Plötzliche Störungen und Krisen, wie die Corona-Pandemie stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Sind Unternehmen – insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer – dann nicht ausreichend resilient, kann dies zur Unternehmensaufgabe führen. Unternehmerpersonen sind umso robuster, je mehr sie auf förderliche Strukturen, wie individuelles Sozialkapital, funktionierende Netzwerke sowie psychische/emotionale Stabilität zurückgreifen können. Allerdings ist eine resiliente Unternehmerperson kein Garant dafür, dass eine plötzliche Störung nicht doch negative Folgen für ein Unternehmen hat. So beeinflussen auch die Gegebenheiten im Unternehmen selbst und das Unternehmensumfeld die Resilienz. Voraussetzungen, die sich während einer Krise als erfolgreich erwiesen haben, können in anderen Störungssituationen möglicherweise weniger hilfreich sein. Das unterstreicht die Komplexität und die Kontextabhängigkeit des Resilienz-Konzepts.
Externe Veröffentlichungen | 2026 Im Auge des Sturms: Was macht Unternehmerinnen und Unternehmer resilient?
Brink, S.; Icks, A. (2025): Im Auge des Sturms: Was macht Unternehmerinnen und Unternehmer resilient? In: L. Dürkop-Henseling, M. Horwitz, K. Späte (Hrsg.): Sozialwissenschaftliche Beobachtungen von Krisen. Perspektiven, Instrumente und Erfahrungen, Wiesbaden, S. 377-407.