Mittelstand im Einzelnen

Das IfM Bonn weist jährlich aktualisierte Daten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen im Hinblick auf deren Anzahl, Umsätze, Beschäftigte (inkl. Auszubildende in kleinen und mittleren Betrieben), Eigenkapitalquote,  Forschungsaktivitäten (FuE), Innovations- sowie zu ihren Auslandsaktivitäten aus. Daneben stellt das IfM Bonn seit 2016 auch Daten zu den KMU im EU-Vergleich zur Verfügung.

  • KMU und Großunternehmen

    KMU und Großunternehmen

    Im Jahr 2015 gab es laut Unternehmensregister in Deutschland rund 3,469 Mio. Unternehmen. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahreswert um rund 178.000 niedriger, was im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass das Erhebungskonzept im statistischen Unternehmensregister geändert wurde. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und daher seit 2015 nicht mehr zahlenmäßig ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    Mit einem Anteil von 99,6% bildeten in 2015 die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) das Gros des Unternehmensbestands in Deutschland. Zu diesem Zeitpunkt waren nach Definition des IfM Bonn rund 3,454 Mio. KMU in Deutschland aktiv. Hinzu kamen rund 15.400 Großunternehmen.

    Knapp ein Drittel (31,4%) aller Unternehmen in Deutschland (ohne Land- und Forstwirtschaft; Fischerei) waren in 2015 im Produzierenden Gewerbe angesiedelt. Der weitaus größere Teil von 68,6% entfiel auf den Dienstleistungssektor. Während Großunternehmen stärker im Produzierenden Gewerbe vertreten sind, sind die KMU im Dienstleistungssektor zahlreicher.

    KMU und Großunternehmen - Tabellen

    Tabellen zu KMU und Großunternehmen laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Unternehmen KMU WZRFBL
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der Unternehmen  GrKlWZRF-STRREG-STRKMU-D

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform; BL = Bundesländer; GrKl = Größenklassen; RF-STR = Rechtsformstruktur; REG-STR = Regionalstruktur; KMU-D = KMU-Dichte.

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im September 2018.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

    KMU und Großunternehmen - Ansprechpartner

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  • Umsätze

    Im Jahr 2015 tätigten die Unternehmen in Deutschland insgesamt Umsätze in Höhe von rd. 6.333 Mrd. €. Ein Vergleich zu Vorjahreswerten ist nur eingeschränkt möglich aufgrund von Veränderungen in der Erhebungssystematik. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und ihre Umsätze daher seit 2015 nicht mehr ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    Der Anteil der KMU nach Definition des IfM Bonn an den von Unternehmen in Deutschland erzielten Umsätzen lag in 2015 bei 35,0%. KMU vereinten Umsätze in Höhe von insgesamt 2.215 Mrd. € auf sich. Die Großunternehmen kamen insgesamt auf einen Umsatzanteil von 65,0% im Wert von 4.118 Mrd. €.

    Die Wirtschaftsbereiche, in denen die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2015 mit Abstand die höchsten Umsätze erzielten, waren mit 2.055,2 Mrd. € das Verarbeitende Gewerbe (32,5% des Gesamtumsatzes) und mit 1.883,5 Mrd. € der Handel (29,7%). Auf Großunternehmen des Verarbeitenden Gewerbes entfiel allein ein Anteil von 38,8% am Gesamtumsatz dieser Unternehmensgruppe. KMU erzielten demgegenüber in den Wirtschaftsbereichen des Dienstleistungssektors vergleichsweise höhere Umsatzanteile.

    Umsätze - Tabellen

    Tabellen zu Umsätzen der Unternehmen laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Umsätze KMU WZ RF
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der Umsätze GrKl WZ RF

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; RF = Rechtsform;  GrKl = Größenklassen.

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im September 2018.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

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  • Beschäftigte

    Im Jahr 2015 waren in Deutschland im Unternehmenssektor rund 28,8 Mio. Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Ein Vergleich zu Vorjahreswerten ist nur eingeschränkt möglich aufgrund von Veränderungen in der Erhebungssystematik. Privatvermietungen (im Sinne privater Vermögensverwaltung), die dem Wirtschaftszweig Grundstücks- und Wohnungswesen zugeordnet sind, werden nicht mehr als Unternehmen im Sinne der deutschen amtlichen Statistik  betrachtet und ihre Umsätze daher seit 2015 nicht mehr ausgewiesen. In den Auswertungen des statistischen Unternehmensregisters ergibt sich hierdurch von Berichtsjahr 2014 auf Berichtsjahr 2015 ein Bruch.

    58,5% aller im Unternehmenssektor in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – rd. 16,9 Mio. an der Zahl – waren im Jahr 2015 in KMU nach Definition des IfM Bonn tätig. Die Großunternehmen beschäftigten im gleichen Jahr insgesamt rd. 12,0 Mio. SV-Beschäftigte (Anteil an allen Unternehmen von 41,5%). Es sind also in erster Linie die KMU, die für Beschäftigung in Deutschland sorgen.

    Mit 23,9% ist das Verarbeitende Gewerbe der Wirtschaftszweig mit den meisten Beschäftigten in Deutschland, gefolgt vom Handel (15,2%) und dem Gesundheits- und Sozialwesen (15,5%). Im Verarbeitenden Gewerbe sind vergleichsweise viele SV-Beschäftigte in Großunternehmen tätig. In den KMU des Baugewerbes haben hingegen Beschäftigte häufiger einen Arbeitsplatz als in Großunternehmen.

    Beschäftigte - Tabellen

    Tabellen zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten laut Unternehmensregister (URS 95)

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen
    Entwicklung der Zahl der SV-Beschäftigten KMU WZ
    aktuelles Jahr
    Strukturelle Verteilung der SV-Beschäftigten GrKl BR-STRRF-STR

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; GrKl = Größenklassen; BR-STR = Branchenstruktur; RF-STR = Rechtsformstruktur

    KMU und Großunternehmen - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im September 2018.

    Weitere Informationen

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    KMU und Großunternehmen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland

    Günterberg, B. (2012): Unternehmensgrößenstatistik – Unternehmen, Umsatz und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 2004 bis 2009 in Deutschland, Ergebnisse des Unternehmensregisters (URS 95), in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 2, Bonn.

    KMU und Großunternehmen - Ansprechpartner

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  • Auszubildende

    Auszubildende

    Eine Sonderauswertung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit durch das IfM Bonn zeigt, dass die Anzahl der Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und den Freien Berufen zwischen Ende 2009 und Ende 2016 kontinuierlich von 1,70 Millionen auf 1,51 Millionen Personen gesunken ist. Zuletzt wurde dieser Abwärtstrend jedoch nahezu gestoppt. Eine Trendumkehr ist allerdings noch nicht absehbar.

    Die deutliche Mehrheit aller Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und in den Freien Berufen kommt in den Betrieben mit weniger als 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unter. Im Jahr 2016 entfielen 82,0% aller Ausbildungsverhältnisse auf Betriebe kleinster, kleiner und mittlerer Größe (KMB). So ging dann auch der allgemeine Rückgang der Auszubildendenzahlen zwischen Ende 2009 und Ende 2016 vor allem zu Lasten der KMB und belief sich auf ein Minus von rund 172.000 Personen. Die größte Abnahme verzeichneten dabei die Kleinstbetriebe: waren zum Jahresende 2009 noch 21,5% aller Auszubildenden in Kleinstbetrieben tätig, fanden sich im Dezember 2016 hier nur noch 17,3% von ihnen. In den Ausbildungsbetrieben kleiner und mittlerer Größe wurden hingegen zuletzt wieder mehr Ausbildungsstellen besetzt. Die Ausbildungsaktivität verlagert sich somit tendenziell in die Gruppe der Betriebe mittlerer Größe.

    In Deutschland beteiligten sich im Jahr 2016 insgesamt rund 419.000 Betriebe an der beruflichen Ausbildung. Zum Vergleich: 2009 waren dies noch rund 477.000 Betriebe bundesweit. Der Rückgang der Ausbildungsbeteiligung zwischen Ende 2009 und Ende 2016 ist in allen Betriebsgrößenklassen zu beobachten, fiel allerdings unter den Kleinstbetrieben wiederum besonders stark aus (-26,4%). Angesichts allgemein sinkender Bewerberzahlen sind diese Betriebe in besonderem Maße von Stellenbesetzungsproblemen betroffen. Laut einer Untersuchung des IfM Bonn blieb allein zwischen 2011 und 2013 jeder zweite Ausbildungsplatz unbesetzt. Da Kleinstbetriebe oft nur einen Ausbildungsplatz anbieten, fallen diese auch häufiger aus der Statistik heraus, wenn die Stelle – ggf. auch nur vorrübergehend – vakant bleibt.

    Auszubildende - Weitere Informationen

    Tabellen zu den Auszubildenden in den Betrieben

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen    
    Betriebe mit Auszubildenden KMU WZ
    Auszubildende KMU WZ

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2017 voraussichtlich im August 2018.

    Weitere Informationen

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    Auszubildende - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben

    Pahnke, A.; Große, J.; Kay, R.; Brink, S. (2014): Die Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 231, Bonn.

    Pahnke, A.; Icks, A.; Kay, R. (2013): Übernahme von Auszubildenden – betriebsgrößenspezifische Analysen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 221, Bonn.

    Auszubildende - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Eigenkapitalquote

    Eigenkapitalquote

    Nach Angaben der Deutschen Bundesbank ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote in Deutschland von 25,1% im Jahr 2008 auf 29,5% im Jahr 2015 gestiegen. Nach einer vorläufigen Schätzung liegt die durchschnittliche Eigenkapitalquote im Jahr 2016 bei 30%. Allerdings bestehen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Großunternehmen immer noch große Unterschiede in der Eigenkapitalausstattung: Kleine und mittlere Unternehmen wiesen trotz des starken Anstiegs der Eigenkapitalausstattung im vergangenen Jahrzehnt eine deutlich niedrigere Eigenkapitalquote auf als Großunternehmen. In 2015 lag sie bei 27,3% - die der Großunternehmen bei 30,5%.

     

    Eigenkapitalquote - Weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im Januar 2019.

    Weitere Informationen

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    Eigenkapitalquote - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen

    Pahnke, A. (2016): Informations- und Datenquellen zu den Finanzierungsstrukturen mittelständischer Unternehmen, IfM Bonn: Daten und Fakten Nr. 16, Bonn.

    Pahnke, A.; Schröder, C.; Leonhardt, F.; Wiedemann, A. (2015): Finanzierungsstrukturen und -strategien kleiner und mittlerer Unternehmen: Eine Bestandsaufnahme, IfM Bonn: IfM Materialien Nr. 242, Bonn.

    Adenäuer, C.; Haunschild, L. (2008): Anmerkungen zur Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand - ein Arbeitspapier, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Working Paper 02/08, Bonn.

    Eigenkapitalquote - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Forschung und Entwicklung (FuE)

    Die deutsche Wirtschaft hat – einer Veröffentlichung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft zufolge – im Jahr 2015 insgesamt rund 78,0 Mrd. € für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben. 17,0 Mrd. € davon wurden zur Vergabe von Forschungsaufträgen eingesetzt. Der größere Teil der aufgewendeten Mittel in Höhe von 61,0 Mrd. € floss in die interne FuE. Insgesamt setzte die Wirtschaft einen Anteil von 2,6% des Bruttoinlandsprodukts in FuE ein. Der Personalbestand der Wirtschaft im FuE-Bereich belief sich in 2015 insgesamt auf rund 404.800 Personen.

    Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten hielten im Jahr 2015 einen Anteil von 7,8% an den gesamten FuE-Aufwendungen und einen Anteil von 15,5% am FuE-Personalbestand. Mittlere Unternehmen mit 250 bis 499 Beschäftigten vereinten einen Anteil von 4,0% der FuE-Aufwendungen und von 6,3% des FuE-Personals auf sich. Insgesamt kamen die KMU (kleine und mittlere Unternehmen mit bis 499 Beschäftigten) auf einen Anteil von 11,9% an den FuE-Aufwendungen und einen Anteil von 21,8% des FuE-Personals der Wirtschaft. Gemessen am Beitrag zur Nettowertschöpfung und zur Gesamtbeschäftigung (54,9% bzw. 58,5% in 2015) fiel deren FuE-Beteiligung im Vergleich zu den Großunternehmen (mind. 500 Beschäftigte) eher gering aus.

    FuE - Weitere Informationen

    Tabellen zu FuE-Aktivitäten der Unternehmen in Deutschland

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    Merkmal Differenzierung
    Zeitreihen      
    FuE-Aufwendungen KMU KMU/Int KMU/Ext
    FuE-Personal KMU    
    Aktuelles Jahr      
    Interne FuE-Aufwendungen KMU/WZ KMU/Art KMU/Intens

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; Int = intern; Ext = extern; Art = Art des Merkmals; Intens = Forschungsintensität

    Aktualisierung

    Daten zu den FuE-Aktivitäten der deutschen Wirtschaft für 2016 voraussichtlich Ende 2018.

    Weitere Informationen

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    FuE - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    FuE - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Innovationen

    Angaben zur Einführung von Innovationen durch Unternehmen können den sogenannten Community Innovation Surveys (CIS) entnommen werden (ohne Kleinstunternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten). Diese Statistik liefert Daten zu ausgewählten Wirtschaftsbereichen (Produzierendes Gewerbe und vornehmlich wissensintensive Dienstleistungen). Laut CIS führten 62,8% der erfassten Unternehmen in 2012 bis 2014 Innovationen ein. Mit zunehmender Beschäftigtenanzahl ist ein Anstieg der Anteile der Innovatoren (Unternehmen mit Innovationen) festzustellen. Kleinere Unternehmen (bis zu 49 Beschäftigte) kommen auf einen Innovatorenanteil von 58,1%. Unter den mittleren Unternehmen (bis zu 249 Beschäftigte) liegt der Anteil der Innovatoren bei 72,8%. Obwohl nur ein geringer Teil der gesamtwirtschaftlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf KMU entfällt, können diese Unternehmen mehrheitlich auf eigene Innovationen verweisen. Eigene FuE ist offenbar keine notwendige Voraussetzung für eine Innovationsbeteiligung. Unter den mittleren und großen Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten ist der Anteil der Innovatoren mit 92,5% am höchsten.

    Die Innovationsleistung der Wirtschaft schließt neben den technologischen Innovationen auch die nicht-technologischen Neuerungen ein. Unter den Innovativen setzt der größere Teil zumindest auch auf technologische Innovationen. Dies gilt nicht nur für große Unternehmen, sondern ebenso auch für die KMU. Bei den technologischen Innovationen handelt es sich um Produkt- und/oder Prozessinnovationen. Auf nicht-technologische Innovationen beschränkt sich hingegen nur der kleinere Teil der KMU. Die nicht-technologischen Innovationen stellen organisationsbezogene Neuerungen und/oder Marketinginnovationen dar.

     

    Technologische Produktinnovationen haben unmittelbar Auswirkungen auf die Wettbewerbsposition eines Unternehmens, da durch sie eine Differenzierung gegenüber Konkurrenten am Markt möglich ist. Insgesamt 34,4% aller in den CIS erfassten Unternehmen erneuerten in 2012 bis 2014 zumindest Teile ihres Produkt- und Dienstleistungsangebots. 13,3% aller Unternehmen konnten mit völlig neuartigen Produkten auf dem Markt aufwarten. Andere Produktinnovatoren, die lediglich bestehende Produkte weiterentwickeln oder die schon bestehenden Neuerungen ihrer Wettbewerber imitieren, machten einen Anteil von 21,1% aus. Mit zunehmender Unternehmensgröße steigt der Anteil der Pioniere unter den Produktinnovatoren sukzessive an.

     

    Innovationen - Weitere Informationen

    Tabellen zu den Innovatoren unter den Unternehmen in Deutschland

    MerkmalDifferenzierung
    Aktuelles Jahr (2014)
    InnovationsaktivitätKMU/
    WZ
    KMU/
    eigUnt
    KMU/
    FuE
    KMU/
    Koop
    InnovatorenKMU/
    WZ
    KMU/
    tech
    KMU/
    n-tech
    KMU/
    Art
    WZ
    Art
    KMU/
    Strat
    WZ/
    Strat
    KMU/
    Pionier

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; WZ = Wirtschaftszweige; eigUnt = eigenständige Unternehmen (Mittelstand); FuE = Forschung und Entwicklung; Koop = Kooperierende; tech = technologisch; n-tech = nicht-technologisch; Art = Art des Merkmals; Strat = Strategie; Pionier = Innovationspioniere

    Aktualisierung

    Daten zum Innovationsgeschehen voraussichtlich Ende 2018.

    Weitere Informationen

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    Innovationen - Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft

    Maaß, F.; May-Strobl, E. (2016): Der Stellenwert nicht-technologischer Neuerungen im Innovationsgeschehen der mittelständischen Wirtschaft, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 250, Bonn.

    Maaß, F.; Führmann, B. (2012): Innovationstätigkeit im Mittelstand – Messung und Bewertung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 212, Bonn.

    Icks, A.; Suprinovič, O. unter Mitarbeit von Clemens, R. (2007): Der Einfluss von Patenten auf Gründungen in technologieorientierten Branchen - eine theoretische und empirische Analyse, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 176, Bonn.

    Maaß, F.; Suprinovič, O.; Werner, A. (2006): FuE-Kooperationen von KMU - Interne und externe Erfolgsfaktoren aus organisationsökonomischer Sicht, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Schriften zur Mittelstandsforschung Nr. 111 NF, Wiesbaden.

    Innovationen - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Auslandsaktivitäten

    Auslandsaktivitäten

    Rund ein Sechstel aller Exportumsätze wird von mittelständischen Unternehmen erwirtschaftet

    Nach Angaben der Umsatzsteuerstatistik erzielten im Jahr 2015 etwa 348.400 KMU Umsätze im Ausland. Insgesamt waren rund 97,3% der Exporteure kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im 10-Jahreszeitraum hat sich die Anzahl der exportierenden KMU nur leicht verändert. Sie liegt immer noch unter dem Höchststand von 2007 und 2008, den Jahren vor der weltweiten Wirtschaftskrise. Demgegenüber stieg die Zahl der exportierenden Großunternehmen im 10-Jahreszeitraum etwa um ein Drittel von rund 7.100 auf rund 9.600 Unternehmen.

    Unterschiede zwischen KMU und Großunternehmen bestehen auch hinsichtlich ihrer Exporteurquote: Während in 2015 vier Fünftel (79,7%) aller Großunternehmen exportierten, waren es unter den KMU gerade einmal 10,7%. Tatsächlich liegt der Anteil der KMU mit Exporterfahrung jedoch höher (ca. 18%, IfM-Schätzung aus dem Jahr 2013), was auf die hohe Fluktuation im Exportgeschäft zurückzuführen ist.

    Die KMU vereinen nur rund ein Sechstel (17,1%) aller Exportumsätze auf sich. Allerdings wird die Bedeutung der Exportaktivitäten von KMU auf Basis dieser Datenquelle erheblich unterschätzt, da z.B. bezogen auf den EU-Raum Exporte mit geringem Warenwert oder Lieferungen an Privatpersonen nicht erfasst werden. Auch werden Dienstleistungsexporteure nicht berücksichtigt – Ausnahme: Dienstleistungsexporte im Verkehrssektor. Insgesamt erzielen die kleinen und mittleren Unternehmen 9,3% ihrer Umsätze im Ausland. Das Exportumsatzvolumen der KMU belief sich 2015 auf 206,4 Mrd. €. Im Vergleich zum Jahr 2005 wuchs der Exportumsatz der KMU um 19%.

    Weitere Hochrechnungsergebnisse für die Nutzung von Auslandsaktivitäten (Im-/Export, Auslandsniederlassungen, Kooperationen, Dienstleistungsverträge sowie indirekte Aktivitäten) durch deutsche KMU – untergliedert nach Unternehmensgrößenklassen, Wirtschaftsbereichen und Zielregionen – sind in der Veröffentlichung "Internationalisierungsgrad von KMU" zu finden.

    Angaben zu den Auslandsaktivitäten und -plänen mittelständischer Industrieunternehmen bzw. zu den großen Familienunternehmen werden zudem regelmäßig im Rahmen des BDI/A.T. Kearney-Mittelstandspanel bzw. für die Studienreihe "Die größten Familienunternehmen in Deutschland" erhoben.

     

    Auslandsaktivitäten - Tabellen

    Tabellen zu Warenex- und -importen von Unternehmen aus Deutschland laut Umsatzsteuerstatistik

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    Merkmal Differenzierung
    Aktuelles Jahr (2015)
    Kennzahlen im Überblick KMU
    Exportunternehmen, -umsatz, -quote GrKl WZ VG
    Zeitreihen
    Kennzahlen im Überblick KMU
    Exportunternehmen KMU GrKl WZ VG
    Exporteurquote KMU GrKl WZ VG
    Exportumsatz KMU GrKl WZ VG
    Exportquote (alle Unternehmen) KMU GrKl WZ VG
    Exportquote der Exporteure KMU GrKl WZ VG

    KMU = kleine und mittlere Unternehmen; GrKl = Größenklassen; WZ = Wirtschaftszweige; VG = Verarbeitendes Gewerbe

    Auslandsaktivitäten - weitere Informationen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2016 voraussichtlich im Juni 2018.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Auslandsaktivitäten - Aktuelle Veröffentlichungen

    • Aktuelle Veröffentlichung
    • Weitere Veröffentlichungen
    Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor - Formen, Hemmnisse und Unterstützungsbedarfe deutscher KMU

    Hoffmann, M.; Kranzusch, P. (2017): Internationalisierung im unternehmensnahen Dienstleistungssektor - Formen, Hemmnisse und Unterstützungsbedarfe deutscher KMU, IfM Bonn: IfM-Materialien Nr. 263, Bonn.

    Kranzusch, P.; Holz, M. (2013): Internationalisierungsgrad von KMU. Ergebnisse einer Unternehmensbefragung, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 222, Bonn.

    Holz, M.; Kranzusch, P.; Hoffmann, M. (2013): Außenwirtschaftliche Aktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen: Informationsmöglichkeiten der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 8, Bonn.

    Brink, S.; Wallau, F.; Bijedić, T. (2013): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2013, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Hoffmann, M.; Holz, M.; Kranzusch, P. (2013): Außenwirtschaftsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen im Lichte der amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): Daten und Fakten Nr. 9, Bonn.

    Kranzusch, P. (2013): Auslandsumsätze von freiberuflich geprägten Wirtschaftszweigen am Beispiel der Architekten - ein Vergleich verschiedener Datenquellen, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg): Daten und Fakten Nr. 6, Bonn.

    Brink, S.; Hoffmann, M.; Wallau, F. (2012): BDI-Mittelstandspanel: Ergebnisse der Online-Mittelstandsbefragung – Herbst 2012, Untersuchung im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI), der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der IKB Deutsche Industriebank AG, Berlin, Düsseldorf und Bonn.

    Leick, B.; Leßmann, G.; Nussbaum, J. (2012): - Internationalisierungspfade mittelständischer Unternehmen in Osteuropa - Internationalisierungsprozess und Standorteffekte am Beispiel niedersächsischer KMU, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 218, Bonn.

    Haunschild, L.; Hauser, C.; Günterberg, B.; Müller, K.; Sölter, A. (2007): Die Bedeutung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten für den deutschen Mittelstand. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 171, Bonn.

    Kokalj, L.; Wolff, K. (2001): Die internationale Wirschaftstätigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen im Lichte der amtlichen und nicht-amtlichen Statistik, in: Institut für Mittelstandsforschung Bonn (Hrsg.): IfM-Materialien Nr. 153, Bonn.

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  • KMU im EU-Vergleich

    Deutschland ist im Vergleich zu den EU-28-Mitgliedsstaaten weniger stark durch Kleinstunternehmen geprägt

    In Deutschland zählen im Jahr 2015 mit 99,5% der Unternehmen etwas weniger Unternehmen zu den kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als in den 28 EU-Staaten insgesamt (99,8%). Die Größenunterschiede im Unternehmensbestand spiegeln sich noch deutlicher in den KMU-Anteilen an den Beschäftigten und der Wertschöpfung wider: Neuen Schätzungen Eurostat zufolge, sind im Jahr 2015 in Deutschland  lediglich 62,8% der Beschäftigten (EU-28: 66,8%) in KMU tätig gewesen. 53,1% der Wertschöpfung entfielen in Deutschland auf die KMU (EU-28: 57,4%).

    Die deutschen KMU sind demnach im Durchschnitt größer als die KMU in der EU insgesamt. Dies zeigt sich beispielsweise in der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten je KMU. Mehr noch: Mit durchschnittlich 7,7 haben die deutschen KMU mit einigem Abstand die meisten Beschäftigten unter allen EU-28-Staaten (EU-28: 4,0).

    Die KMU-Dichte ist in Deutschland sehr viel niedriger als in den anderen EU-Mitgliedsländern. Während hierzulande 2.749 KMU je 100.000 Einwohner zu finden sind, liegt der EU-Durchschnitt bei 4.517 KMU. Besonders hoch ist die KMU-Dichte in der Tschechischen Republik (9.419 KMU), Portugal (7.550 KMU) und der Slowakei (7.522 KMU).

     

    Mit 4,2% wird ein relativ hoher Anteil der KMU des Produzierenden Gewerbes in Deutschland dem Hochtechnologiebereich zugerechnet (EU-28: 2,2%). Entsprechend ist auch der Anteil der Beschäftigten (5,0%) und der Wertschöpfung (6,3%) hier vergleichsweise hoch (EU-28: 3,7% bzw. 5,7%). Was jedoch den Anteil der KMU in den wissensintensiven Dienstleistungen am gesamten Dienstleistungssektor anbelangt, so reicht dieser in Deutschland mit 30,6% nicht ganz an den Durch-schnittswert der EU-28-Länder (31,6%) heran. Dieser Rückstand schlägt sich auch im Anteilswert der Beschäftigten (Deutschland: 4,7%; EU-28: 9,0%) nieder, nicht jedoch im Anteil der Wertschöpfung (Deutschland: 34,6%; EU-28: 34,2%).

    Ein KMU-Vergleich der EU-28-Länder ist nur auf Basis (weitestgehend) harmonisierter Statistiken wie der Strukturellen Unternehmensstatistik (SUS) möglich.

    Allerdings ist bei der Interpretation der Daten zu berücksichtigen, dass die KMU nur anhand der Beschäftigtenschwellenwerte der KMU-Definition der EU-Kommission abgegrenzt werden. Die hier vorgestellten Ergebnisse beziehen sich ausschließlich auf den nichtfinanziellen Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Nicht enthalten sind die Land- und Forstwirtschaft, die öffentliche Verwaltung, sonstige nichtmarktbestimmte Dienstleistungen sowie Kreditinstitute und Versicherungen.

    Damit unterscheiden sich diese Ergebnisse grundlegend von der deutschen KMU-Statistik, die das IfM Bonn auf Basis des Unternehmensregisters erstellt (siehe Exkurs).

    KMU im EU-Vergleich - Tabellen

    Tabellen zu den KMU in den Ländern der EU-28

    Wählen Sie ein Merkmal und die gewünschte Differenzierung aus! Die entsprechende Tabelle steht als pdf-Datei zur Verfügung.

    Merkmal Differenzierung
    Unternehmen GrKl WB ZR HT tSU
    Beschäftigte GrKl WB ZR HT tSU
    Wertschöpfung GrKl WB ZR HT tSU

    GrKl= Größenklassen; WB = Wirtschaftsbereiche; ZR = Zeitreihe; HT = Hochtechnologiebereich; tSU = Technischer Stand der Unternehmen.

    Aktualisierung

    Nächste Aktualisierung noch offen.

    Weitere Informationen

    Zur Datenquelle

    Exkurs: Unterschiede zwischen der deutschen KMU-Statistik des IfM Bonn und der KMU-Statistik von Eurostat

    KMU im EU-Vergleich - Ansprechpartner

    Ansprechpartner

  • Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Die Digitalisierung in den Unternehmen umfasst den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bzw. die Nutzung von entsprechenden Softwareanwendungen sowie das vorhandene IKT Know-how der Belegschaft. Der nachfolgende Vergleich von KMU und Großunternehmen mit ihren jeweiligen europäischen Pendants zeigt, dass Großunternehmen in Deutschland ein hohes Digitalisierungsniveau erreichen, während sich für die KMU ein gemischtes Bild zeigt.

    Das Internet ist wesentlicher Treiber für das E-Business

    Nicht nur die meisten Großunternehmen, sondern mittlerweile auch die deutliche Mehrheit (87%) der KMU in Deutschland verfügt über eine eigene Webseite (2017). Im Vergleich zu den KMU in anderen Ländern der Europäischen Union sind die hierzulande ansässigen KMU häufiger im Internet vertreten. Was jedoch die Nutzung der sozialen Medien anbelangt, stehen die KMU in Deutschland mit einem Anteilswert von 41% den KMU in den anderen EU-Ländern etwas nach. Die Großunternehmen in Deutschland hingegen lagen in dieser Hinsicht im EU-Trend.

    KMU in Deutschland nutzen das Internet in erster Linie zu Beschaffungszwecken

    55% aller KMU in Deutschland tätigten im Jahr 2017 Einkäufe im Internet. Online-Beschaffung ist unter KMU hierzulande verbreiteter als in den meisten anderen Ländern der Europäischen Union. Jedoch was Verkäufe über das Internet anbelangt, sind die KMU in Deutschland zurückhaltender: lediglich 25% erschlossen sich diesen Absatzweg. Großunternehmen waren hier weitaus aktiver.

    KMU in Deutschland setzen relativ häufig auf Softwarelösungen zur Verbesserung ihrer betrieblichen Abläufe

    Enterprise Resource Planning (ERP)-Softwarelösungen erleichtern den Datenaustausch innerhalb bzw. zwischen den verschiedenen Sachabteilungen von Unternehmen. Im Jahr 2017 kamen derartige Softwarelösungen in 36 % der KMU in Deutschland zur Anwendung. Supply-Chain-Management (SCM)-Angebote ermöglichen wiederum die externe digitale Vernetzung mit Zulieferern und Abnehmern und  wurde von 28 % der KMU in Deutschland eingesetzt. Zwar kommen diese Tools in den Großunternehmen ungleich häufiger zum Einsatz. Jedoch im Vergleich zu anderen EU-Ländern sind beide Technologien unter den KMU in Deutschland – ebenso in Litauen – besonders weit verbreitet.

    Customer-Relationship-Management (CRM) ermöglicht es, Kundendaten zu sammeln und zu katalogisieren, um ihren Abnehmern beispielsweise passgenaue Angebote zu unterbreiten. Unter den KMU in Deutschland war in 2017 auch der Einsatz von CRM-Software vergleichsweise weit verbreitet. Der KMU-Anteil in Deutschland lag bei 46% und damit auf gleichem Niveau wie in den Niederlanden und höher als in den anderen EU-Staaten.

    Unternehmen in Deutschland – KMU wie auch Großunternehmen – sind vergleichsweise zurückhaltend was die Anwendung digitaler Technologien zur Analyse von Kundendaten anbelangt

    Hinter dem Begriff Big Data stehen Methoden der digitalen Verarbeitung und Auswertung von großen Datenmengen. KMU in Deutschland wendeten in 2016 diese Methoden im EU-Vergleich eher selten an: Gerade einmal 5% aller KMU in Deutschland nutzten diese Möglichkeit, um ihre Wertschöpfung effizienter zu gestalten oder ihr Geschäftsmodell digital weiter zu entwickeln. Auch das Cloud Computing ist unter KMU in Deutschland deutlich seltener anzutreffen als im EU-Ausland: Während  in der EU 21% der Unternehmen Cloudanwendungen nutzten waren es in Deutschland lediglich 16%.

    Unternehmen, die E-Business betreiben, verfügen nicht zwangsläufig auch über eigenes IKT-Personal

    Trotz der teilweise hohen Verbreitung von Internetanwendungen und eingesetzten Softwarelösungen beschäftigte nur etwa jedes sechste KMU in Deutschland (17%) eigene IKT-Fachkräfte. Dies entspricht in etwa dem EU-Durchschnitt. Unter den Großunternehmen hingegen können die meisten (77%) auf derartige Fachkräfte in ihrem Unternehmen zurückgreifen. Offen bleibt, inwieweit fehlendes eigenes IKT-Fachpersonal mittels Outsourcing kompensiert wird. Um IKT-Kompetenz auf- und auszubauen, setzten 26 % aller KMU in Deutschland im Jahr 2017 auf Weiterbildung. Sie tun dies etwas häufiger als die KMU in EU-Durchschnitt.

     

    Digitalisierung - Weitere Informationen

    Tabellen zur Digitalisierung der KMU im EU-Vergleich

    Unternehmen mit einer WebseiteEinsatz sozialer MedienUnternehmen die Online-Einkäufe tätigenUnternehmen die Online-Verkäufe tätigenEinsatz von Enterprise-Resource-Planning (ERP)Supply-Chain-ManagementEinsatz von Customer Relationship Management (CRM)Einsatz von Cloud Computing DienstenUnternehmen die Big Data analysierenBeschäftigung von IKT/IT-Fachleuten in UnternehmenFortbildungen von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT)- Fachleuten in UnternehmenIKT-Fortbildungen für das Personal in Unternehmen

    Aktualisierung

    Daten für das Jahr 2018 voraussichtlich Anfang 2019.

    Weitere Informationen

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