Regelmäßige Aufgaben
Zu den zentralen Aufgaben des Forschungsbereichs gehören die periodische Ermittlung und Aufbereitung gründungs- und unternehmensgrößenspezifischer Daten und Fakten. 2021 hat das IfM Bonn seine umfangreiche Berichterstattung zum Gründungsgeschehen um eine feingliedrige regionale Komponente ergänzt und dafür eine umfassende Regionaldatenbank aufgebaut. Diese Regionaldatenbank soll fortgeführt werden, d.h. sie soll sowohl um weitere Merkmale regionaler Gründungsökosysteme als auch um weitere Jahresscheiben ergänzt werden. Dies ist die Voraussetzung für kurzfristige, detaillierte regionale Analysen des Gründungsgeschehens und von -ökosystemen.
Neben der Pflege der Bereichsstatistiken (z. B. Auslands- und Innovationsaktivitäten, FuE und Insolvenzen) werden regelmäßig die so genannten Kennzahlen zum Mittelstand (z. B. Anzahl der Unternehmen, Beschäftigten und Auszubildenden), Sektoraldaten (z. B. Anzahl der Familienunternehmen) und Regionaldaten (Neue unternehmerische Initiative: NUI-Indikator) ermittelt. Hinzu kommt eine international vergleichende Mittelstandsstatistik, einschließlich des Stands der Digitalisierung. Zudem werden ausgewählte Ergebnisse des Mikrozensus (z. B. Entwicklung der Selbstständigenquote) verarbeitet und interpretiert sowie Daten zu Selbstständigen in den Freien Berufen aufbereitet. Seit 2025 stellt das IfM Bonn seinen Stiftern zudem einen Datenpool zu Frauen als Unternehmerinnen und Gründerinnen für ihre Informationszwecke zur Verfügung.
Ergänzt wird das Informationsangebot durch eine vierteljährliche Auswertung des SAFE-Datensatzes („KMU-Barometer“) und halbjährliche Kurzumfragen zu aktuellen Themen/Herausforderungen. Um mittelstandsrelevante Themen frühzeitig zu erkennen, setzt das IfM seit 2025 ein selbst entwickeltes Foresightinstrument ein und veröffentlicht im Herbst 2025 dazu erstmalig einen Kurzbericht, der zukünftig zweimal im Jahr erscheinen wird.