurostat zufolge, sind im Jahr 2015 in Deutschland  lediglich 62,8% der Beschäftigten (EU-28: 66,8%) in KMU tätig gewesen. 53,1% der Wertschöpfung entfielen in Deutschland auf die KMU (EU-28: 57,4%).

    Die deutschen KMU sind demnach im Durchschnitt größer als die KMU in der EU insgesamt. Dies zeigt sich beispielsweise in der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten je KMU. Mehr noch: Mit durchschnittlich 7,7 haben die deutschen KMU mit einigem Abstand die meisten Beschäftigten unter allen EU-28-Staaten (EU-28: 4,0).

    Die KMU-Dichte ist in Deutschland sehr viel niedriger als in den anderen EU-Mitgliedsländern. Während hierzulande 2.749 KMU je 100.000 Einwohner zu finden sind, liegt der EU-Durchschnitt bei 4.517 KMU. Besonders hoch ist die KMU-Dichte in der Tschechischen Republik (9.419 KMU), Portugal (7.550 KMU) und der Slowakei (7.522 KMU).

     

    Mit 4,2% wird ein relativ hoher Anteil der KMU des Produzierenden Gewerbes in Deutschland dem Hochtechnologiebereich zugerechnet (EU-28: 2,2%). Entsprechend ist auch der Anteil der Beschäftigten (5,0%) und der Wertschöpfung (6,3%) hier vergleichsweise hoch (EU-28: 3,7% bzw. 5,7%). Was jedoch den Anteil der KMU in den wissensintensiven Dienstleistungen am gesamten Dienstleistungssektor anbelangt, so reicht dieser in Deutschland mit 30,6% nicht ganz an den Durchschnittswert der EU-28-Länder (31,6%) heran. Dieser Rückstand schlägt sich auch im Anteilswert der Beschäftigten (Deutschland: 4,7%; EU-28: 9,0%) nieder, nicht jedoch im Anteil der Wertschöpfung (Deutschland: 34,6%; EU-28: 34,2%).

    Ein KMU-Vergleich der EU-28-Länder ist nur auf Basis (weitestgehend) harmonisierter Statistiken wie der Strukturellen Unternehmensstatistik (SUS) möglich.

    Allerdings ist bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen, dass die KMU nur anhand der Beschäftigtenschwellenwerte der KMU-Definition der EU-Kommission abgegrenzt werden. Die hier vorgestellten Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf den nichtfinanziellen Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Nicht enthalten sind die Land- und Forstwirtschaft, die öffentliche Verwaltung, sonstige nichtmarktbestimmte Dienstleistungen sowie Kreditinstitute und Versicherungen.

    Damit unterscheiden sich diese Ergebnisse grundlegend von der deutschen KMU-Statistik, die das IfM Bonn auf Basis des Unternehmensregisters erstellt (siehe Exkurs).

    KMU im EU-Vergleich - Tabellen

    Tabellen zu den KMU in den Ländern der EU-28

    Wählen Sie ein Merkmal und die gewünschte Differenzierung aus! Die entsprechende Tabelle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

    Merkmal Differenzierung
    Unternehmen GrKl WB ZR HT tSU
    Beschäftigte GrKl WB ZR HT tSU
    Wertschöpfung GrKl WB ZR HT tSU

    GrKl= Größenklassen; WB = Wirtschaftsbereiche; ZR = Zeitreihe; HT = Hochtechnologiebereich; tSU = Technischer Stand der Unternehmen.

    Aktualisierung

    Nächste Aktualisierung noch offen.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Exkurs: Unterschiede zwischen der deutschen KMU-Statistik des IfM Bonn und der KMU-Statistik von Eurostat

    KMU im EU-Vergleich - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Die Digitalisierung in den Unternehmen findet auf vielfältige Weise statt. Während eine eigene Website mittlerweile sowohl unter den KMU als auch größeren Unternehmen eine Selbstverständlichkeit geworden ist, steht der Einsatz neuerer IKT-Technologien noch relativ am Anfang.

    Website und Internetwerbung sind inzwischen selbstverständlich    

    Mit 87% präsentiert sich ein relativ hoher Anteil der KMU in Deutschland über eine eigene Website im Internet bzw. bietet auf diese Weise entsprechende Dienstleistungen an. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als im EU-Durchschnitt. Für Großunternehmen ist die Nutzung einer eigenen Homepage mittlerweile eine Selbstverständlichkeit (97%) und im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um zwei Prozentpunkte gestiegen, während die Verbreitung im EU-Durchschnitt mit 94% unverändert bleibt.

    Der Anteil der KMU, die beispielsweise auf Grundlage von Website-Inhalten, verwendeten Stichwörtern oder vergangener Aktivitäten der Nutzer für Werbung im Internet bezahlt, liegt mit 27% in Deutschland ein Prozentpunkt über dem Durchschnitt der KMU in den 28 EU-Ländern. Die Großunternehmen in Deutschland hingegen nutzen gezielte Werbemaßnahmen im Internet deutlich seltener als die größeren Unternehmen im europäischen Ausland. Der Anteil liegt hierzulande lediglich bei 33% und damit 5 Prozentpunkte unter dem europäischen Durchschnitt.

    Sowohl die KMU als auch die Großunternehmen entdecken Big Data für sich

    Die Auswertung großer Datenmengen für eine effizientere Wertschöpfung oder um neue Dienstleistungen anzubieten, nutzen 14% der KMU in Deutschland. Im Vergleich zu 2016 hat sich damit der Einsatz von Big Data in KMU nahezu verdreifacht und liegt in Deutschland nun über dem EU-Durchschnitt von 12%. Auch unter den Großunternehmen in Deutschland hat sich der Einsatz von Big Data Analysen sehr dynamisch entwickelt und so konnte der Rückstand zu den anderen europäischen Ländern aufgeholt werden. Im Vergleich zu 2016 hat sich der Anteil auf 34% mehr als verdoppelt und übersteigt damit den EU-Durchschnitt (33%) leicht.

    Die KMU in Deutschland setzen kostenpflichtige IT-Dienstleistungen aus der virtuellen Cloud ebenfalls deutlich häufiger ein als noch vor zwei Jahren. Dennoch hat Deutschland im EU-Vergleich an Boden verloren, da im europäischen Ausland die Entwicklung noch dynamischer ist. Dasselbe gilt auch für die Großunternehmen in Deutschland. Während in Finnland neun von zehn der Großunternehmen Cloud-Computing nutzen, ist es in Deutschland nur jedes zweite Unternehmen.

    Gemischtes Bild beim Einsatz von 3D-Druck und Robotern

    Für Fertigungsverfahren, bei denen dreidimensionale Werkstücke durch das schichtweise Auftragen von Material geschaffen werden (3D-Druck), sind erstmals vergleichende Kennzahlen auf EU-Ebene erhoben worden. Während mit fünf Prozent der KMU ein leicht höherer Wert als im EU-Durchschnitt (4%) erreicht wird, ist der 3D-Druck unter den Großunternehmen mit einem Verbreitungsanteil von 18% im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (13%) deutlich höher.

    Erstmalig ist auch der Einsatz von Robotern, sowohl in KMU als auch in Großunternehmen in den EU-Ländern statistisch erfasst worden. Industrie- oder Serviceroboter, die Unternehmen beispielsweise für Überwachungs-, Sicherheits- oder Kontrolltätigkeiten einsetzen, nutzen 4% der KMU in Deutschland und 6% in der EU-28. Unter den Großunternehmen in Deutschland ist der Verbreitungsgrad mit 25% deutlich höher als unter den KMU und liegt damit im Vergleich zu ihren europäischen Pendants im Durchschnitt.

    Digitalisierung - Weitere Informationen

    Tabellen zur Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Wählen Sie ein Merkmal und die gewünschte Differenzierung aus! Die entsprechende Tabelle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

    Merkmal Differenzierung
    Nutzung von IKT in Unternehmen WebS WerbPay    
    Digitale Kompetenzen IKT-Besch FortbPers    
    E-Commerce Online-EK Online-VK    
    E-Business BD CC 3D-Dr ROB

    WebS = Website; WerbPay = bezahlte Werbung; IKT-Besch = IKT-Beschäftigte; FortbPers = IKT-Fortbildungen für das Personal; Online-EK = Online-Einkäufe; Online-VK = Online-Verkäufe; BD = Big Data; CC = Cloud Computing; 3D = 3D-Druck; ROB = Industrie- oder Serviceroboter

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2019 voraussichtlich Anfang 2020.

    Weitere Informationen

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