"Wasserknappheit ist in Deutschland nicht primär ein Mengenproblem, sondern angesichts des zunehmenden Klimawandels ein Management-, Verteilungs- und Governanceproblem", erklärte Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen) Anfang Juli beim 19. Bonner Akademischen Sommer. Gemeinsam mit Dr. Christine Wilcken (Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Dr. Alex Klusen (Deka Investment GmbH) und Uwe Ritzer (Süddeutsche Zeitung) diskutierte sie darüber, mit welchen Risiken und Nutzungskonflikten zu rechnen ist, wenn das Wasser in Deutschland knapp wird.
Im Rahmen des Gutachtens 2025 der Expertenkommission Forschung und Entwicklung hatte sich die IfM-Präsidentin besonders mit zukunftsträchtigen Innovationen in der Wasserwirtschaft beschäftigt.
Der Bonner Akademische Sommer wird jedes Jahr von der Stiftung für die Wissenschaft der Sparkassen Finanzgruppe organisiert. Ziel ist es, Fach- und Führungskräfte, Studierende und Forschende zusammenzubringen, um gemeinsam aktuelle Herausforderungen weiterzudenken.