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Gründungen und Unternehmensschließungen

Das IfM Bonn erstellt basierend auf den Daten des Statistischen Bundesamtes regelmäßig Statistiken zu den gewerbeanzeigepflichtigen Gründungen und Liquidationen (Aufgaben) sowie zu den Insolvenzen. Daneben ermittelt das IfM Bonn auf der Basis der Steueranmeldungen der Gründer und Gründerinnen bei den Finanzämtern die Anzahl der Gründungen in den Freien Berufen sowie unter Land- und Forstwirten.

Eine Differenzierung zwischen einem Start-up und einer Gründung ist nach Ansicht des IfM Bonn nur zielführend, wenn ein Start-up als innovative und schnell wachsende Neugründung - und zwar ohne Einschränkung auf einen Sektor - verstanden wird.

NUI-Indikator

Unternehmerische Initiative in den Bundesländern

Im Jahr 2025 zeigten sich in allen Bundesländern – mit Ausnahme von Hamburg und Bremen – mehr unternehmerische Initiativen verglichen mit dem Vorjahr. Am stärksten war die Veränderung in Brandenburg und Baden-Württemberg. Überdurchschnittlich stark stieg der NUI zudem in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und Saarland. 

Den höchsten NUI-Wert weist – wie schon im Vorjahr – der Stadtstaat Berlin auf, gefolgt von Hamburg, wobei sich der Abstand im Vergleich zu 2024 leicht vergrößert hat. 

Innerhalb der Bundesländer sind teilweise starke Unterschiede im regionalen NUI zu erkennen: So finden sich beispielsweise in Bayern sieben Kreise in der NUI-Spitzengruppe (vor allem in den Ballungsgebieten rund um die Landeshauptstadt München). Andere Kreise dieses Bundeslandes liegen jedoch in der unteren Hälfte des bundesweiten Rankings (3. Quartil: 27, 4. Quartil: 6).

Aktualisierung

Ergebnisse des NUI-Regionenrankings 2026 voraussichtlich im Sommer 2027.

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin Olga Suprinovič

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