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Teilnahme an externen Veranstaltungen Mutterschutz für Selbstständige

Wer angestellt ist, hat gesetzlichen Mutterschutz. Wer sich selbstständig macht, hat keinen. Die Folge: Rund 27.000 selbstständig Frauen in Deutschland geraten jedes Jahr in finanzielle Nöte, nur weil sie schwanger sind und ihr eigenes Unternehmen führen. Die Machbarkeitsstudie "Wege der Unterstützung für Selbstständige im Handwerk während der Schwanger- und Mutterschaft" zeigt, wie sich das ändern lässt: Mit einer einmaligen, pauschalen Lohnersatzleistung für Selbstständige während der Mutterschutzfrist.

Die Machbarkeitsstudie wurde vom NRW-Wirtschaftsministerium gefördert und vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) in Kooperation mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn durchgeführt. "Das heute vorgestellte Modell beruht auf Befragungen und Analysen unseres Institutes. Es ist gelungen, einen praxisnahen Vorschlag für die gesetzliche Verankerung des Mutterschutzes für Selbständige zu entwickeln, der die unterschiedlichen Bedarfe der Selbstständigen abdeckt. Das Modell stellt damit eine gute Grundlage für die zukünftige Gesetzgebung in diesem Bereich dar", so Dr. Rosemarie Kay. Gemeinsam mit Dr. Vinzenz Peters und Dr. Susanne Schlepphorst hatte sie zuvor schon die Studien "Selbstständige Handwerkerinnen als werdende Mütter – Ergebnisse einer NRW-weiten Befragung" und "Mutterschaftsleistungen für selbstständig erwerbstätige Frauen" erstellt.

zur Machbarkeitsstudie